29Mai

Mobile Retter

„Es kommt auf die Sekunde an“ – Bornheim ist gut aufgestellt

“Es kommt auf die Sekunde an bei einer schönen Frau”, so haben Joopie Heesters am 23.09.1942 und später Peter Alexander in der Operette “Hochzeitsnacht im Paradies” gesungen.

Auf die Sekunde kommt es jedoch nicht nur „bei einer schönen Frau“, sondern auch bei Herz-Kreislauf-Stillständen an. Denn nur wenn im Minutenbereich mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen begonnen wird, nur dann besteht die Chance zu überleben bzw. keine dauerhaften Schäden des Gehirns zu erleiden.
Die Entscheidung unseres Landrats Dietmar Seefeldt, im Landkreis das Konzept der „mobilen Retter“ umzusetzen, das wird künftig helfen, die therapiefreie Zeit zwischen dem Notfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes deutlich zu verkürzen. Denn mobile Retter können durch ihre örtliche Nähe sehr oft schneller am Notfallort sein
und schon in der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes qualifizierte lebensrettende Maßnahmen einleiten da die ersten Minuten oft entscheidend für das Überleben sind. Kostenintensive Pflegefälle werden reduziert und die Überlebenschancen gesteigert.

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Michael Dächert aus der Mörlheimer Straße, Mentor für das Projekt der „mobilen Retter“, erläutert am Tag der Feuerwehr am Dorfgemeinschaftshaus das Konzept

Wie sieht das Projekt „mobile Retter“ konkret aus?

Der Regel-Rettungsdienst und die First Responder Einheiten werden in unveränderter Weise alarmiert.
Die qualifizierten Ersthelfer – das sind die mobilen Retter -
, die sich in unmittelbarer Nähe zum Notfall befinden, werden - durch die GPS-Komponente ihrer Smartphones kontinuierlich geortet - nach Wahl des Notrufs 112 durch die Leitstelle automatisch parallel zum Rettungsdienst durch die Mobile-Retter-App informiert. Dadurch können die mobilen Retter allein durch die örtliche Nähe sehr oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein. Sie leiten eine erste medizinische Versorgung des Patienten zur Verminderung des therapiefreien Intervalls bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes bzw. der First Responder Einheit ein.
Um eine möglichst optimale Versorgungsqualität der Patienten zu gewährleisten, werden an die qualifizierten Ersthelfer besondere Qualifizierungs- und Teilnahmevoraussetzungen gestellt. Diese werden vor Bestellung als Mobile Retter durch Mentoren qualifiziert und geschult. Mentor für die Verbandsgemeinde Offenbach ist Michael Dächert aus der Mörlheimer Straße.
Als qualifizierte Ersthelfer kommen vor allem folgende Personengruppen in Betracht: (Not)Ärzte, Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter, Rettungshelfer, Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, Sanitätsdienstmitarbeiter – Hilfsorganisationen, Betriebssanitäter, Feuerwehrkräfte, Rettungsschwimmer, Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks, Arzthelferinnen etc.
Mein Wunsch ist, dass möglichst viele Bornheimer, die die Anforderungen an die Funktion „mobiler Retter“ erfüllen, mitmachen. Denn dies rettet Leben. Durch die Außeninstallation eines Defibrillators am Dorfgemeinschaftshaus hat die Gemeinde die Voraussetzungen geschaffen, dass Ersthelfer in Bornheim einen direkten Zugang zur optimalen technischen Ausrüstung für diese Art der Notfälle haben. Für Fragen zum Thema steht Michael Dächert als Mentor sicher gerne zur Verfügung.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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29Mai

Was wäre am 26. Mai morgens ohne Thomas Kirschthaler passiert?

Dann wäre die Wasserversorgung im Versorgungsgebiet der Gruppenwasserwerke Bornheim zum Problem geworden.

