06Juni

Chip statt Schlüsselsammelsurium

Chip Schlssel webIn einer Gemeinde mit einer größeren Anzahl von Gebäuden muss man bei mechanischen Schlössern eine Vielzahl von Schlüsseln vorhalten. In Bornheim sind es an die 100 Schlüssel, die trotz einigen Objekten mit Generalschlüssel verfügbar gehalten werden müssen. Im Grundsatz hat man ein gemeindliches Schlüsselsammelsurium.

Weiterhin gibt es viele, häufig wechselnde Nutzer mit unterschiedlichen Zugangsbedarfen. Das heißt: Auch hier sind im Einzelfall mehrere Schlüssel auszuhändigen und deren Aus- und Rückgabe zu verwalten.
Um dies künftig einfacher zu gestalten, werden die mechanischen Schlösser Gebäude um Gebäude schrittweise durch elektronische Türschlösser ersetzt. Den Schlüssel ersetzt künftig ein programmierter Chip.
Begonnen wurde jetzt mit der Installation elektronischer Schlösser im Kindergarten. Der Vorteil ist, man muss kein neues Schloss einbauen, wenn ein Schlüssel verloren geht. Besonders der Verlust eines Generalschlüssels ist sehr teuer, da dann alle Schlösser ausgetauscht werden müssen. Beim elektronischen Schloss werden die Schlösser nur umprogrammiert und damit ein Zutritt mit dem verlorenen Chip verunmöglicht.
Zudem gibt es für die verschiedensten Gebäudenutzer jetzt individuell programmierbare Zugangsberechtigungen. Jeder kommt passgenau mit einem einzigen, individuell programmierten Chip in die Gebäude und Räume, die er benötigt und für die er eine Zugangsberechtigung hat. Alle anderen Räume bleiben versperrt.
Für öffentliche Gebäude nicht unwichtig ist auch, wann nach Tag und Uhrzeit mit welchem Chip auf- bzw. abgeschlossen wurde. So können u.a. mögliche Verursacher von Schäden eingegrenzt, aber auch der Einsatz von Fremdfirmen überprüft werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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