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Hier werden in loser Reihenfolge die Flora und Fauna der Gemarkung Bornheim vorgestellt. Wir möchten die Bornheimerinnen und Bornheimer für diese teilweise seltenen Tiere und Pflanzen sensibilisieren, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Naturschutz steht an erster Stelle, damit den derzeit noch vorkommenden Arten nicht das Verschwinden droht.

Beatrix Kammerer aus Dammheim hat sich auf die Suche nach unscheinbaren, unbeachteten oder seltenen Tieren und Pflanzen begeben und wird sie hier vorstellen.

17 Juli 2018

Listspinne

Listspinne

Die Listspinne wird auch Brautgeschenkspinne genannt, gehört zur Familie derRaubspinnen Sie wurde 2002 zur Spinne des Jahrtes gewählt. Sie ist in ganz Europa zu finden und bevorzugt feuchte Lebensräume wie z. B. Feuchtwiesen oder Hecken. Zu ihren zahlreichen Fressfeinden zählen z. B. Wegwespen, Laubfrösche, Eidechsen, Singvögel, Kröten, Spitzmäuse, Fledermäuse, Gottesanbeterinnen oder auch Raub- und Krabbenspinnen. Fundort ist der Bereich um den Vogelschutzweiher.

17 Juli 2018

Waldbrettspiel

Waldbrettspiel

Dieser unauffällige Augenfalter gehört zu den Edelfaltern und hat eine Flügelspannweite von 32 bis 45 mm. Man sieht ihn von April bis September in lichten Wäldern fliegen. Die etwa 27 mm groß werdenden grünlichen Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern. Gefunden habe ich den hübschen Schmetterling beim Vogelschutzweiher.

17 Juli 2018

Grüne Stinkwanze

Grüne Stinkwanze

Die Nymphe der grünen Stinkwanze ist auf den ersten Blick nicht als Stinkwanze zu erkennen. Wanzen durchleben vom Ei über die Nymphenformen fünf Stadien, wobei sie dem erwachsenen Tier dabei immer ähnlicher werden. Die Entwicklung ist dann im September abgeschlossen. Ihr Lebensraum sind vor allem Linde und Erle, aber auch Disteln und Brennnesseln. Die recht bekannten Tiere findet man überall. Ich fand sie beim Wirtschaftsweg hinter der „Hornbach-Villa“.

17 Juli 2018

Knotenwespe

Knotenwespe

Die Knotenwespe gehört zur Gattung der Grabwespen. Erkennungsmerkmale sind die eingeschnürten Hinterleibssegmente und ein kurzes, knotiges erstes Hinterleibssegment. Die wärmeliebenden Insekten legen ihre Nester in lockerem Sand oder in festem Boden an. Man findet sie an Wegrändern oder sonnenbeschienenen Böschungen. Fundort ist die „Eh-Da-Fläche“ beim Flurstein.

17 Juli 2018

Grüner Backenläufer

Grüner Backenläufer

Diesen metallisch blaugrün glänzenden Käfer, der zu den Laufkäfern gehört, fand ich mit nur einer Flügeldecke in einem Dickicht beim Vogelschutzweiher. Der recht seltene Käfer überwintert gern unter der Rinde abgestorbener Weiden und Obstbäume. Streuobstwiesen und ähnliche extensiv genutzte Obstbauflächen sind auch der bevorzugte Lebensraum dieser wärmebedürftigen Art. In Deutschland ist der Backenläufer auf die südwestlichen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg beschränkt.

13 Juni 2018

Paarung der Pinselkäfer

Paarung der Pinselkäfer

Diese drolligen Pinselkäfer entdeckte ich in einer Brombeerhecke neben der Draisinenbahnstrecke, während sie sich gerade paarten. Wie man unschwer erkennen kann, gehört der Gebänderte Pinselkäfer zu den Blatthornkäfern, wie auch die Rosenkäfer und erreicht auch in etwa deren Größe. Durch seine wollige Behaarung sieht er Hummeln ähnlich und schütz ihn dadurch vor Fressfeinden. Diese Käfer ernähren sich vorwiegend von Pollen der Doldengewächse und sind somit auf blühende Wiesen angewiesen. Die Käferlarven leben in vermoderndem Holz.