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Thomas Kirschthaler von den Gruppenwasserwerken zeigt den Verlauf der Hauptwasserleitung entlang des Hofgrabenfußwegs

Was war passiert? Um 8.34 Uhr ging über die Leitstelle Landau bei Thomas Kirschthaler, der beim Wasserwerk Bereitschaftsdienst hatte, die Meldung ein, dass ein Teilstück des Hofgrabenfußwegs wegschwimme. Anwohner des Gebiets Steinsteg hatten diesbezüglich die Leitstelle in Landau angerufen.
Dass ein Bruch der Hauptwasserleitung vorliegen müsse, war beim Bereitschaftsdienst zwischenzeitlich schon festgestellt worden. Denn der Wasserdruck im Versorgungsgebiet war bereits verringert. In den zwei Erdhochbehältern in Walsheim mit 3000 Kubikmeter Fassungsvermögen kamen von einer Mehrförderung der Bornheimer Brunnen von 150 Kubikmetern pro Stunde statt 140 nur 30 Kubikmeter Wasser an. Insoweit musste irgendwo in der Leitung zwischen den Brunnen in Bornheim und den Hochbehältern in Walsheim Wasser in relevantem Umfang verloren gehen. Beim Abfahren des Verlaufs der Hauptwasserleitung wurde der Bruch am Hofgrabenweg zwischen der Hofgrabenbrücke Krautgarten und dem Spielplatz Steinsteg festgestellt. Durch das Schließen der Absperrschieber in der Hauptstraße Am Rühmer (Düker) und der Mörlheimer Straße wurde das defekte Leitungsstück abgetrennt und dadurch die Wasserversorgung im Versorgungsgebiet wieder hergestellt. Das Versorgungsgebiet unseres Wasserwerks umfasst
die Gemeinden Bornheim, Dammheim, Essingen, Hochstadt, Knöringen, Offenbach, Roschbach und Walsheim. Nach dem Schließen der Absperrschieber wurde der ausgeschwemmte Fußwegbereich von Thomas Kirschthaler unverzüglich abgesperrt und – vorbildlich – für die Spaziergänger der Wegbereich so freigeschnitten, dass man trotz Sperrung weiterhin den Weg als Spazierweg nutzen kann.
Danke an die Anwohner Steinsteg für die sofortige Meldung, aber auch eine große Anerkennung an unser Wasserwerk und seine Mitarbeiter, die wiederum bewiesen haben, dass sie bei Störungen kompetent und unverzüglich reagieren. Noch ein Hinweis: Die Rufnummer des Bereitschaftsdienstes
0172/6201215 finden Sie im Amtsblatt. Hier können Sie außerhalb der Geschäftszeiten jederzeit Betriebsstörungen und Rohrbrüche mitteilen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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22Mai

Die Wolle muss ab

„Die Winterwolle muss jetzt runter“, so die Schäfer Jürgen Fröhlich und Ludwig Nicolai, denen die „Bornheimer Schafe“ gehören. Um die Kenntnis, wie Schafwolle gewonnen wird, nicht verloren gehen zu lassen, veranstalten sie gemeinsam mit ihren Familien das

Bornheimer Schafschurfest

Samstag, 9. Juni 2018, 11-17 Uhr

Bornheim/Pfalz

Am Feuerwehrhaus, Am Hofgraben 10

Hierzu laden beide Familien herzlich ein. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Es gibt Lamm-Rind-Gulaschsuppe und Bratwurst.

Zu jeder vollen Stunde ab 11 Uhr wird jeweils ein Schaf geschoren. Für Kinder und Jugendliche ist die Schafschur ein Erlebnis, für Ältere eine schöne Erinnerung an früher. Insoweit sind alle, Familien mit ihren Kindern, jung und alt herzlich eingeladen. Die Gemeinde sponsert jedem Kind ein Getränk.
Gemeindeseitig ein herzliches Dankeschön an die Familien Fröhlich und Nicolai, dass sie uns ein solches Angebot machen und damit Tradition pflegen. Ich wünsche gutes Wetter und regen Besuch.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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22Mai

Bodo Kühne verabschiedet

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Bodo Kühne mit Urkunde bei seiner Verabschiedung im Gemeinderat

In der Gemeinderatsitzung vom 16. Mai wurde der Gemeindemitarbeiter Bodo Kühne in den Ruhestand verabschiedet.

