16April

Familie Isbrecht vom EDEKA Markt verabschiedet sich

Am Freitag, den 13. April war es soweit: Rüdiger Isbrecht übergab den EDEKA-Aktivmarkt im Bornheimer Einkaufszentrum an die Nachfolgefirma EDEKA Albrecht GmbH. Dies war für mich Anlass, mich bei Rüdiger und Christa Isbrecht im Namen der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit sowie seine Unterstützung dörflicher Veranstaltungen herzlich zu bedanken. So wurden von ihm immer wieder Kinderfeste organisiert, im Herbst bot Herr Isbrecht den Kindergartenkindern „Kürbisschnitzen“ an. Er unterstützte auch kirchliche Veranstaltungen sowie die Vereine und er war Sponsor des jährlichen Kerwe-Radrennens.

Rüdiger und Christa Isbrecht mit Gemeindepräsent am letzten Arbeitstag im Markt Bornheim

Rüdiger Isbrecht übernahm den Markt in Bornheim im November 2004. 14 Jahre hat er zusammen mit seiner Familie den Markt erfolgreich betrieben. Ich freue mich, dass der EDEKA-Markt jetzt durch die EDEKA Albrecht GmbH ohne Unterbrechung fortgeführt und alle Mitarbeiter übernommen werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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14April

Störche, Kunst & Wein

Gemeinde lädt jeden Mittwoch zu geführten Spaziergängen im Storchendorf ein

Nach dem großen Interesse im letzten Jahr bietet die Gemeinde auch 2018 ab sofort bis Ende Juli jeden Mittwoch ab 16.00 Uhr einstündige geführte „Spaziergänge“ an, vorbei an den verschiedenen Kunstwerken und den Bornheimer Storchennestern. Start ist jeweils am über die Grenzen Bornheims hinaus bekannten und von dem Künstler Gernot Rumpf geschaffenen Saubrunnen (Hauptstraße 43). Eine Station ist die Storchenscheune am Dorfgemeinschaftshaus. Hier sind in vier Nestern Storchenküken live zu beobachten. Auf dem Rundweg sind weitere unterschiedliche Nester mit Jung- und Altstörchen auf Bäumen, Masten und Dächern zu sehen.
Der Abschluss findet im historischen Wachthäusel neben dem Saubrunnen mit einem Gläschen Bornheimer Wein statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für geschlossene Gruppen können Sondertermine vereinbart werden. Die Kosten betragen pro Person 5,00 €, RHEINPFALZ- Card Besitzer erhalten 1,00 € Ermäßigung. Kinder und Schüler sind kostenfrei.

Weitere Informationen:
Gemeinde Bornheim
Hauptstraße 19 - 76879 Bornheim/Pfalz
Tel. 06348/8808
www.storchendorf-bornheim.de
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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14April

3. Bornheimer Kaffeehauskonzert am Sonntag, 29. April ausverkauft

Auch 2018 ist das nachmittägliche Kaffeehauskonzert mit dem Ensemble „Salonissimo“ erneut voll ausgebucht. Es reichte allein die Mundpropaganda, eine größere Bewerbung zur Hallenfüllung war nicht notwendig.
In Quartettbesetzung wird bei „Kaffee und Kuchen“ stilvolle klassische Musik geboten mit einem Repertoire, wie man es in den Wiener Kaffeehäusern im 19. Jahrhundert erleben konnte. „Wiener Lebensart und Lebensfreude“– das ist das, was das Café-Concert nach Bornheim bringt und den Charme dieses sowie des Neujahrskonzertes ausmacht.
Danke an die Landfrauen, die auch dieses Jahr wieder das Dorfgemeinschaftshaus liebevoll schmücken und Kaffee und selbst gebackenen Kuchen anbieten. Danke aber auch an die vielen Musikinteressierten. Denn sie sind die Basis, dass die Gemeinde diese Musik nach Bornheim holen kann.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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14April

Vorbildlich

Vorbildlich – das war mein Gedanke, als ich letzte Woche Silvia Glas vom Weingut Albert Glas aus Essingen beim Einsammeln des in ihrem Weinberg anfallenden Plastikmülls in der Bornheimer Gewann „Auf der Höhe“ antraf.

