30Januar

Wer klug ist und rechnet, macht seinen Strom mit Hilfe der Sonne

Das wird in der Dorfmoderation das Thema der nächsten Sitzung des Arbeitskreises „Umwelt, Tourismus, Kultur“ sein. Hierzu lade ich alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Es referiert zu

„Die solare Stromerzeugung"
Wolfgang Thiel
Vorsitzender der Initiative Südpfalz-Energie e.V.

Donnerstag, 15. Februar, 19.30 Uhr
Rathaus Bornheim, Hauptstr. 19, Bürgersaal

Über 100 Gebäude produzieren schon heute Sonnenstrom. Die erzeugte Strommenge deckt ca. 50% des jährlichen Haushaltsstromverbrauchs in Bornheim. Hiermit wird nicht nur ein relevanter Klimaschutz- und Luftreinhaltungsbeitrag geleistet. Die Solaranlagen zeigen sich auch als rentierliche Investitionen.
Nach einer Analyse der Bornheimer Dächer durch die Universität Landau gibt es noch viele für die Sonnenenergienutzung sehr gut geeignete Dächer. Auf diesen könnte das Mehrfache des Bornheimer Stromverbrauchs erzeugt und Bornheim in Verbindung mit Stromspeichern so von Energiebezug weitgehend unabhängig werden.
Was man als Dachbesitzer für Fotovoltaik investieren muss, wie sich Sonnenstrom rechnet und welche Vorteile die Sonnenenergie dem Bürger bietet, das erläutert Wolfgang Thiel am Beispiel seiner eigenen Solaranlage. Ziel des Vortrags ist dafür zu werben, dass in Bornheim der Ausbau der Sonnenenergie auch künftig zügig weitergeht. Eine Teilnahme lohnt sich.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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22Januar

Spätbusse ersetzen das Ruftaxi – Bornheimer weiter gut angebunden

Mit der Kündigung der Ruftaxiverkehre durch die Stadt Landau bestand nach Mitteilung der Kreisverwaltung die Gefahr, dass die bisherigen späten Fahrtmöglichkeiten nach Bornheim entfallen. Jetzt ist es der Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Landau und dem Verkehrsverbund Rhein-Necker VRN gelungen, als Ersatz für das bisherige Ruftaxisystem ein Spätbusliniensystem einzurichten, das die Spätverbindungen für Bornheim auch in Zukunft erhält.

Aus Sicht der Kreisverwaltung haben die Spätbusse gegenüber dem Ruftaxiangebot folgende Vorteile:

  • Es ist keine Vorbestellung wie beim Ruftaxi erforderlich.
  • Der Fahrgast wird auf jeden Fall mitgenommen – beim Ruftaxi gab es immer mal wieder Probleme bei weiteren gleichzeitigen Bestellungen.
  • Für Bornheim werden jetzt alle Haltestellen bedient – Rathaus Linde, Kindergarten, Am Steinsteg und Hornbach-Einkaufszentrum EKZ, beim Ruftaxi gab es nur die Haltestelle Rathaus Linde.
  • Tariflich ist es für den Fahrgast einfacher. Beim Ruftaxi konnten nur Jahres- und Halbjahreskarten für die kostenlose Nutzung anerkannt werden. Mit dem Spätbus fallen beispielsweise nach der Ankunft mit dem Zug in Landau und den Umstieg in den Bus keine Zusatzkosten an, da das normale Tarifangebot gilt.

Die neuen Spätbusverbindungen der Linie 539 fahren Montag bis Samstag von Landau/Hauptbahnhof um 20:33, 21:46, 23:01 und 00:01nach Bornheim (Fahrtzeit ca. 18 Minuten je nach Haltestelle). Sonntags gibt es nur zwei Spätbusse von Landau.Hbf nach Bornheim mit Abfahrt 18:33 und 20:33 Uhr.
Gemeinden mit der Einwohnerzahl von Bornheim haben laut Nahverkehrsplan einen Mindestanspruch von 6 Fahrtenpaaren/Tag. Bornheim wird derzeit mit der Linie 539 mit 18 Fahrtenpaaren pro Tag bedient. Damit haben wir in Bornheim die Vorteile eines Grundnetzes 2. Ordnung, nämlich einen 60-Minuten-Grundtakt sowie die Bedienung auch an Wochenenden und in den Abendstunden.
Insoweit einen herzlichen Dank an die Stadt Landau, den Verkehrsverbund VRN und den Landkreis dafür, dass Bornheim in die Spätbuslinie Landau integriert wurde. Jetzt liegt es an uns Bornheimern, dieses Angebot auch verstärkt zu nutzen. Es ist ein hervorragendes und kostengünstiges Angebot. Warum, wenn man etwas Zeit hat, mit dem Auto nach Landau fahren, dort einen Parkplatz suchen und diesen teuer bezahlen, wenn man mit dem Bus in angemessener Fahrtzeit (ca. 20 Min.) preisgünstig von Bornheim nach Landau kommt?

