04Mai

Kindergarteneltern können hoffen

In ihrer Stellungnahme vom 23. April zum Antrag der Gemeinde auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h in der Hauptstraße hat die Polizeiinspektion Landau zwar keine durchgängige Geschwindigkeitsreduzierung, aber eine punktuelle Reduzierung an Gefahrenstellen wie z.B. dem Kindergarten als möglich bewertet und befürwortet. Für die Kirchstraße wird eine durchgehende Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 km/h bejaht.
Begründet wird dies polizeiseitig mit einem eher unauffälligen Unfallgeschehen. So ereigneten sich in den letzten drei Jahren (seit 2012) im gesamten Verlauf der Hauptstraße nur sechs Unfälle ohne Personenschäden. Die Unfälle seien alle im ruhenden Verkehr bzw. beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto erfolgt. In der Kirchstraße sei kein Unfall registriert worden.
Mein Ziel ist, entsprechend dem Gemeinderatsbeschluss mich weiterhin für eine durchgängige Geschwindigkeitsreduzierung einzusetzen. Sollte dies nicht durchsetzbar sein, muss die Hauptstraße im Minimum von der Einmündung Wiesenstraße bis zur Sparkasse verkehrsberuhigt werden. Dann wäre zumindest der Kindergarten- und der Saubrunnenbereich im Hinblick auf die Sicherheit unserer Kinder verkehrsseitig entschärft.
Der auf Antrag der CDU-Fraktion vom Gemeinderat einstimmig gefasste Beschluss zur innerörtlichen Verkehrsberuhigung stammt vom 29. Januar. Die Letztentscheidung im Hinblick auf eine 30 km/h-Beschränkung trifft die Kreisverwaltung in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM).

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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