Flora Fauna Header Kmmerer

Hier werden in loser Reihenfolge die Flora und Fauna der Gemarkung Bornheim vorgestellt. Wir möchten die Bornheimerinnen und Bornheimer für diese teilweise seltenen Tiere und Pflanzen sensibilisieren, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Naturschutz steht an erster Stelle, damit den derzeit noch vorkommenden Arten nicht das Verschwinden droht.

Beatrix Kammerer aus Dammheim hat sich auf die Suche nach unscheinbaren, unbeachteten oder seltenen Tieren und Pflanzen begeben und wird sie hier vorstellen.

30 April 2019

Stolperkäfer

Stolperkfer
Diesen schönen Stolperkäfer sah ich nicht "stolpern". Warum er so benannt wurde, konnte ich nicht herausfinden.

30 April 2019

Zylindrischer Walzenhalsbock

Zylindrischer Walzenhalsbock
Der schmal gebaute Zylindrische Walzenhalsbock ist an den roten Vorderbeinen erkennbar.

30 April 2019

Schnabelfliegen

Schnabelfliege
Schnabelfliegen findet man ziemlich oft im Unterholz; diese sind allerdings sehr schreckhaft und für mich nicht leicht aufzunehmen.

30 April 2019

Rosenkäfer

Rosenkfer
Der dicke Brummer von Rosenkäfer flog mir direkt vor die Füße.

30 April 2019

Grauschwarze Düstersandbiene

Grauschwarze Dstersandbiene
Die Grauschwarze Düstersandbiene bedient sich am Nektar des Löwenzahns.

30 April 2019

Eichelbohrer

Eichelbohrer
Den Eichelbohrer fand ich ganz zufällig auf der Spitze eines Grashalms sitzend.

30 April 2019

Schnellkäfer

Blutroter Schnellkfer
Der Blutrote Schnellkäfer sitzt auf der gerade vor wenigen Tagen erblühten Doldenblüte.

15 Februar 2019

Kobolde im Weinberg

Kobolde im Weinberg

Nach dem Rebenschnitt, der jetzt allerorts durchgeführt wird, findet man einige dieser lustigen Weinbergsgesellen. Es bereitet auch Kindern viel Spaß nach ihnen zu suchen. Um sie zu erblicken muss man aber schon sehr genau hinschauen, da sie sich gut verstecken und „Meister der Tarnung“ sind. Wenn sie sich nicht zeigen wollen, wird man diese Kobolde auch nicht finden. Sie verbergen sich das ganze Jahr gut versteckt hinter Blättern und Trauben und werden erst nach dem Rebenschnitt für kurze Zeit sichtbar. Bei der Suche muss man behutsam und geduldig sein, denn sonst drehen sie ihr Gesicht blitzschnell auf die andere Seite des Rebstockes und man wird sie niemals entdecken.

15 Februar 2019

Haselnuss

Haselnuss

Diese Frühblüher habe ich im geschützt liegenden Heckenbereich der nördlichen Gemarkungsgrenze an der B272 entdeckt. Die ersten männlichen Haselkätzchen und die roten, weiblichen Haselblüten zeigen den Vorfrühling an. Nach den kalten und trostlosen Wintertagen erfreuen sie unser Herz. Bald steht der Frühling bevor, denn auch Kornelkirsche und Salweide stehen kurz vor der Blüte, wie ich entdeckt habe. Das freut vor allem die „frühaufstehenden“ Insekten wie die überwinternden Hummelköniginnen, die nach der früh endenden Winterruhe auf Pollen und Nektar angewiesen sind, um einen neuen Staat zu gründen.

21 November 2018

Ökologische Rasenmäher

Ökologische Rasenmäher

Eine Beweidung und die damit einhergehende Offenhaltung von Flächen ist vielerorts Voraussetzung dafür, dass sich bestimmte Arten ansiedeln und überleben. Durch die Beweidung entstehen in vielen Gebieten kurzrasige Flächen, die gerne von Vögeln, wie beispielweise dem Star, der Bachstelze und dem Kiebitz zur Nahrungssuche genutzt werden. Aber auch bestimmte Laufkäfer und Heuschrecken nutzen gern intensiv beweidete kurzrasige Flächen. Eine intensive Beweidung mit Schafen wirkt sich auch positiv auf die Qualität des Grünlands aus. So führt eine Beweidung mit Schafen im Frühjahr dazu, dass sich artenreichere Bestände bilden. Das Foto entstand an der Eh-Da-Fläche am nordwestlichen Ortsausgang.