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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18Januar

Wie sicher ist der Schulweg unserer Kinder von Bornheim zur Grundschule in Dammheim?

 

Diese Frage bewegt immer wieder Eltern und Grundschule. Ziel der Erziehung ist es, den Kindern Werte zu vermitteln und sie zu Widerstandsfähigkeit und Selbständigkeit anzuleiten. Ein Beitrag hierzu kann auch sein, dass die Kinder den Schulweg möglichst selbst bewältigen statt, wie es Eltern formulieren, standardmäßig mit „Mamataxi“ gebracht zu werden.
Eine Mama formuliert den Verzicht auf das „Mama- bzw. Papataxi“ so: „weil laufen Kindern (und Erwachsenen auch...) gut tut; weil es nett ist, gemeinsam mit Freunden seinen Schulweg zu machen; weil man selbständig wird, wenn Mama (dito Papa) einen nicht überall hinfährt; weil man sich auf dem Schulweg schon langsam auf das Thema Schule einstellen kann, nicht schnell ins Auto muss und dann gestresst in der Schule sitzt; weil man so schon Bewegung vor dem langen Schultag hat..... aber das ist doch alles auch eigentlich bekannt, oder? Das Recht des Kindes auf den eigenen Schulweg. ... und zu guter Letzt, weil es schön wäre, wenn vor den Schulen nicht so schrecklich viel Autoverkehr wäre (für alle Kinder, die nicht den Fahrdienst der Eltern in Anspruch nehmen)!“ – so das Eltern-Zitat.
Eva Boos hat freundlicherweise für mich anhand von Infos von Kindern und Eltern sowie eigenen Beobachtungen Abschätzungen getätigt (November 2017). Danach kommen in Abhängigkeit vom Wetter von derzeit 48 Bornheimer Grundschulkindern +- 34 Kinder mit Roller/Fahrrad bzw. zu Fuß. Bezogen auf die jeweilige Grundschulklasse sind die Zahlen wie folgt:

Klasse 1: 12 Kinder aus Bornheim, davon 11 Kinder mit Roller / Fahrrad
Klasse 2: 7 Kinder aus Bornheim, davon 5 Kinder mit Roller / Fahrrad
Klasse 3: 11 Kinder aus Bornheim, davon 7 Kinder mit Roller / Fahrrad
Klasse 4: 18 Kinder aus Bornheim, davon 11 Kinder mit Roller / Fahrrad / zu Fuß

