22April

Gemeinde tauscht Strom fressende Lampen aus

Wenn man den Stromverbrauch der Beleuchtung betrachtet, den die Ortsgemeinde jährlich zu zahlen hat, dann kommt ein ordentlicher Geldbetrag zusammen. Es ist daher an der Zeit, den Strombedarf in Dorfgemeinschaftshaus, Rathaus, Storchenzentrum, Storchenscheune, Sportplatz/Bouleplatz, Kindergarten, Wachthäusel, Friedhofshalle, Bauhof, Kindergarten, Pfarrhaus mit Schulkindbetreuung etc. drastisch zu reduzieren.
Der Ersatz herkömmlicher Glühbirnen durch Halogenlampen spart nur 20 - 30 % des Stromverbrauchs. Die Lebensdauer beträgt nur 2.000 bis 5.000 Stunden. Energiesparlampen sparen immerhin etwa 80% bei einer Lebensdauer von bis zu 15.000 Stunden. Energiesparlampen haben aber das Problem, dass der Leuchtstoff geringe Mengen Quecksilber enthält, was umweltseitig negativ zu bewerten ist. Die sparsamste Beleuchtung bieten derzeit LED-Lampen. Sie verbrauchen bis zu 90 % weniger Strom, sind schaltfest, haben eine hervorragende Lichtqualität und brennen bis zu 50.000 Stunden. Von daher sind LED-Lampen aktuell die sparsamsten Leuchtmittel.
Im Rahmen der vom Gemeinderat initiierten Aktion „Bornheim spart Strom“ werden derzeit durch den Bauhof alle ineffizienten Glühbirnen in gemeindlichen Gebäuden durch LED-Lampen ersetzt. Danke an Herbert Schuhmann und Stefan Driehs von der Firma REPA. Die REPA hat- für die Gemeinde kostenlos - alle Leuchtmittel in den gemeindlichen Gebäuden einzeln erfasst und das Stromeinsparpotenzial durch LED-Leuchten ermittelt.
Nach den Glühlampen werden zu einem späteren Zeitpunkt auch die Leuchtstoffröhren durch LED ersetzt. Dann verringert sich die installierte Leistung der Beleuchtung in den Gemeindegebäuden von derzeit 44.04 kW um 33.67 kW auf nur noch 10.37 kW, und dies bei besserer Lichtqualität. Das entspricht einer Stromeinsparung von fast 80 % gegenüber heute. Die Kosten für den Beleuchtungsstrom liegen dann nur noch bei ca. 20 % des heutigen Rechnungsbetrags. Die Umstellung der Beleuchtung auf LED spart damit der Gemeinde künftig nicht nur Geld, sie ist auch ein Beitrag der Gemeinde zum Klimaschutz. Zudem kommt die Gemeinde damit ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Vorbildfunktion nach.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

 

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