Bodo Kühne ist Jahrgang 1961, wohnhaft in Landau und seit 1. April 1990 bei der Gemeinde Bornheim beim Bauhof beschäftigt. Sein Tätigkeitsschwerpunkt war vor allem die Pflege der Grünanlagen und die Sauberhaltung um die gemeindlichen Anwesen. Bodo Kühne war bei den Bornheimerinnen und Bornheimern allseits beliebt und immer für ein freundliches Gespräch offen.
Seitens der Gemeinde ein herzliches Dankeschön für die in den vielen Jahren seiner Tätigkeit geleistete Arbeit und alles Gute für den Ruhestand.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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22Mai

Unsere Kinder und Jugend sind dem Gemeinderat sehr viel wert

Welche Bedeutung der Gemeinderat bestmöglichen Entwicklungsbedingungen für unsere Kinder und Jugend zumisst, das zeigen die Investitionen hierfür im Haushalt 2018.
Ein Baustein ist die Erweiterung der Spielmöglichkeiten für den Kindergarten und die Schulkindbetreuung im Pfarrhausgelände.

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Spielturm und zusätzlicher Sandkasten – zusätzliche Spielmöglichkeit für die Kleinen

Derzeit werden die vom Elternbeirat zusammen mit den Eltern und den Betreuerinnen des Kindergartens ausgewählten Spielgeräte von der Firma Seibel aus Hinterweidenthal aufgebaut. Für die Kleinen gibt es einen zusätzlichen Sandkasten in der Südost-Ecke des Grundstücks sowie einen Spielturm auf der Grundstückostseite.

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im Bau: Klettermöglichkeiten für die größeren Kinder

Im Norden zwischen Kindergarten und Pfarrhaus gibt es verschiedene Formen von Klettermöglichkeiten für die älteren Kinder. Durch diese Anordnung kommt es zu einer gewissen räumlichen Trennung der Spielräume zwischen Kleinkindern und den Größeren, sodass die Kleinen ungestörter spielen können. Die Gesamtkosten liegen bei ca. 30.000 €.
Mein besonderer Dank gilt dem Elternbeirat mit ihrer Vorsitzenden Katrin Dreher. Er hat zusammen mit den Eltern, dem Kindergarten sowie der Schulkindbetreuung das Konzept erarbeitet und Angebote bei Firmen eingeholt. Damit musste der Gemeinderat nur noch entscheiden.
Es ist ein pädagogisch gutes Konzept, was hier erarbeitet wurde. Jetzt hoffe ich, dass die Kinder nach Fertigstellung ihre Freude an den Spielgeräten haben.
Das nächste Projekt ist die Erneuerung des Spielplatzes Gartenstraße. Der Gemeinderat hat hierfür 45.000 € im Haushalt zur Verfügung gestellt. Die Ausschreibung der Maßnahme ist derzeit in Vorbereitung. Hier herzlichen Dank an den Beigeordneten Otmar Dietz, der das Projekt engagiert vorantreibt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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22Mai

Freies WLAN „Freifunk“ nun auch in Inge’s Café und am Saubrunnen

Mal schnell E-Mails checken oder im Internet etwas recherchieren, das ist nun auch am Saubrunnen und in Inge’s Café für alle möglich - ohne den eigenen Datentarif zu nutzen. Freifunk WLAN web

Rochus Helm von der Verbandsgemeindeverwaltung bei der Installation des Freifunks an der Garage von Inge´s Café am Saubrunnen

Inge Benz stellt den Internetzugang ihres Cafés zu Verfügung, die Gemeinde Bornheim sponserte dafür die zwei Freifunkrouter. Nun können Gäste in Inge’s Café als auch Besucher des Saubrunnens das öffentliche WLAN nutzen. Man muss sich nur mit seinem Smartphone oder Laptop mit dem WLAN „suedpfalz.freifunk.net“ verbinden – ein Passwort ist nicht nötig – und dem Surfen im Internet steht nichts mehr im Wege.
Nach der Installation in 2016 von „Freifunk“ im Rathaus und dem gegenüberliegenden Storchenzentrum, als auch der Storchenscheune, dem Sport- und Bouleplatz und dem Dorfgemeinschaftshaus, ist es jetzt der dritte öffentliche Platz in Bornheim, an dem das kostenlose WLAN nutzbar ist.
Weitere Infos zu Freifunk gibt es unter www.freifunk-suedpfalz.de und zu Inges Café unter www.inges-Cafe.de

Danke an Rochus Helm und Mike Bourquin von der Verbandsgemeindeverwaltung sowie an unseren Bauhofleiter Torsten Bornschein, dass sie das Freifunkkonzept für Bornheim erarbeitet und die Technik installiert haben. Sollten bürgerseitig weitere Standorte gewünscht sein, bin ich für eine Rückmeldung dankbar.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Mai