 

 Winzerin Silvia Glas aus Essingen beim Einsammeln des im Weinberg anfallenden Plastikmülls – hier in der Bornheimer Gewann „Auf der Höhe“

Im Weinberg fällt Plastikmüll vor allem in Form der gegen den Traubenwickler ausgehängten Pheromondispenser als auch in Form von Kunststoffschnüren an, die zum Anbinden der Rebstöcke eingesetzt werden.
Wie wichtig das konsequente Entsorgen der Plastikdispenser ist, zeigt sich an folgender Rechnung: Je Hektar werden jährlich ca. 500 Dispenser aufgehängt. Werden diese nicht ordnungsgemäß entsorgt, sind es im ersten Jahr 500 Plastikdispenser. Nach zehn Jahren sind es schon fünftausend, nach 20 Jahren zehntausend Dispenser je Hektar, die über die Zeit in umweltschädliches Mikroplastik zerfallen und die Böden belasten. Hinzu kommen die über die Zeit kumulierenden, ebenfalls in Mikroplastik zerfallenden Plastikschnüre. Da Kunststoffe in der Regel Bestandteile wie Weichmacher enthalten, die als krebserregend oder giftig gelten, ist deren konsequente Einsammlung und Entsorgung für eine gesunde Umwelt und eine langfristig einwandfreie Weinqualität unverzichtbar.
Danke an Silvia Glas, aber auch an alle anderen in der Bornheimer Gemarkung Weinberge bewirtschaftenden Winzer, die den in ihren Weinbergen anfallenden Plastikmüll sorgfältig entsorgen. So leisten sie als Winzer langfristig einen Beitrag, nicht nur die Gesundheit ihrer Böden und die Qualität ihrer Weine zu sichern. Die Vermeidung von Mikroplastikbelastung ist auch ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.
Nachrichtlich: Das Weingut Albert Glas aus Essingen ist ein familiengeführtes Qualitätsweingut, das bis nach Japan und China exportiert. Im Hinblick auf die Qualitätsanforderungen des internationalen Spitzenweinmarktes soll die Grünpflege nach Information von Silvia Glas künftig ohne Herbizideinsatz erfolgen – ein weiterer Baustein, „in enger Harmonie mit der Natur“ – so die Firmenphilosophie – gesunde Spitzenweine zu produzieren.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Die Bornheimer Schafe als Weinbergshelfer

Seit letzten Herbst - ab der Traubenlese - bis jetzt ins Frühjahr hinein haben die Bornheimer Schafe fleißig in der Weinbergsgrünpflege gearbeitet. Derzeit weiden sie in der Gewanne Am Kälberpfad (südlich der B272 westlich des Essinger Kreisels) die Gründüngung im Weinberg des Weinguts Werner Schwalb aus Walsheim ab.

 

In den Schwalb´schen Weinbergen ist jede zweite Rebzeile mit wuchsstarkem Weidelgras eingesät. Als „Stickstofffangpflanze“ verringert das Weidelgras über Winter die Nitratauswaschung. Die Gründüngungen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Grundwasserschutz - für Bornheim mit seinen umfangreichen Wasserschutzgebieten eine zentrale Maßnahme für die Wasserqualität. In Hanglagen ist die winterliche Gründüngung in den Weinbergen zusätzlich ein Erosionsschutz.
Im Frühjahr, wenn das Weidelgras richtig loswächst, kommt es zu einem Zielkonflikt. Denn dann verbraucht die Gründüngung hohe Wassermengen, die die winterliche Wasserreserve des Bodens schnell aufzehrt, Wasser, das dann den Reben fehlt. Zudem behindern
höhere Begrünungsbestände den Kaltluftabfluss, was in Spätfrostperioden zu empfindlichen Schäden an Reben führen kann. Die weinbaulich und ökologisch optimale Lösung ist die Schafbeweidung. Dadurch wird der Wasserverbrauch der Gründüngung deutlich verringert, die Gefahr von Frostschäden an den Reben vermindert. Abweidung der Gründüngung durch Schafe im Frühjahr ist damit ein Vorteil für den Winzer: Er muss seine Gründüngung nicht mit Arbeits- und Kostenaufwand abmulchen. Zudem haben die Schafe das abgeweidete Grün in wertvollen Dünger umgewandelt. Der Schäfer hat den Vorteil, dass die Schafe im Weidelgras ein hochwertiges Winterfutter haben, er weniger Winterfutter zukaufen muss. Der dritte Gewinner ist der Naturschutz. Denn Mulchen tötet hohe Anteile der Fauna. Beweidung ist demgegenüber naturschonend.
Das Weingut Werner Schwalb aus Walsheim mit einer Bewirtschaftungsfläche von ca. 100 Hektar ist ein moderner Weinbaubetrieb, der seit mehreren Jahren auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet. Statt Glyphosat einzusetzen, arbeitet er mit Roll- und Fingerhacke bei der Unterstockbehandlung. Auch dies ist ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Gesundheitsschutz.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Gruppenstruktur bleibt unverändert

