03August

Der flotte Feger / Prüfung Grabmale auf Standfestigkeit

Im wahrsten Sinn des Wortes: Statt mühsam, mit viel Zeitaufwand und händisch mit Besen durch den Bauhof, erfolgt die Straßenreinigung an den gemeindlichen Gebäuden und Flächen zwischenzeitlich maschinell, und zwar durch die Firma „Flotte Feger“ aus Landau.

Flotte Feger web Der Flotte Feger bei der Straßenreinigung am Kindergarten

„We kehr for you“ – „Wir kehren für Sie“ – nach diesem Motto werden seit März alle zwei Wochen die Bürgersteige und Straßen um die gemeindlichen Grundstücke maschinell gereinigt. Wofür händisch Tage benötigt wurden, das ist maschinell in gut zwei bis drei Stunden erledigt – und dies wetterunabhängig.
Die Kehrqualität ist gut – zumindest gab es diesbezüglich bisher keine negativen bürgerseitigen Rückmeldungen. Die Kosten für alle Gemeindeobjekte liegen bei 148 € brutto pro Kehrdurchgang. Das ist deutlich kostengünstiger als die bisherige Handarbeit. Die Jahreskosten der Straßenreinigung insgesamt kommen beim zweiwöchigen Turnus auf ca. 3.550 €/Jahr. Hinzu kommen die Abfallgebühren für den Kehricht.

Die Prüfung der Grabmale auf Standfestigkeit erfolgt künftig extern

Nach § 9 der Unfallverhütungsvorschrift Friedhöfe ist die Gemeinde als Friedhofsbetreiber verpflichtet, dass die Grabmale jährlich mindestens einmal auf ihre Standfestigkeit überprüft werden. Die Prüfung erfolgt nach der Frostperiode und darf nur durch fachkundige Personen durchgeführt werden.
Vor dem Hintergrund der Erfordernis der Sachkunde und der damit notwendigen permanenten Weiterbildung sowie dem Vermeiden von Anfechtungen der Prüfergebnisse erfolgt die Standsicherheitsprüfung der Grabmale deshalb künftig nicht mehr durch den Bauhof, sondern durch eine hierauf spezialisierte Firma. Die Jahreskosten für die Grabmalprüfung betragen bei der derzeitigen Anzahl der Grabstätten ca. 120 €/Jahr bzw. 0.72 €/Grabmal.

Hinweis:
Unabhängig von der Prüfpflicht des Friedhofsbetreibers bleibt nach der Friedhofsatzung die Verkehrssicherungspflicht für die Grabmale originär bei den Nutzungsberechtigten. Hiernach ist von diesen mindestens zweimal im Jahr die Standsicherheit zu prüfen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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