Das ist ein sehr gutes Ergebnis, sind es nach diesen Abschätzungen doch immerhin ca. 70% der Bornheimer Kinder, die den Schulweg selbst bewältigen, somit aus pädagogischer Sicht ausgeglichen zur Schule kommen und so früh Selbständigkeit einüben.
Voraussetzung für eine schulische und gemeindliche Empfehlung ist, dass es sich beim Schulweg um einen für Kinder beherrschbaren sicheren Weg handelt. Kritischer Punkt hierbei ist die Dammheimer Straße bis zur Schule – eine Strecke von ca. 600 m. Vor allem der landwirtschaftliche Weg ist schmal und hat keinen eigenen getrennten Fuß- und Radweg. Insoweit ist es zentral, dass hier vor Schulbeginn und nach Schulende, solange die Kinder unterwegs sind, besonders rücksichtsvoll gefahren wird.
Wieviel Fahrzeuge hier fahren mit welcher Geschwindigkeit, das wurde
von Montag, 04.12.2017 ab 7.30 Uhr bis Freitag, 08.12.2017 bis 10 Uhr erfasst. Danach wurden 1.093 PKW-Fahrbewegungen (das sind 11 Fahrzeugbewegungen pro Stunde innerhalb der Meßzeit) gezählt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 km/h.
Die Anzahl der PKW-Fahrzeugbewegungen zwischen 7-8 Uhr (in Klammern zwischen 6-7 Uhr und 8-9 Uhr) lag montags bei 36 (nicht erfasst/10), dienstags bei 43 (1/ 12), mittwochs bei 48 (1/14), donnerstags bei 50 (2/13) und freitags bei 51 (4/9). Das bedeutet: Außerhalb der Bring- und Holzeiten der Grundschule ist der Verkehr auf dem Dammheimer Weg marginal. Damit sind es v.a. die „Elterntaxis“, die vor Schulbeginn und nach Schulende den Verkehr im Dammheimer Weg ausmachen. Insoweit sind diese der Adressat, wenn es um rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Kindern, die zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad kommen, geht. Da die Bornheimer Eltern zweimal gemessen werden, nämlich beim Kommen und Zurückfahren, bedeuten ca. 50 Fahrzeugbewegungen in der Zeit von 7-8 Uhr maximal bis zu 25 Fahrzeuge, die Kinder bringen.
Die Detailauswertung der Geschwindigkeiten in den schulrelevanten Zeiten zeigt an sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h angepasste Geschwindigkeiten. Zu schnelles Fahren ist im Dammheimer Weg eher die Ausnahme, kommt aber vor, vor allem wohl dann, wenn man zeitlich knapp ist.
Insgesamt ist meine Einschätzung, dass die Bornheimer Eltern überwiegend um den hohen Wert eines selbständig bewältigten Schulwegs ihrer Kinder wissen. Ca. 70% ist ein noch ausbaufähiger, aber schon guter Wert. Die Sicherheit der Schüler im Dammheimer Weg wird vor allem vom Fahrverhalten der an sich geringen Anzahl an „Elterntaxis“ – unter 25 pro Stunde - bestimmt, gibt es doch ansonsten nur sehr wenig sonstigen Verkehr. Die gefahrenen Geschwindigkeiten in den schulrelevanten Zeiten sind in der Regel angepasst. Von daher sollte es das Ziel sein, die Zahl der „Elterntaxis“ weiter zu reduzieren und wenn „Elterntaxi“, durch frühzeitiges Losfahren nicht zu zu schnellem Fahren gezwungen zu sein. Sollten seitens der Schulleitung und der Eltern Ideen bestehen, wie der Schulweg noch sicherer gestaltet werden kann, bin ich für entsprechende Hinweise dankbar.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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18Januar

Wegnahme Parkbucht in der Dammheimer Straße?

In der Dammheimer Straße wurden vor geraumer Zeit von der Verkehrsbehörde auf Anliegerantrag probeweise Parkbuchten ausgewiesen, um so das problemlose Aus- und Einfahren in die Grundstücke zu ermöglichen. Ausgewiesen wurden 2 Parkbuchten, mehr war von den verkehrlichen Anforderungen an die Ausweisung von Parkbuchten nicht möglich.
Gegen eine der bis dato probeweise ausgewiesenen Parkbuchten gibt es einen Widerspruch seitens eines Anliegers, da diese seine Grundstücksein- und ausfahrt behindere. Da diese Parkbucht aus verkehrsbehördlicher Sicht nicht nach Westen verschiebbar ist – auf der Westseite der Parkbucht soll nämlich zwischen den Anwesen Dammheimer Straße 11 und 13 eine Zufahrt für einen in der 2. Reihe genehmigten Neubau entstehen - , beabsichtigt die Verkehrsbehörde, die Parkbucht am Anwesen Dammheimer Straße 11 aufzuheben und die Beseitigung der Parkbuchtmarkierung anzuordnen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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17Januar

Die Sternsinger – Unsere Kinder engagieren sich für Kinder in Indien

21 Kinder und Jugendliche mit sechs Betreuerinnen waren an Dreikönig trotz Regen in fünf Gruppen im Dorf unterwegs, um gemäß alter Tradition Familien und Häusern Gottes Segen zu überbringen, ein gutes Jahr 2018 zu wünschen und für ein großes Projekt gegen Kinderarbeit in Indien Spenden zu sammeln.
Besuch gewünscht haben 137 Haushalte. Mit 2.815,72 € kam ein beachtlicher Spendenbetrag zusammen. Die Gemeinde selbst hat anlässlich des Neujahrsempfangs 200 € für die Sternsingeraktion zur Verfügung gestellt.