21 November 2018

Totholz als Lebensraum

Totholz als Lebensraum

Der ungenießbare Pappel-Schüppling ist eine Pilzart aus der Familie der Träuschlingsverwandten und ist ein Schwächeparasit. Er bewohnt meist totes stehendes oder in Zersetzung befindliches liegendes Holz, z. B. gefällte Bäume oder Strünke und Lagerholz.

Totholz wird von unzähligen Insekten besiedelt. Darunter sind nicht nur Arten, die sich direkt von Rinde oder Holz ernähren wie viele Käferarten, beispielweise der Eichenbock, der Hirschkäfer oder der Nashornkäfer, sondern auch welche die in irgendeiner Phase ihres Lebens auf Totholz angewiesen sind. Da sind z.B. die verschiedenen Wildbienen wie die Blattschneiderbiene und Wespen wie die Holzwespe, die die von Käfern geschaffenen Gänge für ihre eigene Brut nutzen. Und da sind noch etliche Pilze, die sich auf Altholz ansiedeln und dieses zersetzen.

Beide zusammenmontierten Fotos sind am Wirtschaftsweg hinter der Hornbachvilla aufgenommen worden.

21 November 2018

Heidelibelle

Heidelibelle

Diese Heidelibelle aus der Familie der Segellibellen gehört zu den vergleichsweise kleinen Libellen und misst meist weniger als 4 cm. Die Eiablage wird fast ausnahmslos im Flug in Tandemstellung ausgeführt, wobei das Männchen das angekoppelte Weibchen zur passenden Stelle führt. Die Heidelibelle besiedelt warme, stehende Gewässer. Ihre aus Insekten bestehende Nahrung holt sie sich auch aus entfernteren Wiesen. Fundort ist der Vogelweiher, wo sich momentan sehr viele dieser Libellen tummeln.

12 Oktober 2018

Kleiner Feuerfalter

Kleiner Feuerfalter

Der kleine Feuerfalter ist ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt, im Gegensatz zu anderen Bläulingen. Der Kleine Feuerfalter erreicht eine Flügelspannweite von ungefähr 22 bis 27 mm und man findet ihn von Februar bis Oktober. Er ernährt sich vorzugsweise an den Blüten der Astern, Rossminze und Tauben-Skabiose. Die etwas 15 mm groß werdenden Raupen bevorzugen Ampferarten und Vogelknöterich, worauf das Weibchen auch ihre Eier ablegt. Fundort ist der Gehölzstreifen neben der B272.

12 Oktober 2018

Kleine Mordfliege mit Beute

Kleine Mordfliege mit Beute

Die Kleine Mordfliege gehört zur Familie der Raub- oder Jagdfliegen. Durch ihre räuberische Lebensweise haben die Raubfliegen bei der Regulierung des Ökosystems eine bedeutende Rolle, da sie hauptsächlich pflanzenfressende Insekten jagen, die sie im Flug erbeuten. Man findet sie von Juni bis September an Waldrändern oder Lichtungen. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier an Totholz ab. Die im Holz lebenden Larven ernähren sich räuberisch von kleinen Insekten und deren Larven. Das Foto entstand in der Nähe des Vogelschutzweihers.

12 Oktober 2018

Rhombenwanze

Rhombenwanze

Die Rhombenwanze gehört zur Familie der Randwanzen und erreichet eine Körperlänge von 9,5 bis 11,5 mm. Man findet sie überall an warmen Standorten z. B. auf Nelkengewächsen, Horn- und Leimkräutern, wo sie die Pflanzensäfte saugen. Diese Wanze überwintert unter trockenem Bodenstreu oder unter Gehölzen. Gefunden habe ich diese Wanze am Hofgraben.

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