07August

Auf den Punkt gebracht Oder: Warum es in Bornheim keine gemeindlichen Abfallkörbe gibt

Von Neubürgern werde ich immer wieder einmal gefragt, warum es in Bornheim keine gemeindlichen Abfallkörbe gibt. Die Gründe hat Uschi Heupel, 1. Beigeordnete von Hochstadt, im letzten Amtsblatt präzise beschrieben. Besser als sie kann man die Probleme mit öffentlichen Abfallkörben nicht vermitteln.
In gemeindlichen Abfallkörben finden sich – Zitat Heupel: „gefüllte Windeln, benutzte Damenbinden, Fleischabfälle, Essensreste etc.“. Da die Abfalleimer wegen fehlender Personalkapazität der Bauhöfe nicht täglich geleert werden können, gibt es die Dauerprobleme Gestank von verwesendem Fleisch, Schimmel- und bakteriell verseuchte Essensreste, Fliegen- und Wespenansammlungen, besonders natürlich im Sommer. Dies sei eine Zumutung für die Anwohner, aber auch die gemeindlichen Mitarbeiter, die den Abfall entsorgen müssen.“
Diese Probleme gab es auch in Bornheim. Appelle haben nichts gebracht. Insoweit habe ich die öffentlichen Mülleimer vor Jahren abbauen lassen. Das Ergebnis ist: In Bornheim nimmt man die Abfälle mit nach Hause. Nur ganz wenige lassen ihren Abfall zurück. Und das Schöne an Bornheim ist: Unsere Anlieger haben Gemeinsinn. Sie nehmen den wenigen hingeworfenen Müll ohne Worte weg, sodass es heute ohne Abfallkörbe sauberer ist als früher mit Abfallkörben! Danke an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass es dank des großen Gemeinsinns in Bornheim auch ohne Abfallkörbe funktioniert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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