Die Sternsinger überbringen beim Neujahrsempfang Gottes Segen für 2018

Als Lohn für die Kinder gab es nach den Hausbesuchen ein Essen im Bürgersaal des Rathauses. Das Essen wurde im Freizeitcenter zubereitet und von Monika Müller, Christa Braun und Heike Bentz organisiert.
Betreut wurden die Kinder von Stefanie Breihof, Kathrin Doetzkies, Tina Passon, Monika Kirchmer, Sarah Breihof und Clara Frech. Hierfür auch im Namen der Ortsgemeinde herzlichen Dank.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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09Januar

Ein Neujahrsempfang im Zeichen der Würdigung bürgerschaftlichen Engagements

Der Bornheimer Neujahrsempfang 2018 stand ganz im Zeichen der Würdigung bürgerschaftlichen Engagements.
Stellvertretend für die vielen, die in einem Mitmachdorf wie Bornheim gewürdigt werden müssten, hat sich der Gemeindevorstand in Abstimmung mit den im Rat vertretenen Fraktionen dafür entschieden, in 2018 auf die besonderen Leistungen der Bornheimer Bauern und Winzer für eine gesunde Natur und Umwelt hinzuweisen. 30 Jahre Bornheimer Hobbyausstellung und 15 Jahre Krippendorf waren Anlass, sich bei den Akteuren zu bedanken. Zudem wurden die Filme „Bornheim – ein schmuckes Dorf zwischen Reben und Wiesen“ und „Bornheim – ein Dorf mit viel Sinn für Kunst“ von Günter Dörsam aus der Straße „Am Hofgraben“ als Werbeträger gewürdigt.

Die Leistungen der Bornheimer Bauern- und Winzerschaft
Die Bornheimer Bauern und Winzer sorgen nicht nur für Ernährung und hochwertige Weine. Sie sind auch die Gestalter unserer Feldflur. Ihr Tun, vor allem die Art, wie sie es tun, hat vielfältigen Einfluss auf Lebensqualität, Natur und Umwelt in unserem direkten Umfeld.
Im Rahmen der Flurbereinigung haben wir den „Dorfblick“ erhalten, mit seinen Sandsteinbänken und Tischen ein wunderbarer Ort zum Verweilen, ein Ort, Bornheim und seine Umgebung zu genießen. Es wurden ökologische Ausgleichsflächen am Neuberg, am Ortsausgang Kirchstraße und am Ortsausgang Wiesenstraße geschaffen. Wie im Ehda-Projekt belegt wurde, bieten diese über 120 Wildbienenarten Lebensraum. Wir haben die gemeindliche Rebzeile gegenüber dem Anwesen Gerhard Bach, wo über 30 verschiedene Rebsorten erfahrbar sind. Die Pflege erfolgt ehrenamtlich durch die Landwirte und Winzer genauso wie die Pflege der vielen gemeindlichen Obstbäume in der Feldflur. Um die Artenvielfalt zu fördern, legen unsere Landwirte inzwischen Blühstreifen und Blühflächen an. Zum Schutz unseres Grundwassers – ein großer Teil der Bornheimer Gemarkung ist Wasserschutzgebiet – wurden frühere nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Wege entlang des Hofgrabens zu Gewässerrandstreifen umgewidmet. Damit wird die Abdrift von Dünger und Pflanzenschutzmitteln in das offene Wasser vermieden. Die Äcker in den Wasserschutzgebieten werden über Winter begrünt, um den Nitrateintrag in das Grundwasser zu minimieren. Die ökologischste Form der Grünpflege im Hinblick auf Artenerhalt und Artenvielfalt ist in Bornheim die Schafbeweidung. Die Bauern und Winzer unterstützen dies aktiv.
Die Bornheimer Bauern und Winzer sind innovativ, neuem aufgeschlossen, setzen spritzmittelsparende Verfahren wie z.B. die Tunnelspritzung ein, erproben resistente Rebsorten, versuchen Herbizideinsatz zu minimieren bzw. zu vermeiden und vieles andere mehr.
Horst Wollenschläger, Hermann Boltz, Gerhard Bach (Vorsitzender der Bauern- und Winzerschaft Bornheim) und sein Vorgänger Horst Acuntius am Dorfblick

Als Dankeschön für diese beachtlichen Leistungen, die die Bornheimer Landwirte und Winzer für die Allgemeinheit erbringen, lädt die Gemeinde die Bornheimer Winzer auf Gemeindekosten in das Freizeitcenter zu einem gemeinsamen Essen ein. Stellvertretend für die Bauern- und Winzerschaft nahm Gerhard Bach als deren Vorsitzender die Würdigung und die Einladung entgegen.

