23Juni

Bornheimer – engagiert für eine lebenswerte Zukunft

Golf Hybrid web

Beim entsprechenden Fahrprofil kann auch ein Plug-in-Hybrid relevante Klimaschutzbeiträge leisten

Dass man ohne Komfortverzicht klima- und umweltschonender unterwegs sein kann, das zeigen uns beispielhaft die Bornheimer Annika und Dominik Rapp aus der Straße „Am Hofgraben“.
Das Betanken des Golf GTE Plug-in-Hybrid an der hauseigenen Außensteckdose

Über ihre Verwandtschaft sind die Rapp´s auf das Thema Elektromobilität gestoßen. Bei der Entscheidung, welches Fahrzeug sie wählen, haben sie sich auf Grund ihres persönlichen Fahrprofils für einen Golf GTE Plug-in-Hybrid entschieden. Denn über das Jahr hinweg fahren sie fast ausschließlich Kurzstrecken. Hier reicht die Reichweite der mit ca. 9 kWh vergleichsweise kleinen Batterie (Reichweite maximal bis zu 50 km; Ladezeit Haussteckdose 5 Std.; Wallbox 3 Std.) für ein rein elektrisches Fahren. Die auf Jahresbasis wenigen Langstrecken können beim Plug-in-Hybrid dann mit demselben Fahrzeug mit dem herkömmlichen Benzinmotor zurückgelegt werden.
Bei der letztjährigen Fahrstrecke  der Rapp´s von 9.000 km musste das Auto 4x getankt werden. Bei ca. 160 Liter Benzinjahresverbrauch und einem Benzinpreis von 1.50 €/l waren dies Jahresgesamtkosten für Benzin von nur 240 €.
Für das Stromtanken sind im Jahr an der hauseigenen Steckdose 250 €, an externen Ladesäulen (hier v.a. die „ESEL-Ladesäulen in Landau) 120 €, insgesamt 370 € angefallen. Wenn hierbei Ökostrom bezogen wird, ist der Anteil, der elektrisch gefahren wird, emissionsfrei und insoweit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung. Statt mit ca. 540 Litern, die ein „Verbrenner“ verbraucht hätte, lag der Jahresbenzinverbrauch des Plug-in-Hybrids nur bei ca. 160 Litern Benzin, die Klima- und Schadgaseinsparungen damit bei beachtlichen ca. 70%. Damit haben Annika und Dominik Rapp einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Derzeit bestünden Überlegungen, sich auf dem Hausdach eine eigene Fotovoltaikanlage mit Stromspeicher im Keller zuzulegen. Man wolle so möglichst viel Strom emissionsfrei selbst erzeugen und mit diesem künftig vorrangig den Auto-Akku laden. Dies würde nach Einschätzung von Dominik Rapp nicht nur der Umwelt helfen, sondern auch weitere Betriebskosten beim Auto sparen.
Grundsätzlich wird mit der weiteren Batterieentwicklung das rein batterieelektrische Fahren sowohl im Hinblick auf die Fahrzeugkosten als auch den Klimaschutz- und Emissionsminderungsbeitrag die Regel werden. Aber man sieht am Beispiel der konkreten realen Zahlen von Annika und Dominik Rapp, dass bei entsprechendem Fahrprofil auch technische Zwischenlösungen wie ein Plug-in-Hybrid relevante Umweltbeiträge leisten können.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

Posted in Neues aus Bornheim, News/Aktuelles