Grünschnittwagen nicht mehr verfügbar

Nach § 5 ArbSchGesetz ist die Gemeinde verpflichtet, für alle ihre Tätigkeitsbereiche Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Diese Beurteilungen werden für die Verbandsgemeinde durch ein unabhängiges Fachbüro für Arbeitssicherheit erstellt. Die diesjährige Überprüfung erfolgte am 20. April.
Überprüft wurde hierbei unter anderem auch die wöchentliche Gestellung des Grünschnittwagens (zweiachsiger gemeindlicher Anhänger aus dem Bauhof), auf dem die Bürger bisher ihren Grünschnitt abliefern können. Dieses Angebot ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde.
Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung hat die Versicherungskammer Bayern, bei der die Gemeinde versichert ist, am 2. Mai mitgeteilt, dass eine Versicherung bei der Grünschnittandienung künftig nur gegeben ist, wenn über die Stellung von Podestleitern ein Aufklettern auf die Ladefläche des Anhängers sicher vermieden wird. Zudem dürfe die Sammelstelle nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, damit kein Müll in den Grünschnitt eingebracht wird. Leider wurde beim Ortstermin verbotenerweise Müll auf der Sammelstelle vorgefunden. Mit einem Schild („Auf eigene Gefahr“), wie es am Grünschnittsammelplatz aufgestellt sei, könne die Gemeinde ihre Haftungsverantwortung nicht wirksam beschränken.
Die Anforderungen der Versicherungskammer an einen Versicherungsschutz entsprechen denen, wie sie auf den öffentlichen Grünschnittplätzen gegeben sind. Diese können von der Gemeinde für die Gestellung des Grünschnittwagens jedoch wegen Unverhältnismäßigkeit nicht geleistet werden. Dies gilt vor allem für die Anforderung nach einer Aufsicht.
Da für die Bürgerinnen und Bürger ein umfassender Versicherungsschutz gewährleistet sein muss, dieser seitens der Versicherungskammer künftig jedoch nicht vorliegt, ist eine gemeindliche Gestellung des Grünschnittwagens bedauerlicherweise nicht mehr möglich. Der Grünschnitt ist vielmehr künftig grundsätzlich an den öffentlichen Grünschnittsammelstellen – für Bornheim an der Kläranlage Offenbach bzw. auf der Deponie in Edesheim - anzudienen.
Derzeit gibt es Gespräche mit dem Landkreis sowie der Stadt Landau dahingehend, ob künftig eine Andienung des Bornheimer Grünschnitts auf der Grünschnittsammelstelle in Mörlheim möglich ist. Dies wäre ein deutlich kürzerer Weg als den Grünschnitt nach Offenbach oder Edesheim fahren zu müssen. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit sollte dies ermöglicht werden, zumindest wäre dies ein guter Lösungsansatz. Entscheidend hierfür sind v.a. gebührenrechtliche Fragen, die gelöst werden müssen.

Uwe Acuntius, Beigeordneter                  Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Mai

Erste Honigernte eingebracht

Letzten Samstag war es soweit. Marina und Waldemar Frank aus dem Trifelsblick konnten ihre erste Honigernte einbringen.

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Marina und Waldemar Frank aus dem Trifelsblick bei der Honigernte an der Regenrückhaltung Dammgasse am Hofgraben

Ihre zwei Bienenvölker haben fleißig Nektar und Pollen aus der Bornheimer Obstblüte des Frühjahrs sowie aus den in der Nähe von Gerhard Bach und Bernhard Bentz angebauten Rapsfeldern gesammelt. Es ist eine Win-Win-Situation. Der Rapsanbau ermöglicht den Imkern und damit auch der Familie Frank einen guten Honigertrag. Die Bestäubung der Rapsblüten bringt viele Samen und damit den Landwirten gute Rapserträge.
Jetzt kommt die Zeit, wo die schmalen Feldraine (-ränder), die von unseren Landwirten angelegten Blühstreifen und die nur noch wenigen Wiesen mit ihren jetzt ans Blühen kommenden Wildpflanzen den Nektar und Pollen liefern müssen. Würden diese bezogen auf die Gemarkungsgröße kleinen Flächen jetzt schon gemulcht oder gemäht, dann würden die Bienen mitten im Sommer verhungern. Wir hätten zwar eine grüne, aber letztlich für die Natur eine tote Gemarkung. Von daher herzlichen Dank an die Landwirte, Winzer, aber auch Gartenbesitzer, dass sie die Vegetation soweit möglich abblühen und aussamen lassen. Nur dies sichert über den Erhalt der „Samenbank“ die Artenvielfalt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Mai

Nicht nur der Landrat gratuliert

Im Bornheimer Kindergarten bedankte ich mich gemeinsam mit der Vorsitzenden des Bornheimer Elternbeirats Katrin Dreher im Namen des Kreiselternausschusses der Kindertagesstätten Südliche Weinstraße anlässlich des Tags der Kinderbetreuung bei unseren Erzieherinnen für ihre hervorragende Arbeit, die sie an unseren Kindern leisten.