Würdigung 30 Jahre Hobbyausstellung - Olivia Hurtz und Bärbel Riehling
In 2017 konnte Bornheim auf „30 Jahre Hobbyausstellung“ zurückblicken. Dies zeigt: Wenn in Bornheim etwas angepackt wird, dann wird es engagiert betrieben, es hat Bestand und wird zur Tradition. Für die ersten 25 Jahre Hobbyausstellung stehen Bärbel Riehling mit den Landfrauen und seit ca. fünf Jahren Olivia Hurtz mit ihrem Team.
Es ist viel Arbeit, die Hobbykünstler und –kunsthandwerker zusammenzubringen und die Ausstellung jährlich zu organisieren. Aber es lohnt sich, wie die Zahl der teilnehmenden Künstler sowie die Zahl der Besucher immer wieder belegt. Und vor allem: Die Vielfalt der Kunstartikel und ihre Schönheit in Design und Farben beeindruckt immer von neuem. Für Bornheim ist die Hobbyausstellung im Rathaus in der Vorweihnachtszeit immer ein Ereignis.
Stellvertretend für alle, die die Hobbyausstellung über 30 Jahre gestaltet haben, nahmen Olivia Hurtz und Bärbel Riehling die Würdigung entgegen. Als Zeichen der Anerkennung gab es jeweils einen Lehrer-Lämpel-Gutschein.

Würdigung 15 Jahre Krippendorf – Ulla Kaub
Mit inzwischen ca. 90 öffentlich zugänglichen Krippen ist Bornheim in der Advents- und Weihnachtszeit so attraktiv geworden, dass immer mehr Besucher jetzt seit 15 Jahren den Weg nach Bornheim finden, um sich an den liebevoll hergerichteten Krippen zu erfreuen. Es ist ein großes Team, das Bornheim jährlich über die Advents- und Weihnachtszeit zum Krippendorf macht. Es sind die Familien mit ihren Krippen und unsere Kirchengemeinden. Es sind die Krippenführer. Es sind diejenigen, die den Gästen im Wachthäusl und bei der Feuerwehr Speis und Trank bieten und viele andere mehr. Stellvertretend für alle wurde Ulla Kaub als Ideengeberin und Hauptorganisatorin für 15 Jahre Krippendorf gewürdigt.

Würdigung von Günter Dörsam für die Filme „Bornheim – ein schmuckes Dorf zwischen Reben und Wiesen“ und „Bornheim – ein Dorf mit viel Sinn für Kunst“
Wer in Bornheim lebt, der weiß, dass Bornheim ein schönes Dorf ist. Dies filmisch zu dokumentieren und als Botschaft auch nach außen zu vermitteln, das ist Günter Dörsam mit seinen Filmen „Bornheim – ein schmuckes Dorf zwischen Reben und Wiesen“ und „Bornheim – ein Dorf mit viel Sinn für Kunst“ hervorragend gelungen.
Wer auf die Bornheimer Homepage www.storchendorf-bornheim.de geht und sich für Bornheim interessiert, kann diese Filme jederzeit aufrufen und sich so ein Bild von unserem Bornheim machen. Als Dankeschön hierfür gab es einen Lehrer-Lämpel-Gutschein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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02Januar

Blühendes, grünes Bornheim

Liebe Bornheimerinnen, liebe Bornheimer

Wie kann Bornheim innerorts grüner und blühender gestaltet und damit das Ortsbild noch attraktiver werden?

