Flora Fauna Header Kmmerer

Hier werden in loser Reihenfolge die Flora und Fauna der Gemarkung Bornheim vorgestellt. Wir möchten die Bornheimerinnen und Bornheimer für diese teilweise seltenen Tiere und Pflanzen sensibilisieren, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Naturschutz steht an erster Stelle, damit den derzeit noch vorkommenden Arten nicht das Verschwinden droht.

Beatrix Kammerer aus Dammheim hat sich auf die Suche nach unscheinbaren, unbeachteten oder seltenen Tieren und Pflanzen begeben und wird sie hier vorstellen.

09 August 2018

Feldgrashüpfer

Feldgrashüpfer

Der Feldgrashüpfer ist eine Kurzfühlerschrecke, die zur Familie der Heuschrecken gehört. Diese Art findet man an trockenen und warmen Standorten mit dichter Grasvegetation, auch an Acker- und Wegrändern oder Bahndämmen, wo sie sich von Gräsern und Samen ernährt. Die Eier werden unterirdisch in lockeren Böden abgelegt. Das Foto entstand am Feldweg an der B272.

09 August 2018

Gitterspanner

Gitterspanner

Der Gitterspanner wird auch als Kleekräuterrasen-Gitterstriemenspanner oder Kleespanner bezeichnet und ist ein tagaktiver Nachtfalter. Dieser hübsche Schmetterling erreicht eine Flügelspannweite von ungefähr 25 mm und ist im offenen Grasland weit verbreitet, wo er Blüten besucht. Die Raupen leben an verschiedenen Schmetterlingsblütlern wie , Kleearten, Ginster, Wicken und Luzerne. Der Gitterspanner entwickelt zwei Generationen im Jahr und fliegt von April bis Anfang September. Das Foto entstand am Feldweg an der B 272.

09 August 2018

Verbänderung an der Färberkamille

Verbänderung an der Färberkamille

Eine Verbänderung, auch Fasziation genannt, ist eine ungewöhnliche und seltene Anomalie an diversen Blüten, Früchten und / oder Blättern. Die Ursache kann z. B. spontane Mutation, eine genetische Störung oder Umwelteinflüsse, Bakterien, Viren und Pilzbefall sein. Fundort ist an der Eh-Da-Fläche nördliche Ortsausfahrt.

09 August 2018

Raupenfliege bicolor

Raupenfliege bicolor

Die Raupenfliege bicolor ist eine zweifarbige Fliegenart. Diese Insekten bewohnen trockene Wiesen und Büsche, Waldränder, Sümpfe, Parks und sind auch in Gärten zu finden. Sie erreichen ein Länge von 11 bis 14 mm und man findet sie von Juli bis in den Oktober. Die Larven dieser Fliegen entwickeln sich parasitär in Schildwanzen. Gefunden habe ich diese Fliege an einem Weinbergsrand an der L542.

17 Juli 2018

Listspinne

Listspinne

Die Listspinne wird auch Brautgeschenkspinne genannt, gehört zur Familie derRaubspinnen Sie wurde 2002 zur Spinne des Jahrtes gewählt. Sie ist in ganz Europa zu finden und bevorzugt feuchte Lebensräume wie z. B. Feuchtwiesen oder Hecken. Zu ihren zahlreichen Fressfeinden zählen z. B. Wegwespen, Laubfrösche, Eidechsen, Singvögel, Kröten, Spitzmäuse, Fledermäuse, Gottesanbeterinnen oder auch Raub- und Krabbenspinnen. Fundort ist der Bereich um den Vogelschutzweiher.

17 Juli 2018

Waldbrettspiel

Waldbrettspiel

Dieser unauffällige Augenfalter gehört zu den Edelfaltern und hat eine Flügelspannweite von 32 bis 45 mm. Man sieht ihn von April bis September in lichten Wäldern fliegen. Die etwa 27 mm groß werdenden grünlichen Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern. Gefunden habe ich den hübschen Schmetterling beim Vogelschutzweiher.

17 Juli 2018

Grüne Stinkwanze

Grüne Stinkwanze

Die Nymphe der grünen Stinkwanze ist auf den ersten Blick nicht als Stinkwanze zu erkennen. Wanzen durchleben vom Ei über die Nymphenformen fünf Stadien, wobei sie dem erwachsenen Tier dabei immer ähnlicher werden. Die Entwicklung ist dann im September abgeschlossen. Ihr Lebensraum sind vor allem Linde und Erle, aber auch Disteln und Brennnesseln. Die recht bekannten Tiere findet man überall. Ich fand sie beim Wirtschaftsweg hinter der „Hornbach-Villa“.

