09Juni

Bornheimer Ehrenamt trifft die Ministerpräsidentin

 Ehrenamt Malu Dreyer webBornheimer Ehrenamtler im Gespräch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer (von links: Edmund Richter, Seniorenclub; Heike Geiler, Landfrauen; Hedy Zimmer, Diakonieverein; Carmen Gieselmann, PfalzStorch; Ministerpräsidentin Malu Dreyer; Werner Zeidler, Vors. Diakonieverein; Trudy Dörsam, Vors. Landfrauen; Ulla Kaub, Organisatorin Krippendorf)

Stellvertretend für die zahlreichen Bornheimerinnen und Bornheimer, die sich für die Dorfgemeinschaft engagieren, waren Edmund Richter für den Seniorenclub, Werner Zeidler und Hedy Zimmer für den Diakonieverein, Trudy Dörsam und Heike Geiler für die Landfrauen und Ulla Kaub als Organisatorin „Krippendorf Bornheim“ zum Gespräch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 5. Juni in die Landauer Festhalle eingeladen.
Ziel der Ministerpräsidentin war es, von den Ehrenamtlern zu erfahren, wofür sie sich engagieren und welche Herausforderungen und Problemstellungen hierbei zu bewältigen sind.
Begegnung und damit Gemeinsamkeit schaffen, das ist das Anliegen des Montagstreffs unseres Seniorenclubs im Dorfgemeinschaftshaus mit seinem Angebot „Kaffee trinken, plaudern, spielen und gemeinsam etwas unternehmen“.
„Ärzte empfehlen soziale Kontakte zum Glücklichsein“ (Focus, Juni 2019). Diese Kontaktmöglichkeiten in einer unverbindlichen und lockeren Form bietet das Projekt „Bornheim trifft sich – man isst gemeinsam“ des Diakonievereins. Soziale Isolation, d.h. allein sein ist aus Ärztesicht ein zentraler krankmachender Stressfaktor. Deshalb solle man das Übel des Alleinseins an der Wurzel packen und „unter die Leute gehen“.  Nichts ist einfacher als zum festen Termin sich regelmäßig in Inge´s Cafe, im Freizeitcenter oder beim Lehrer Lämpel zum gemeinsamen Essen zu treffen. Allein sein im Alter heißt „Kriechstress“, d.h. die Erkrankungen kommen unbemerkt und schleichend daher. Wer bei „Bornheim trifft sich“ mit macht, der hat aus medizinischer Sicht gute Chancen, gesünder und glücklicher zu sein als diejenigen, die allein zu Hause bleiben. Wichtig für die gesundheitsfördernde Wirkung sei hierbei die regelmäßige Teilnahme, der feste Termin für die Auszeit vom „Alleinsein“.
Bei den Landfrauen ist es das gemeinsame Kochen, das stetige Dazulernen bei einer Vielzahl unterschiedlicher Themen und die zahlreichen tollen Veranstaltungen, die Lebensgefühl und damit Lebensfreude, in der Regel mit Kulinarik verbunden, vermitteln.
Beim Projekt Krippendorf ist die große Leistung das Gewinnen von ca. 100 Familien, eine eigene persönliche Krippe zu gestalten und diese dem Dorf, aber auch den vielen Besuchern zu präsentieren. Auch dies schafft Gemeinsamkeit in der Familie  wie in der Dorfgemeinschaft.
Diese Bornheimer Konzepte und Angebote der Ministerpräsidentin aufzuzeigen, das war der Grund der persönlichen Einladungen. Die Eingeladenen haben Bornheim der Ministerpräsidentin als zukunftsgerichtetes, engagiertes Dorf, als Mitmach-Dorf und Dorf des Ehrenamtes präsentiert. Hierfür den eingeladenen Bornheimer Ehrenamtlern ein herzliches Dankeschön.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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