13 Juni 2018

Trauerrosenkäfer

Trauerrosenkäfer

Der selten gewordene und gefährdete Trauer-Rosenkäfer gehört unverkennbar zur Familie der Rosenkäfer. Der leicht behaarte Käfer wird zwischen 8 bis 12 mm groß, ist schwarz gefärbt mit kleinen weißen Flecken auf den Flügeldecken. Er lebt in warmen Gebieten wie Nordafrika und im Mittelmeerraum, selten auch in Süddeutschland. Man findet ihn an Waldrändern und Blütenwiesen von Mai bis Juli. Fundort ist ein Blühstreifen südlich des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Raupe des Tagpfauenauges

Raupe des Tagpfauenauges

Nachdem die Weibchen des anmutigen Schmetterlings die Eier an den Futterpflanzen abgelegt haben, schlüpfen die Raupen des Tagpfauenauges nach etwa zwei bis drei Wochen und ernähren sich fast ausschließlich von der Großen Brennnessel, seltener von anderen Brennnesselarten. Diese Raupen findet man in großer Zahl überall dort, wo die Große Brennnessel wachsen kann und darf – beispielsweise in Gärten, an Weges- und Waldrändern. Das Foto entstand in der Nähe des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Holzbiene

Holzbiene

Die hummelförmige Holzbiene hat ihren Namen, da sie im Totholz ihre Nistgänge selbst anlegt. Mit ihrer stattlichen Körpergröße von 23 bis 28 mm ist sie die größte heimische Bienenart. Diese bläulich-schwarz gefärbte, wärmeliebende Biene fliegt von April bis August sonnige Biotope mit großer Blütenvielfalt und starkem Totholzanteil an. Fundort ist ein Blühstreifen südlich des Vogelschutzweihers.

13 Juni 2018

Wiesen-Glockenblume

Wiesen-Glockenblume

Die Wiesenglockenblume wächst als zweijährige bis mehrjährige aufrechte Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis zu 80 cm. Man findet sie in trockenen, mageren Wiesen und an Weg- und Heckenrändern. Die Blüten stehen in einem lockeren, rispigen Blütenstand zusammen und werden gerne von Bienen besucht. Die vielen Samen werden durch Löcher, ähnlich wie bei einem Salzstreuer, ausgestreut. Fundort ist der Wirtschaftsweg zwischen Hornbach und Floßbach-Großgraben.

22 Mai 2018

Wiesensalbei

Wiesensalbei

Die blau-violetten Blüten des Wiesensalbeis sind eine Augenweide, aus der Familie der Lippenblütler. Die viele Jahre alt werdende Staudenpflanze wird bis zu 60cm hoch und blüht von etwa Mai bis August. Sie ist ein wahrer Insektenmagnet und wird gerne von Hummeln und Bienen angeflogen. Man findet sie an trockenen und sonnigen Stellen wie z. B. in Wiesen und an Wegrändern. Außerdem ist sie heilkräftig, wenn auch nicht mit so intensiver Wirkung wie die des Gartensalbeis. Fundort ist das nordwestliche Ende der Hauptstraße in der “Eh-Da-Fläche“.

22 Mai 2018

Grünes Perlenauge

Grünes Perlenauge

Das Grüne Perlenauge findet man von Mai bis August in Wiesen, an Waldrändern und in Hecken. Es gehört zu den Netzflüglern und wird ungefähr 10 mm lang. Diese Florfliegenart ernährt sich räuberisch von Blattläusen sowie auch deren Larven. Man findet sie überall dort, wo sich auch Blattläuse breitmachen – in Wiesen, Feldern, Heckensäumen und Gärten. Fundort ist der Weg hinter der „Hornbach-Villa“.

22 Mai 2018

Graszünsler

Graszünsler

Diesen hellen Graszünsler findet man zwischen Juli und August in Wiesen, auf Weiden oder Ruderalflächen. Diese Motte wird etwa 21 - 28 mm groß und gehört zu den Schmetterlingen bzw. Nachtfaltern. Ich fand ihn neben der B272 auf einem Grashalm sitzend.

22 Mai 2018

Grünrüssler

Grünrüssler

Die etwa 3,5 bis 6 mm lang werdenden Grünrüssler gehören zu den Rüsselkäfern. Die silbrig bis grüngoldenen Blattnager sind tagaktive Tiere, man findet sie meist auf Blättern von Laubbäumen, von denen sie sich ernähren. Ihre Larven leben in und von den Stängeln verschiedener Wildpflanzen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr. Fundort ist der parallel verlaufende Wirtschaftsweg neben der B 272.

22 Mai 2018

Herr und Frau Gans

Herr und Frau Gans

Dieses Gänsepaar fand ich neben dem Teich am Floßbach-Großgraben. Die Kanadagans ist ein Vogel aus der Familie der Entenvögel, kommt ursprünglich aus Nordamerika und ist seit etwa 1970 in Deutschland aufzufinden. Diese Wasservögel benötigen Gewässer von min. 1m Tiefe und an das Gewässer angrenzendes Weidegebiet. Ihre Nester legen sie auf festem Grund an, von wo aus sie das Gebiet gut beobachten können.

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