Am 19. März hat beim Kreisjugendamt zusammen mit dem Träger, der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius Bornheim und der Gemeinde das Bedarfsplanungsgespräch für das Kindergartenjahr 2018/2019 stattgefunden.
Danach bleibt die derzeitige viergruppige Struktur unverändert. Das heißt: Es gibt je zwei Gruppen mit bis zu 19 Kindern über 3 Jahre und bis 6 Kinder unter 3 Jahren sowie zwei Gruppen mit bis zu 21 Kindern über 3 Jahre und bis zu 4 Kindern unter 3 Jahren. Insgesamt stehen 100 Kindergartenplätze für Kinder mit einem gesetzlichen Betreuungsanspruch – das sind Kinder ab 2 Jahre – zur Verfügung.
Die Zahl der angemeldeten Kinder zum Juli 2019 liegt bei 96 Kindern, davon 78 Regelkinder (Alter 3 Jahre bis Schule) und 18 Zweijährige. Der Kindergarten ist damit im Kita-Jahr 2018/2019 voll ausgelastet.
Benötigt würden für das Kindergartenjahr 2018/2019 bis zu 81 Ganztagsplätze, genehmigt sind jedoch nur 68 Plätze. Das heißt: In Bornheim besteht eine zunehmende Lücke zwischen der Zahl der genehmigten Ganztagsbetreuungsplätze und dem tatsächlichen Bedarf der Familien. Für die Eltern, die keinen Ganztagsplatz bekommen, ist es daher schwer, Kinder und Beruf miteinander zu verbinden. Ein Hoffnungsschimmer: Derzeit soll die Novellierung des Kindergartengesetzes anstehen. Nach Einschätzung des Kreisjugendamtes soll es dann eine Lösung für mehr Ganztagsbetreuung geben.
Das Bedarfsplanungsgespräch habe ich zum Anlass genommen, mich beim Träger unseres Kindergartens, der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius sowie dem gesamten Team des Kindergartens herzlich für die hervorragende Arbeit, die in unserem Kindergarten geleistet wird, zu bedanken. Immer, wenn ich in den Kindergarten komme, erlebe ich fröhliche, freundliche Kinder, die sich in unserem Kindergarten wohlfühlen. Insoweit können wir auf unseren Kindergarten mit der Qualität seiner Betreuung stolz sein!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Ein bunter Blumengruß der Gemeinde

Was schenkt man als Gemeinde zu einem bedeutenden Ereignis wie der Eröffnung von Inge´s Café an einem so zentralen Ort wie dem Bornheimer Saubrunnen?
Die Idee: eine bunt blühende winterharte Bepflanzung in den Blumentrögen des Saubrunnens, die trotz kurzzeitigem Wintereinbruch den zur Einweihung geladenen Gästen eine Frühlingsstimmung ermöglicht und Lust auf einen Café- und Eisdielenbesuch macht.

 

links Erika Bach, Gemeindemitarbeiterin und rechts Kerstin Kraft, Gartenfachberaterin und Floristin, die die Gemeinde ehrenamtlich bei Blumenauswahl und –pflege berät

Bis zur Umstellung auf die Sommerbepflanzung werden jetzt Schleifenblumen, Leberbalsam, Primeln, Vergissmeinnicht, verschiedenfarbige Tulpen und Hornveilchen in einer floristisch abgestimmten Komposition die Besucher des Saubrunnens und von Inge´s Café erfreuen.
Danke an Kerstin Kraft, die als Gartenfachberaterin ehrenamtlich das Blumenarrangement zusammengestellt, und an Erika Bach, die die Tröge liebevoll und fachkompetent bepflanzt hat.
Zusätzlich gab es als gemeindliches Präsent einen Korb mit einer Auswahl Bornheimer Winzerprodukte, Frühlingsblumen und – dem zentralen Ort von Kirche, Wachthäusl und Saubrunnen angemessen – eine Bornheimer Chronik.