17 Juli 2018

Knotenwespe

Knotenwespe

Die Knotenwespe gehört zur Gattung der Grabwespen. Erkennungsmerkmale sind die eingeschnürten Hinterleibssegmente und ein kurzes, knotiges erstes Hinterleibssegment. Die wärmeliebenden Insekten legen ihre Nester in lockerem Sand oder in festem Boden an. Man findet sie an Wegrändern oder sonnenbeschienenen Böschungen. Fundort ist die „Eh-Da-Fläche“ beim Flurstein.

17 Juli 2018

Grüner Backenläufer

Grüner Backenläufer

Diesen metallisch blaugrün glänzenden Käfer, der zu den Laufkäfern gehört, fand ich mit nur einer Flügeldecke in einem Dickicht beim Vogelschutzweiher. Der recht seltene Käfer überwintert gern unter der Rinde abgestorbener Weiden und Obstbäume. Streuobstwiesen und ähnliche extensiv genutzte Obstbauflächen sind auch der bevorzugte Lebensraum dieser wärmebedürftigen Art. In Deutschland ist der Backenläufer auf die südwestlichen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beschränkt.

13 Juni 2018

Paarung der Pinselkäfer

Paarung der Pinselkäfer

Diese drolligen Pinselkäfer entdeckte ich in einer Brombeerhecke neben der Draisinenbahnstrecke, während sie sich gerade paarten. Wie man unschwer erkennen kann, gehört der Gebänderte Pinselkäfer zu den Blatthornkäfern, wie auch die Rosenkäfer und erreicht auch in etwa deren Größe. Durch seine wollige Behaarung sieht er Hummeln ähnlich und schütz ihn dadurch vor Fressfeinden. Diese Käfer ernähren sich vorwiegend von Pollen der Doldengewächse und sind somit auf blühende Wiesen angewiesen. Die Käferlarven leben in vermoderndem Holz.

13 Juni 2018

Trauerrosenkäfer

Trauerrosenkäfer

Der selten gewordene und gefährdete Trauer-Rosenkäfer gehört unverkennbar zur Familie der Rosenkäfer. Der leicht behaarte Käfer wird zwischen 8 bis 12 mm groß, ist schwarz gefärbt mit kleinen weißen Flecken auf den Flügeldecken. Er lebt in warmen Gebieten wie Nordafrika und im Mittelmeerraum, selten auch in Süddeutschland. Man findet ihn an Waldrändern und Blütenwiesen von Mai bis Juli. Fundort ist ein Blühstreifen südlich des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Raupe des Tagpfauenauges

Raupe des Tagpfauenauges

Nachdem die Weibchen des anmutigen Schmetterlings die Eier an den Futterpflanzen abgelegt haben, schlüpfen die Raupen des Tagpfauenauges nach etwa zwei bis drei Wochen und ernähren sich fast ausschließlich von der Großen Brennnessel, seltener von anderen Brennnesselarten. Diese Raupen findet man in großer Zahl überall dort, wo die Große Brennnessel wachsen kann und darf – beispielsweise in Gärten, an Weges- und Waldrändern. Das Foto entstand in der Nähe des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Holzbiene

Holzbiene

Die hummelförmige Holzbiene hat ihren Namen, da sie im Totholz ihre Nistgänge selbst anlegt. Mit ihrer stattlichen Körpergröße von 23 bis 28 mm ist sie die größte heimische Bienenart. Diese bläulich-schwarz gefärbte, wärmeliebende Biene fliegt von April bis August sonnige Biotope mit großer Blütenvielfalt und starkem Totholzanteil an. Fundort ist ein Blühstreifen südlich des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Wiesen-Glockenblume

Wiesen-Glockenblume

Die Wiesenglockenblume wächst als zweijährige bis mehrjährige aufrechte Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis zu 80 cm. Man findet sie in trockenen, mageren Wiesen und an Weg- und Heckenrändern. Die Blüten stehen in einem lockeren, rispigen Blütenstand zusammen und werden gerne von Bienen besucht. Die vielen Samen werden durch Löcher, ähnlich wie bei einem Salzstreuer, ausgestreut. Fundort ist der Wirtschaftsweg zwischen Hornbach und Floßbach-Großgraben.

22 Mai 2018

Wiesensalbei

Wiesensalbei

Die blau-violetten Blüten des Wiesensalbeis sind eine Augenweide, aus der Familie der Lippenblütler. Die viele Jahre alt werdende Staudenpflanze wird bis zu 60cm hoch und blüht von etwa Mai bis August. Sie ist ein wahrer Insektenmagnet und wird gerne von Hummeln und Bienen angeflogen. Man findet sie an trockenen und sonnigen Stellen wie z. B. in Wiesen und an Wegrändern. Außerdem ist sie heilkräftig, wenn auch nicht mit so intensiver Wirkung wie die des Gartensalbeis. Fundort ist das nordwestliche Ende der Hauptstraße in der “Eh-Da-Fläche“.

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