30März

Storchennest am Storchenzentrum und am Rückhaltebecken Dammgasse nach Gutachten verkehrssicher

Auf Gemeindegrund befinden sich zwei Storchennester, eines am Storchenzentrum und eines am Regenrückhaltebecken an der Dammgasse. Da Holzmasten in dem Bereich, in dem sie im feuchten Boden stehen, durch Pilzbefall mit der Zeit an statischer Festigkeit verlieren, sind Holzmasten immer wieder auf ihre Sicherheit zu überprüfen.
Für die Verkehrssicherungspflicht ist in der Regel der Grundstückseigentümer verantwortlich. Von daher wurde gemeindeseitig die Begutachtung der Standfestigkeit der Holzpfähle der Storchennester am Storchenzentrum und am Regenrückhaltebecken an der Dammgasse an die Firma Die Baumwärter GbR aus Hainfeld beauftragt.
An beiden Standorten gab es nach dem Gutachten vom 15. März 2014 noch keine statisch relevante Holzzersetzung.
Da der Mastpfahl am Regenrückhaltebecken in feuchtem Boden steht, ist hier nach dem Gutachten die Standsicherheit künftig jährlich zu überprüfen. Am Storchenzentrum sei der Mastpfahl in einen mit Kies und Sand verfüllten Betonring eingelassen. Auf Grund des trockenen Füllmaterials soll hier ein Prüfturnus von 2-3 Jahren reichen. Voraussetzung der Standsicherheit sei, dass der Mastpfahl mit mindestens einem Sechstel der Gesamtlänge in den Boden eingebracht sei. Der Mastpfahl am Storchenzentrum habe eine Höhe von 6.5 m, der am Regenrückhaltebecken eine Höhe von 7.5 m. Ob die nach dem Gutachter einzuhaltende Mindestbodeneinbautiefe der Mastpfähle gegeben ist, ist seitens der Verbandsgemeindeverwaltung noch zu klären. Wenn diese Mindesteinbautiefe gegeben ist, sind beide Mastnester nach dem Gutachten derzeit verkehrssicher.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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