Inge´s Café viel Erfolg.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27März

Inge‘s Café am Saubrunnen eröffnet

Letzten Samstag, am 17. März, war es endlich soweit. Zusammen mit zahlreichen Gästen konnte Inge Benz aus Bornheim die Eröffnung von Inge‘s Café – Café, Bistro, Eisdiele – feiern.

 

von rechts nach links: die Chefin Inge Benz mit Sohn Timo und ihrem Team: Ursula Becker, Kathrin Grün und Shirley Betsch anlässlich der Eröffnung von Inge‘s Café

Für die Gemeinde Bornheim ist die Entscheidung von Inge Benz, am Saubrunnen in der ehemaligen Sparkassenfiliale ein Café mit Eisdiele einzurichten, ein Glücksfall. So kommt richtig Leben in die Ortsmitte. Zudem ist das Café eine ideale Ergänzung zum Angebot der Gaststätte „Lehrer Lämpel“ und dem Freizeitcenter. Denn es komplettiert das gastronomische Angebot in Bornheim und schafft damit die Basis, Bornheim als Tourismusort, vor allem für Radfahrer und Südpfalzurlauber noch stärker zu entwickeln. Der Markenkern von Bornheim mit seinen Themen „Störche, Kunst & Wein“ und „Bornheim – das Krippendorf“ hat für den Tourismus großes Potenzial. In Verbindung mit der jetzt gegebenen exzellenten gastronomischen Infrastruktur gilt es, dieses Potenzial noch stärker zu erschließen.
Das Café hat morgens ab 10 Uhr bis 19 Uhr geöffnet (Donnerstag Ruhetag). Angeboten werden vielfältige Frühstücksvariationen, hausgemachte Kuchen, italienische Eisspezialitäten und eine kleine Auswahl an Tagesgerichten sowie u.a. Weine aus Bornheim.
Im Namen der Gemeinde sowie persönlich wünsche ich Inge Benz mit ihrem Team viele zufriedene Gäste und gute Umsätze. Ihr Café mit Eisdiele ist eine Bereicherung für Bornheim. Hierfür herzlichen Dank.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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04März

Ergebnis Bürgermeisterwahl der Verbandsgemeinde

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl der Verbandsgemeinde finden Sie hier

 

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27Februar

Von Anderen lernen Eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für Bornheim?

Wir sind dankbar, dass wir immer älter werden. Mit dem Älterwerden ist jedoch unweigerlich verbunden, dass wir früher oder später an Leistungsfähigkeit verlieren, dass die Unterhaltung und Pflege des Hauses und des Gartens nicht mehr leistbar ist. Ideal ist es dann, sein Haus möglichst an ein Kind abzugeben und selbst in eine seniorengerechte, barrierefreie Wohnung umzuziehen. Da diese Form von Wohnungen in Bornheim dringend gesucht wird, gleichzeitig barrierefreie Wohnungen in Bornheim absolute Mangelware sind, ist die Unterstützung der Schaffung barrierefreier und behindertengerechter Wohnungen eine der großen kommunalpolitischen Herausforderungen in Bornheim.
Mit weiter zunehmendem Alter kommt dann ein Zeitpunkt, ab dem man
aufgrund altersbedingter körperlicher oder geistiger Einschränkungen (z.B. als Folge einer Demenz) nicht mehr in den eigenen vier Wänden verbleiben kann, weil man einen zunehmenden Unterstützungsbedarf hat.

 

Die Vorsitzende des Bürgervereins Neuburg a. Rh. Arnika Eck (Mitte) erläutert dem 1. Beigeordneten Otmar Dietz (links), Edmund Richter vom Seniorentreff (rechts) sowie dem Unterzeichner das Konzept und den Bauplan der Wohn-Pflege-Gemeinschaft „Am Dorfplatz“ in Neuburg

Eine für Menschen mit Unterstützungsbedarf sehr gut geeignete Wohnform ist die Wohn-Pflege-Gemeinschaft. Sie bietet gutes Wohnen, soziale Kontakte und bei Bedarf individuell angepasste Pflege- und Betreuungsleistungen. Bei einem Besuch in Neuburg konnte ich mich zusammen mit dem 1. Beigeordneten Otmar Dietz und Edmund Richter vom Seniorentreff hierzu bei der Vorsitzenden des Bürgervereins Neuburg Arnika Eck umfassend informieren.

