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Hier werden in loser Reihenfolge die Flora und Fauna der Gemarkung Bornheim vorgestellt. Wir möchten die Bornheimerinnen und Bornheimer für diese teilweise seltenen Tiere und Pflanzen sensibilisieren, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Naturschutz steht an erster Stelle, damit den derzeit noch vorkommenden Arten nicht das Verschwinden droht.

Beatrix Kammerer aus Dammheim hat sich auf die Suche nach unscheinbaren, unbeachteten oder seltenen Tieren und Pflanzen begeben und wird sie hier vorstellen.

08 März 2018

Sumpfschwebfliege

Sumpfschwebfliege

Diese Sumpfschwebfliege fand ich am Floßbach-Großgraben. Sie ist meines Erachtens eine der schönsten Schwebfliegen. Mit etwa 10-15 mm Körperlänge ist sie relativ groß und wie alle Schwebfliegenarten äußerst nützlich bei der Bestäubung. Man trifft sie auf bunten Blumenwiesen, ebenso wie in Gärten, Gebüschen oder an Waldrändern. Die Larven entwickeln sich in stehenden Gewässern, teilweise auch in Pfützen.

08 März 2018

Wollschweber

Wollschweber

Der Wollschweber oder auch Hummelfliege genannt, ist stark behaart und gehört zu den Fliegen. Er kann blitzschnell von Blüte zu Blüte fliegen und wie ein Kolibri in der Luft stehen, um mit dem langen Rüssel den Nektar aus den Blüten zu saugen. Dieses „Wollknäuel“ fand ich im Frühling zwischen Floßbach-Großgraben und Hornbach.

08 März 2018

Feldwespe mit Beute

Feldwespe mit Beute

Die Feldwespe gehört zu den Faltenwespen und sieht den echten Wespen sehr ähnlich. Man kann sie gut an den hängenden Beinen erkennen, die sie im Flug baumeln läßt. Diese und viele andere Wespen sind ungefährlich und sehr nützlich, da sie „biologische Schädlingsbekämpfer“ sind. Im Laufe ihres Lebens sammelt sie unermüdlich Unmengen an Raupen und anderen kleinen Insekten. Wespennester müssen nicht zwingend entfernt werden – man kann gut „Tür an Tür“ mit diesen Nützlingen zusammenleben.

08 März 2018

Gottesanbeterin

Gottesanbeterin

Mantis religiosa, die Europäische Gottesanbeterin ist eine wärmeliebende Fangschrecke, die aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen ist und sich hier offensichtlich heimisch fühlt. Immer auf Beute lauernd, findet man sie in hohem Gras oder oberhalb Doldenblüten hängend. Ich fand sie auf einer „Eh-Da-Fläche“ an der Kirchstraße. Die Weibchen werden bis zu 75 mm lang, während die Männchen nur 60 mm erreichen. Man findet grüne bis bräunliche Tiere, die allerdings sehr gut getarnt sind. Sie wurde zum Insekt des Jahres 2017 gekürt.

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