Dieser Frage wird

Landschaftsarchitektin Bettina Krell

am Donnerstag, 11. Januar, 19.00 Uhr im Rathaus,
Bürgersaal, Hauptstr. 19,

in ihrem Vortrag im Rahmen der Dorfmoderation nachgehen und Möglichkeiten an Hand von Beispielen aufzeigen. Zu diesem Vortrag herzliche Einladung.
Das Ortsbild wird vor allem bestimmt durch die Gestaltung der Gärten, durch vielfältigen Blumenschmuck an den Gebäuden und blühendes, gepflegtes Dorfgrün. Insoweit ist es eine Gemeinschaftsaufgabe der Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der Gemeinde.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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02Januar

Ein Wunder der Natur

Es ist einfach ein Wunder, dass ein Lamm schon kurz nach seiner Geburt aufsteht und seiner Mutter ab dann auf Schritt und Tritt folgt, und zwar so, als sei das das Selbstverständlichste der Welt.
Betrachtet man das Bild unten, dann hat man den Eindruck, dieses Lamm sei schon Tage alt. Dabei wurde das Foto an Silvester im Weinberg von Bernhard Bentz (östlich der Wiesenstraße) circa 3 Stunden nach der Geburt aufgenommen.

Alle 36 weiblichen, in der Bornheimer Gemarkung derzeit in den Weinbergen östlich der Wiesenstraße zur Grünpflege eingesetzten Schafe sind trächtig. Bis Silvester hatten davon drei Mutterschafe abgelammt, zwei mit je einem Lamm und ein Schaf mit Zwillingen. Das Mutterschaf mit seinem Lamm bzw. seinen Lämmern wird noch am Tag der Geburt von unseren Schäfern Jürgen Fröhlich und Ludwig Nicolai nach Essingen in den dortigen Stall gebracht. Hier stehen die Lämmer trocken und warm und dort können sie in ca. 2-3 Wochen die notwendige enge Mutter-Lamm-Beziehung entwickeln. Je nach Wetter werden sie dann wieder auf die Weide nach Bornheim gebracht.
Zwischen dem Deck- und dem Ablammtermin liegen 150 +- 5 Tage. Die Ablammzeit der Bornheimer Schafe liegt zwischen Anfang Dezember und März/April, sodass bis ins Frühjahr hinein noch ca. 30 Schafe Lämmer bekommen werden.
Wer also ein Schaf beim Ablammen bzw. ein gerade geborenes Lamm in der Bornheimer Herde in den Weinbergen entdeckt, kann dies melden, damit das Junge mit seiner Mutter möglichst schnell ins Trockene und in die Wärme kommt. Ansonsten gilt der Grundsatz: Die Geburt läuft in der Regel natürlich ab. Das Mutterschaf leckt das gerade geborene Lamm trocken und säugt es direkt nach der Geburt. Insoweit bitte nur Bescheid geben, telefonieren, ansonsten Abstand halten und auf keinen Fall selbst versuchen, in das Geschehen einzugreifen. Vielleicht will es der Zufall, dass Sie eine Lammgeburt bzw. gerade geborene Lämmer beobachten können. Es ist ein Erlebnis.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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02Januar

Was fehlt Ihnen in Bornheim? Gestalten Sie den Doppelhaushalt 2018/2019 der Gemeinde mit!

Liebe Bornheimerinnen, liebe Bornheimer,

derzeit steht die Aufstellung des Doppelhaushalts 2018/2019 an. Dies ist der Zeitpunkt, dass nicht nur die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen ihre im Haushalt zu verankernden Anliegen anmelden. Es ist auch die Chance für jeden einzelnen, seine Vorstellungen und Wünsche an die Gemeinde in die gemeindliche Diskussion einzubringen. Insoweit bin ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir aus Ihrer Sicht notwendige bzw. auch wünschenswerte Maßnahmen bis Ende Januar melden. Denn dann könnten Ihre Vorschläge vom Haupt- und Finanzausschuss mitberaten und ein entsprechendes Votum an den Gemeinderat hierzu abgegeben werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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22Dezember

Eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gutes 2018

das wünschen wir allen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Das endende Jahr 2017 war für die Gemeinde ein gutes Jahr. Dies ist Anlass, sich als Gemeindevorstand bei allen herzlich zu bedanken, die sich für die Allgemeinheit, für die Gemeinde engagiert haben. Das Schöne ist: In Bornheim sind es unendlich viele, die sich einbringen, im Großen wie im Kleinen. Die gute Dorfgemeinschaft, das gute Miteinander zeichnet Bornheim aus. Darauf können wir stolz sein und dieses wollen wir auch in 2018 als Bornheimer Markenzeichen pflegen und ausbauen.
Im Gemeinderat und in den vorberatenden Ausschüssen gab es bei allen Themen immer ein gemeinsames Ringen um die beste Lösung für Bornheim. Jeder brachte seine Aspekte in die Ratsarbeit mit ein. In der Summe der Aspekte gab es so immer gute, abgewogene Lösungen. Dafür und für das gute Miteinander ein herzliches Dankeschön den Rats- und Ausschussmitgliedern.
Zum Beginn des neuen Jahres wollen wir uns gegenseitig ein gutes 2018 wünschen. Dazu laden wir Sie zum