 

Das Gebäude der Wohn-Pflege-Gemeinschaft Neuburg vor der Baufertigstellung

Ziel der allermeisten Menschen ist, auch bei Pflegebedürftigkeit im gewohnten Umfeld, das heißt im bisherigen Wohnort zu bleiben. Die Wohn-Pflege-Gemeinschaft ist eine ortsnahe Alternative zwischen häuslicher und stationärer Pflege.
Charakteristisch ist: Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohn-Pflege-Gemeinschaften haben jeweils ein eigenes Zimmer, in das sie oder er sich zurückziehen kann. Die Gemeinschaftsräume stehen allen zur Verfügung. In der Küche wird gemeinsam gekocht, in der Regel mit professioneller Begleitung. Die Bewohnerinnen und Bewohner beauftragten Dienstleister ihrer Wahl mit Unterstützungs- und Pflegeleistungen. Angehörige, Freunde, Nachbarn und Ehrenamtliche können diese Leistungen ergänzen.
Wichtig ist, dass das Gebäude innerorts steht und die Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, Kirche, Friedhof, Dorfgemeinschaftshaus, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr etc. auf kurzen Wegen erreichbar sind.
Wohn-Pflege-Gemeinschaften lassen sich unterscheiden in selbstorganisierte Wohngemeinschaften und ambulant betreute Wohngruppen. Ambulant betreute Wohngruppen, in denen ältere Menschen mit Pflege- und/oder Unterstützungsbedarf zusammenleben, werden im Gegensatz zu selbstorganisierten Wohngemeinschaften in der Regel von ambulanten Pflegediensten, Wohnungsgesellschaften und anderen Leistungserbringern gegründet. In solchen eigenständig betreuten Wohngruppen mit bis zu zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern können Pflege-, Teilhabe- und andere Unterstützungsleistungen und Verpflegung von unterschiedlichen Anbietern individuell gewählt werden. Lediglich die Gesamtversorgung wird bei dieser Wohnform von einem der Anbieter oder vom Vermieter organisiert.
Diese Wohngruppen werden wie privater Wohnraum gewertet, wenn sie nach dem Landesgesetz alle dafür nötigen Voraussetzungen erfüllen, die auch an selbstorganisierte Wohngemeinschaften gestellt werden.
Das Land fördert den Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften. So bietet die
Landesberatungsstelle Neues Wohnen (Bereich PflegeWohnen) niedrigschwellige Beratung für Initiatoren und Bewohner zu allen Fragen der Organisation. Mit dem Projekt "WohnPunkt RLP" werden gezielt ländliche Dörfer bis 3.000 Einwohner bei der Errichtung einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft unterstützt. Mehrere Förderinstrumente des Landes sind für Wohn-Pflege-Gemeinschaften geeignet. Besonders darauf zugeschnitten ist das Programm „Förderung von Wohngruppen und Wohngemeinschaften“ mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen im Rahmen der Sozialen Wohnraumförderung. Nähere Informationen dazu erteilt die Wohnberatung der Investitions- und Strukturbank (ISB).

Aus meiner Sicht sind für Bornheim neben dem Zubau barrierefreier und behindertengerechter Wohnungen die Schaffung einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft mit 12 Betreuungsplätzen und die Schaffung von Räumlichkeiten für eine Tagespflege eine für ein gutes Leben im Alter notwendige kommunalpolitische Schwerpunktaufgabe. Vorrangig ist es, einen geeigneten Standort für ein solches Projekt innerorts zu suchen und über ein Vorkaufsrecht zu sichern. Die Investition in die Gebäude kann durch einen Dritten erfolgen.

Für eine Rückkopplung, was aus Bürgersicht in Bornheim für ein gutes Leben im Alter gewünscht wird, bin ich dankbar.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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20Februar

Die neuen Fluchttreppen am Pfarrhaus sind keine Verschönerung,

aber sie sind Voraussetzung dafür, dass die Nutzung des Pfarrhauses für den Kindergarten (Erdgeschoss), für die Schulkindbetreuung und den Jugendtreff (Obergeschoss) überhaupt genehmigt werden konnte.

