30 Jahre Saubrunnen

30 Jahre Saubrunnen

Es war ein gelungenes Fest

Es war ein besonderes Fest, 30 Jahre Saubrunnen gemeinsam mit Professor Gernot und Barbara Rumpf feiern zu können, den Künstlern, die uns den Saubrunnen und damit ein Kunstwerk geschaffen haben, das Bornheim weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat.

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Schön war auch, dass Helga Hörner mit ihrer Familie beim Feiern mit dabei war. Denn ohne den früheren Ortsbürgermeister Dieter Hörner gäbe es den Saubrunnen nicht. Dass es sich beim Saubrunnen um ein Kunstwerk besonderen Ranges handelt, das betonten Staatssekretär Dr. Thomas Gebhart - unser Bundestagsabgeordneter - sowie Verbandsbürgermeister Axel Wassyl in ihren Grußworten. Für Bornheim als Weinort durfte unsere neu inthronisierte Weinprinzessin Anna-Lena I., die Weinbotschafterin für unsere Winzer in der Verbandsgemeinde, bei einem solchen Ereignis nicht fehlen. Sie eröffnete den gemütlichen Teil des Festes mit einem Weinspruch, bevor die Freischoppen aus dem Saubrunnen fließen konnten.

Die Einweihung des Saubrunnens am 8. Oktober 1988 war für Bornheim ein großes Ereignis, kam doch unser früherer Ministerpräsident Dr. Berhard Vogel hierzu eigens nach Bornheim. In den 30 Jahren ist der Saubrunnen zum Wahrzeichen Bornheims geworden. Er hat Bornheim weit über die Region hinaus einen großen Bekanntheitsgrad gebracht. Wenn Bornheim heute als Dorf der Kunst wahrgenommen wird, dann haben die Werke von Professor Gernot Rumpf und seiner Frau Barbara mit dem Saubrunnen sowie dem Lehrer Lämpel mit seinem Max und Moritz Platz hieran einen besonderen Anteil. Insoweit war es ein Glücksfall für Bornheim, dass Dieter Hörner Gernot und Barbara Rumpf für die Gestaltung des Saubrunnens gewinnen konnte.

Das Fest „30 Jahre Saubrunnen“ ist ein Dank an Gernot und Barbara Rumpf dafür, dass sie uns in Bornheim ein so tolles Kunstwerk geschaffen haben. Denn unser Saubrunnen im kleinen Dorf Bornheim ist auf demselben künstlerischen Niveau wie der ebenfalls von Gernot Rumpf geschaffene, international bekannte Löwenbrunnen in Jerusalem. Dass dies so ist, darauf sind wir in Bornheim besonders stolz. Der Löwenbrunnen in Jerusalem geht im Übrigen auf eine Initiative des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl zurück. Der Löwenbrunnen selbst wurde der Stadt Jerusalem von der Bundesregierung geschenkt.

Der Saubrunnen hat damals 70.000 DM gekostet. Bezahlt wurde dieser Betrag überwiegend durch Spenden, vor allem der Familien Hornbach, aber auch Beiträge der damaligen Kreissparkasse Landau, der Pfalzwerke und weiteren Spendern. Allen Spendern gilt ein besonderer gemeindlicher Dank. Sie haben für Bornheim nachhaltiges geschaffen und dazu beigetragen, Bornheim ein „Gesicht“ zu geben. Ein Beleg dafür, dass der Saubrunnen es in die Herzen der Bornheimerinnen und Bornheimer geschafft hat, ist, dass der Saubrunnen in der von Günter Wendel aus der Gartenstraße getexteten Bornheim-Hymne seinen festen Platz hat mit der Formulierung „Und mitten im Dorf eine Sau rumtanzt“. Es ist der Beweis: Bornheim ist stolz auf seinen Saubrunnen.

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Ohne diejenigen, die das Fest organisiert und gestaltet haben, ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Fest nicht möglich gewesen. Insoweit gilt ein besonderer Dank denen, die den Platz hergerichtet und uns bewirtet haben. Das waren der Freundeskreis Die Wachthäusler mit ihrer Vorsitzenden Karin Hechler, das Küchenteam um Patrick Hoffmann und Werner Frey sowie Inge Benz mit „Inge´s Café“. Musikalisch gestaltet wurde das Fest durch die Chorgemeinschaft Concordia mit Chordirektorin Olga Sartisson und dem Vorsitzenden Karlheinz Rectanus sowie durch „Nostalgie in Blech“ mit Gerhard Kneifeld. Allen ein herzliches Dankeschön.

Zum Abschluss noch ein Kompliment von Gernot und Barbara Rumpf (Zitat): „Der Bornheimer Saubrunnen hat die 30 Jahre gut verkraftet, der Brunnen steht super gepflegt und einwandfrei da, die Schweine sind quietschfidel, fühlen sich offensichtlich wohl, das Wasser sprudelt und heute am Brunnenfest nicht nur das…“ Dazu ein gemeindliches Versprechen: Die Gemeinde wird alles tun, dass der Brunnen auch in der Zukunft das Aushängeschild Bornheims bleibt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

Weitere Informationen zum Saubrunnen finden Sie in der Rubrik "Kunst im Dorf" - einfach hier klicken und Sie werden weitergeleitet...

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