Neujahrsempfang 2018

am Sonntag, 7. Januar 2018, 11.00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus, In den Weppen 1

herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Karl Keilen                        Otmar Dietz                      Uwe Acuntius

Ortsbürgermeister             1. Beigeordneter               Beigeordneter

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19Dezember

Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Bornheim

Sehr geehrte Bornheimerinnen und Bornheimer,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zum Neujahrsempfang
am Sonntag, 07. Januar 2018, 11.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus

PROGRAMM

Begrüßung
Ortsbürgermeister Karl Keilen

Sing a capella
Chorgemeinschaft Concordia Zwischentöne

Segenswünsche für ein gutes, gesundes 2018
Sternsinger

Lasst dem Herrn uns singen
Stammchor und Zwischentöne

Ehrung für besonderes bürgerschaftliches Engagement
Gemeindevorstand

Adiemus
Stammchor und Zwischentöne

Neujahrsansprache
Ortsbürgermeister

Bornheimer Hymne
Gemeinsames Singen

Karl Keilen                 Otmar Dietz           Uwe Acuntius

Ortsbürgermeister   1.Beigeordneter      Beigeordneter

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19Dezember

Sternsingeraktion 2018 Bornheim

 

Liebe Bornheimerinnen, liebe Bornheimer,

auf Ihren Wunsch kommen die Heiligen Drei Könige als Caspar, Melchior und Balthasar am 6. Januar 2018 in Form der Sternsinger wieder zu Ihnen nach Hause, um Ihnen und Ihren Familien nach alter Tradition Gottes Segen zu bringen. Wer den Besuch der Sternsinger empfangen will, kann sich bei Christa Braun telefonisch unter Tel. 06348-1883 bzw. per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Die Spenden der Sternsingeraktion 2018 gehen nach Indien, um dort Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit zu unterstützen. Allein in Indien sind es ca. 60 Mio., weltweit ca. 170 Mio. Kinder, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten müssen, denen damit ihre Kindheit genommen wird. Aus den Spendenmitteln werden v.a. Unterricht, Ausbildung und Maßnahmen unterstützt, die die Lebensumstände armer Familien verbessern, damit die Kinder nicht zum Einkommen beitragen müssen. Insoweit würde ich mich freuen, wenn zum Erhalt einer schönen Tradition möglichst viele Haushalte die Sternsinger empfangen und mit ihrer Spende Kindern ihre Kindheit und damit Kindern Zukunft geben würden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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12Dezember

Bornheimer holen sich das Friedenslicht

Auf dem Weg zum Frieden – das ist das Motto der Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem 2017“.

 

Unter diesem Motto laden die katholische und die protestantische Kirchengemeinde zusammen mit der Ortsgemeinde die Bornheimer Familien – unabhängig von Konfession und Nation - ein, am Christbaum vor der katholischen Kirche das Friedenslicht in Empfang und anschließend mit nach Hause zu nehmen, um so in einer unruhigen, von Kriegen geplagten Welt entsprechend der Weihnachtsbotschaft „Friede den Menschen auf Erden“ ein Zeichen der weltweiten Verbundenheit und der Hoffnung auf Frieden zu setzen.

Einladung zur Austeilung des Friedenslichts

am Samstag, den 16. Dezember, 18.00 Uhr

an der katholischen Kirche, Hauptstr. 43, am Saubrunnen

Die Austeilung des Friedenslichtes erfolgt durch Pfarrer Karsten Geeck von der katholischen und Prädikantin Conny Dreißigacker von der Protestantischen Kirchengemeinde.

Zum Transport des Friedenslichts bringen Sie bitte jeweils eine Laterne mit. Kerzen stehen zur Verfügung. Für die Kinder gibt es zusätzlich von der Gemeinde ein kleines Präsent.