 

 Die neue Brandschutztreppe für das Obergeschoss des Pfarrhauses im Aufbau

Wenn noch die Fluchttür im Obergeschoss eingebaut ist – der Einbau soll Anfang März erfolgen - , dann kann die Schulkindbetreuung vom Erdgeschoss und der Jugendtreff vom Speicher des Rathauses in das Obergeschoss des Pfarrhauses verlagert werden.
Im Obergeschoss wird derzeit die „alte Küche“ des Kindergartens durch die Firma Leibach aufgebaut. Anschließend erfolgt die Grundreinigung der Räume. Dann sollen mit Elternunterstützung die Möbel hochgeräumt und die Räume eingerichtet werden. Am 22. Februar werden die Räume durch das Landesjugendamt abgenommen in der Erwartung, dass kurzfristig die Betriebsgenehmigung erteilt wird. Bis Ende März soll der Regelbetrieb aufgenommen werden.
Die Mittel für einen neuen Außenanstrich, die Erneuerung der Fensterläden, das Herrichten der Außentüren und das Streichen der Geländer sollen im neuen Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Wenn auch diese Arbeiten bis zum Sommer erledigt sind, dann hat Bornheim auf gut 4.000 Quadratmetern mitten im Ort ein „Kinder- und Jugendzentrum“ mit hervorragenden Rahmenbedingungen für eine excellente Kinder- und Jugendbetreuung, ein Kinder- und Jugendzentrum, auf das wir stolz sein können.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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16Februar

Unsere Abgeordneten als Kümmerer, Bornheim bekommt kurzfristig einen gesicherten Linkseinbieger

Schon jetzt ist die Auffahrt von der Kreisstraße K13 auf die Bundesstraße B272 gefährlich. Mit der 2019 in Betrieb gehenden Spange von der A65 auf die B272 würde es wegen dann deutlich mehr und schnellerem Verkehr noch gefährlicher. Auch der morgendliche Rückstau auf der K13 ist für viele Bornheimer und Dammheimer, die zur Arbeit fahren, lästig.
Landtagsabgeordnete Christine Schneider (2te von links) beim Vorortgespräch zur Auffahrt Bornheim/Dammheim K13/K42 auf die B272

Der Gemeinderat Bornheim und der Ortsbeirat Dammheim haben sich im Hinblick auf hohe Sicherheit als Ausführungsvariante der Auffahrt K13/K42 auf die B272 einstimmig für die vom Landesbetrieb Mobilität LBM ausgearbeitete Variante H entschieden. Die Variante H entspricht der Auffahrt von Lustadt auf die B272 (mit Unterführung).
Da diese Variante nach Information des LBM frühestens in 10 Jahren umgesetzt würde, hat sich Frau Abgeordnete Christine Schneider beim Staatssekretär des Verkehrsministeriums Andy Becht dafür eingesetzt, über eine kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung die Kreuzungssituation zu entschärfen. Mit der entsprechenden Planung wurde der LBM beauftragt. Auf Anregung von unserer Abgeordneten Christine Schneider wurde die Planung eines gesicherten Linkseinbiegers am 14. Februar seitens des LBM Vertretern der betroffenen Orte Bornheim und Dammheim vorgestellt.

 

Kurzfristig umsetzbare Zwischenlösung der Auffahrt K13/K42 auf die B272 in Form eines gesicherten Linkseinbiegers Richtung A65 und einer Einfädelspur Richtung Speyer

Die Zwischenlösung ist ein gesicherter Linkseinbieger in Richtung A65 mit einer Länge von 120 m und eine Einfädelspur in Richtung Speyer mit ebenfalls 120 m Länge (entspricht B10-Abfahrt Birkweiler). Die Kosten liegen bei ca. 300.000 €. Das entspricht ca. 10% der Kosten der H-Variante mit Unterführung.
Die Zwischenlösung kann sehr kurzfristig im Rahmen des B10-Ausbaus umgesetzt werden. Ziel des LBM ist die Inbetriebnahme bis zur Sommerpause 2018 und damit deutlich vor Verkehrsfreigabe der neuen Spange in 2019.
Der gesicherte Linkseinbieger ist aus Sicht des Gemeindevorstands eine gute Zwischenlösung, die die Leistungsfähigkeit der Einmündung in die B272 sowie die Sicherheit deutlich erhöht. Sie liegt damit im Interesse Bornheims. Wir wollen und müssen jedoch grundsätzlich auf der vom Gemeinderat geforderten H-Variante mit Unterführung weiterhin bestehen, da dies von der Sicherheit und vom Verkehrsfluss her die dauerhaft beste Lösung ist. Wegen des hierfür notwendigen Planfeststellungsverfahrens, den Problemen, den für diese Lösung notwendigen Grunderwerb in Form von angrenzenden Weinbergen zu bewerkstelligen, der Finanzierung der für die Variante H notwendigen ca. 3 Mio. € u.a. ist die Variante H nach Bekundung des LBM frühestens in 10 Jahren umzusetzen.
Seitens der Gemeinde ein herzlicher Dank an unsere Abgeordnete Christine Schneider für ihr Kümmern, an den LBM und das Land, dass sie eine kurzfristige Zwischenlösung für die B272-Auffahrt ermöglichen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16Februar

