20Mai

Bornheim – ein Dorf mit großem, noch nicht erschlossenem touristischem Potenzial

Touristisches Angebot webDie gemeindlichen Gästeführerinnen Karin Hechler und Ulla Kaub bei einer Führung zu Störche, Kunst & Wein

Wer aufmerksam das Geschehen in Bornheim beobachtet, der sieht, dass Bornheim für Nichtbornheimer erstaunlich attraktiv sein muss.

Es sind die Besucher des Storchenzentrums, vor allem der Storchenscheune. Es sind die vielen Schulklassen, die hier Umweltbildung erfahren. Es sind die Radtouristen, die in Bornheim Station machen. Es sind die Urlauber, aber auch Tagesbesucher, die einzeln sowie zunehmend in Gruppen die Führung Störche, Kunst & Wein buchen. Es ist das Krippendorf Bornheim, das über die Advents- und Weihnachtszeit viele Besucher anzieht.
Wer sich mit den Besuchern unterhält, der stellt fest: Das Tourismuspotenzial ist für einen kleinen Ort wie Bornheim vergleichsweise sehr groß, auch dank der sehr guten Infrastruktur mit der Gaststätte Lehrer Lämpel, Inge´s Café, dem Freizeitcenter sowie der Villa Toscana mit ihren Übernachtungsmöglichkeiten.
Bei genauerem Hinsehen erkennt man: Das touristische Potenzial Bornheims ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Durch noch mehr Professionalität bei den derzeitigen Angeboten, die stärkere Verknüpfung der einzelnen Bornheimer Angebote zu Themenbereichen, die Einbindung in die touristischen Angebote der Region, die systematisierte Präsentation des heute schon umfangreichen Kulturangebots, den Aufbau einer systematischen Bewerbung des Ortes vor allem für den Individual-, den Bus- und den Radtourismus, den Ausbau des Tourismusbereichs auf der Homepage,  die beauftragte Ortseingangsbeschilderung mit den Veranstaltungshinweisen, eine adäquate Radwegebeschilderung, die Schaffung bzw. den Ausbau der Angebote unserer Winzer zur Präsentation und Vermarktung ihrer Weine und andere Maßnahmen mehr lässt sich viel mehr herausholen, zum Nutzen des Dorfes, aber auch der Winzer, der Gastronomie, der Beherbergungsbetriebe und ... und ... und.
Gemeindlich heißt das, die Akteure zusammenführen und ein gemeinsames, derzeit fehlendes touristisches Konzept entwickeln. Ich bin überzeugt, es lohnt sich.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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