Die Austeilung des Friedenslichts gibt es seit über 20 Jahren. Sie ist inzwischen eine weltweite Aktion geworden, die für Frieden und ein gutes weltweites Miteinander wirbt. Setzen wir hierfür in Bornheim ein Zeichen. Herzliche Einladung.

Pfarrer Karsten Geeck, katholische Kirchengemeinde

Pfarrer Richard Hackländer, protestantische Kirchengemeinde

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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12Dezember

Der gemeindliche Feldsalat ist erntereif

Der im Herbst auf der Ackerfläche östlich der Wiesenstraße gesäte gemeindliche Feldsalat hat sich sehr gut entwickelt. Die Frühsaat ist seit geraumer Zeit erntereif und wird fleißig geerntet. Die später gesäten Feldsalatteilflächen, die derzeit noch nicht erntereif sind, werden Feldsalat bis ins Frühjahr hinein bieten. Wer Interesse hat, hat als Bornheimer die Möglichkeit, hier Portionen in Haushaltsgröße für den Eigenbedarf zu ernten und so zu erfahren, welche Qualität frisch gestochener Salat bietet und dass es Freude macht, selbst zu ernten. Die Ernte folgt dem Windhundeprinzip: Wenn der erntereife Feldsalat abgeerntet ist, dann muss man warten, bis der später gesäte nachgewachsen ist.


Hildegard Schuler aus der Gartenstraße beim Stechen gemeindlichen Feldsalates

Wenn das Projekt eine gute Resonanz findet, was derzeit danach aussieht, könnte man dieses im nächsten Jahr ausweiten und vielleicht auf andere Gemüse- oder Salatarten erweitern. Wer sich hier gerne mit engagieren würde, der sollte sich bei mir melden. Ansonsten nochmals einen herzlichen Dank an Gerhard Bach, dass er die Ackerfläche für die Feldsalateinsaat zur Verfügung gestellt und die Beetvorbereitung übernommen hat und an Renate Brosam und Matthias Klee, dass sie das Säen übernommen haben. Es hat sich sichtbar gelohnt. Vielleicht animiert das Projekt, wieder selbst zu gärtnern und so frische, gesunde, naturnah erzeugte Lebensmittel auf den Tisch zu bringen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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07Dezember

„Aus Storchendorf wird für fünf Wochen Krippendorf“

Mit dieser Botschaft informierte die Tageszeitung MANNHEIMER MORGEN in der Ausgabe vom 2. Dezember in einem großen redaktionellen Beitrag ihre Leser über Bornheim. Dieser Beitrag hat natürlich Folgen. So besuchte ein mit ca. 50 Personen voll besetzter Bus aus Mannheim am 1. Advent die Eröffnung der Krippensaison und man erfreute sich beim Rundgang an den über 90 Krippen, die sich wieder liebevoll geschmückt den Besuchern präsentieren. Eine andere Folge solcher Pressebeiträge: Immer wieder klingelt das Telefon, wo der Besuch der Krippen angekündigt wird und Fragen zum Krippendorf gestellt werden.
In 2017 hat das Krippendorf 15 jähriges Jubiläum. Aus im ersten Jahr 16 Krippen sind es in den 15 Jahren jährlich immer mehr Familien geworden, die bei diesem Dorfprojekt mitmachen. Unser Ziel sollte sein, aus den jetzt 90 Krippen im nächsten Jahr „100 öffentlich präsentierte Krippen“ zu machen.

 

Die sieben von Bornheimer Kindern in den Großen Ferien gebauten Krippen – präsentiert in der katholischen Kirche

„15 Jahre Krippendorf“ ist Anlass, Danke zu sagen. Danke vor allem an Ulla Kaub, die mit unermüdlichem Engagement das Krippendorf organisiert, den Krippenführern, die vom 1. Advent bis zu Dreikönig jeden Mittwoch und Sonntag ab 17 Uhr ehrenamtlich kostenlose Krippenführungen anbieten, den Familien, die ihre Krippen liebevoll gestaltet präsentieren und allen Helfern, die im Wachthäusl und bei der Feuerwehr für Speis und Trank sorgen sowie allen Mitwirkenden, die das Programm „Advent und Weihnachten in Bornheim“ gestalten. Es wäre schön, wenn aus 15 Jahren Krippendorf eine dauerhafte Bornheimer Tradition wird.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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