35 Jahre Pension Zur Weinlaube

                                      Uta Sommerauer, Silke, Madlene und Charlotte Sauter

Im September 2017 jährte sich die Eröffnung der „Pension Zur Weinlaube“ von Familie Sommerauer zum 35. Mal. Uta und Helmut Sommerauer haben 1982 ihr erstes Gästehaus in der Wiesenstraße in Betrieb genommen. Es bietet 20 Gästen Platz. In der Zwischenzeit entstanden weitere Urlaubsdomizile, nämlich 1992 das rustikal gehaltene Gästehaus „Zur alten Scheune“ im Bachweg mit 5 Appartements (2017 renoviert) und 2005 die in mediterranem Flair eingerichtete Villa Toskana, ebenfalls in der Wiesenstraße. Hier können 24 Gäste in wohliger Atmosphäre erholsame Tage verbringen. Für ihr „Hotel Garni“ wurde die Familie Sommerauer nach den Richtlinien der Deutschen Hotelklassifizierung vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband mit „drei Sternen***“ ausgezeichnet.
20 Jahre lang hat Familie Sommerauer im „Hühnernescht“ – wie die Weinlaube liebevoll genannt wurde – die Bornheimer Kerwe gefeiert. Ihre Weinstube stand auch für Betriebsfeste, Gesellschaften und Familienfeiern zur Verfügung.
Uta Sommerauer hat sich zwischenzeitlich aus Altersgründen zurückgezogen und ihr Mann Helmut ist leider im Oktober 2017 im Alter von 81 Jahren verstorben. Tochter Silke und Enkelin Madlene führen nun gemeinsam die Gästehäuser. Enkelin Charlotte ist derzeit in der Ausbildung zur Hotelfachfrau. Sie befindet sich kurz vor der Prüfung und kann jederzeit in das Familienunternehmen einsteigen.
Für den Tourismus an der Südlichen Weinstraße und im Besonderen für die Ortsgemeinde Bornheim sind die Gästehäuser der Familie Sommerauer ein wichtiger Baustein der touristischen Infrastruktur. Denn unsere Südpfalz hat dem Besucher unendlich viel zu bieten. Man kann im schönen Bornheim Quartier nehmen und dabei Bornheim als Dorf der Kunst und als Storchendorf erleben. Von Bornheim aus kann man seine Wandertouren machen, um die Natur des Biosphärenreservats Pfälzerwald, der Weinstraße oder der Rheinauen zu erleben. Bornheim ist ein idealer Ausgangspunkt für Radtouren. Der Genussradler erkundet von Bornheim aus die Rheinebene mit seiner vielfältigen Gastronomie, genießt „So schmeckt die Südpfalz“, die 2018 unter dem Motto „Kraut & Rüben“ steht. Wer es sportlich will, erkundet von Bornheim aus den Pfälzerwald mit Mountainbike. Zudem ist Bornheim ein idealer Übernachtungsort, um von hier die Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden, von Speyer mit seinem 1000jährigen Dom, den Burgen der Südpfalz am Haardtrand und im Pfälzerwald und vielen anderen attraktiven Touristenzielen mehr. Auch das nahe Elsaß mit seinen alten Traditionen ist von Bornheim aus sehr gut zu erkunden.
Für Bornheim sind die Pensionen der Familie Sommerauer ein wichtiger Infrastrukturbaustein. Von daher gratuliere ich im Namen der Gemeinde zum 35jährigen Betriebsjubiläum sehr herzlich und wünsche auch für die Zukunft dem Familienunternehmen Sommerauer weiterhin großen Erfolg.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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06Februar

Straßenzustand wird erfasst

Derzeit erfasst Holger Keller vom Ingenieurbüro Dilger den Zustand der Bornheimer Gemeindestraßen und Bürgersteige.

 

Holger Keller vom Ingenieurbüro Dilger bei der Erfassung des Straßenzustands, hier in der Wiesenstraße

Hierbei werden alle Straßenschäden dokumentiert und bezüglich ihrer Reparaturnotwendigkeit in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Auf dieser Grundlage wird dann vom Ingenieurbüro Dilger ein Sanierungs- und Kostenplan erstellt. Über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen und den Zeitplan entscheidet dann der Gemeinderat.
Die Straßenzustandsbewertung wird für den Gemeinderat auch eine Grundlage sein für die Entscheidung, ob auch in Bornheim „wiederkehrende Beiträge“ eingeführt werden sollen. Derzeit werden Straßenausbaubeiträge in Bornheim von den Grundstückseigentümern dann erhoben, wenn eine konkrete Baumaßnahme durchgeführt wird. Abgabepflichtig sind dann ausschließlich die Anlieger der Straße, die gerade ausgebaut wird. Auf diese Anlieger kommen dann hohe Beiträge zu, bei denen sie Probleme haben, diese zu zahlen. Die Umstellung auf sogenannte „wiederkehrende Straßenausbaubeiträge“ bedeutet, dass statt einmalig dann jährlich Beiträge von allen Grundstückseigentümern erhoben und einem gemeinsamen Topf für Straßenausbauarbeiten in einem bestimmten Gebiet zugeführt werden. Vorteil ist, dass die jährliche Umlage für den Einzelnen weniger belastend ist, weil die Ausbaubeiträge nicht auf einmal aufgebracht werden müssen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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31Januar

Einrichtung einer Bring- und Holzone am Kindergarten

Um das Aus- bzw. Einsteigen der Kinder am Kindergarten sicherer zu gestalten, hatte ich im Rahmen der Verkehrsschau 2017 die Verkehrsbehörde gebeten, in der Hauptstraße gegenüber dem Kindergarten das Dauerparken auszuschließen und statt dessen eine Bring- und Holzone einzurichten.
Mit dem Aufstellen der Schilder ist die Verkehrsanordnung jetzt umgesetzt.

Dies hat für das Parken gegenüber dem Kindergarten folgende Konsequenzen: Parken in den Zeiten Montag bis Freitag ist zwischen 7.00 bis 17.30 Uhr nur noch für bis zu 30 Minuten zulässig. Es ist grundsätzlich eine Parkscheibe gut sichtbar an der Frontscheibe des Fahrzeugs anzubringen. Damit ist Dauerparken in den Kindergartenöffnungszeiten hier nicht mehr zulässig. Situationen, in denen Eltern ihre Kinder mitten auf der befahrenen Kreisstraße aus dem Auto lassen müssen, sollten so künftig nicht mehr vorkommen. Das Bringen und Holen der Kinder sollte so sicherer ablaufen können, zumal keine parkenden Autos mehr die Sicht der Kinder auf die Straße behindern. In der nächsten Zeit wird die Einhaltung der neuen Regelung durch das Ordnungsamt konsequent kontrolliert. Ich bitte die Eltern an das Legen der Parkscheibe zu denken, um so Verwarnungsgelder zu vermeiden. Und: Bitte denken Sie daran, das Ganze dient der Sicherheit ihrer Kinder!
Die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter des Kindergartens sind gehalten, soweit sie nicht auf den Kindergartenparkplätzen parken können, den Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen. Ein Ausweichen auf den Bachweg ist keine Lösung, gibt es doch auch hier schon relevante Beschwerden wegen Verkehrsbehinderung.
Für die Kindesentwicklung ist das Bringen und Holen mit dem „Elterntaxi“ aus Sicht von Psychologen sehr nachteilig.
Dadurch würden die Taxi-Kinder weniger selbstständig und weniger sicher in ihrer Umgebung. Insoweit bin ich den Eltern dankbar, dass sie ihre Kinder in der Regel zu Fuß in den Kindergarten begleiten und das Bringen und Holen mit dem Auto auf Ausnahmefälle begrenzen. Von daher ist es mir wichtig, dass die Einrichtung der Bring- und Holzone nicht als Signal verstanden wird, die Kinder sollten mit dem Auto gebracht werden. Es dient nur der höheren Sicherheit der Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, weil das Aus- und Einsteigen sicherer erfolgen kann und die Straßenübersicht für die Kinder besser ist.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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