Kinderbetreuungstag web von rechts nach links: Katrin Dreher, Vorsitzende des Bornheimer Elternbeirats, überreicht im Namen des Kreiselternausschusses der Kita-Leiterin Ulrike Wingerter und den Erzieherinnen Katja Leibach und Isabell Kaufer stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen des Kindergartens als Dankeschön zum Tag der Kinderbetreuung einen Blumenstock und eine Schachtel Herxheimer Schokoküsse

Am 14. Mai wird deutschlandweit der Tag der Kinderbetreuung gefeiert. Es ist ein Tag, in dem die tägliche Leistung von Erzieherinnen in Kindertagesstätten in den Mittelpunkt gestellt und gewürdigt wird. Der Tag soll zudem den Stellenwert familienergänzender Bildung, Betreuung und Erziehung verdeutlichen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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08Mai

Blitzen für unsere Sicherheit

Wenn man selbst geblitzt wird, ist das unangenehm. Als normaler Verkehrsteilnehmer ist man der Polizei wiederum dankbar, dient das Blitzen doch unser aller Sicherheit.
Mittwoch, 2. Mai, war an der Abfahrt der B272 auf die K13 nach Bornheim/Dammheim wieder Geschwindigkeitskontrolle angesagt. Immer, wenn ein Kleinbus zwischen Weinberg und K13-Auffahrt steht, heißt es „Aufgepasst! Hier steht dein Freund und Helfer - die Polizei.“

 

Polizeifahrzeug am Weinberg und zwei an der Straßenböschung im Gras aufgestellte nicht erkennbare Blitzer

Es war interessant, zusammen mit den Polizeikommissaren Rombach und Paschek im Kleinbus für eine Stunde im Feierabendverkehr zu verfolgen, wie schnell auf der B272 trotz Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h an der Abfahrt nach Bornheim gefahren wird.
Insgesamt sind zwischen 18 – 19 Uhr etwas über 600 Fahrzeuge von der A65 kommend in Richtung Speyer gefahren. Ca. jede Minute machte es auf dem Computerbildschirm einen Klick – das heißt: ca. 10% der Fahrer waren zu schnell. Sofort erscheint das Foto des geblitzten Fahrers, seine Geschwindigkeit und die Geschwindigkeitsüberschreitung. Für die schnellen Fahrer heißt das: In Kürze kommt Post von der Bußgeldstelle. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen lagen überwiegend bei bis 20 km, das durchschnittliche Bußgeld hier bei ca. 30 €. Über 90 km/Std. fuhren nur wenig Fahrzeuge. Hier sind in der Regel ein Punkt in Flensburg und ca. 100 € Bußgeld angesagt.
Bei der einstündigen Verkehrsbegutachtung wurde im Gespräch mit den Polizisten für mich nochmals deutlich, wie wichtig für Bornheim (und Dammheim) die schnelle Realisierung des vom Landesbetrieb Mobilität LBM geplanten „gesicherten Linkseinbiegers“ (vergleichbar Abfahrt B10 nach Birkweiler) ist. Wie der Dammheimer Ortsbeirat fordert auch der Gemeinderat Bornheim einstimmig die Lustadter Lösung mit Unterführung der B272 als Solllösung für die künftige Auffahrt. Da diese Solllösung jedoch bis zu ihrer Realisierung ca. 10 Jahre benötigen soll, ist aus Bornheimer Sicht als Zwischenlösung für ein sicheres Auf- und Abfahren von der B272 auf die K13 der schnelle Bau des „gesicherten Linkseinbiegers“ unverzichtbar. Nochmals herzlichen Dank an unsere Landtagsabgeordnete Christine Schneider, dass sie sich hierfür im Interesse unser aller Sicherheit engagiert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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04Mai

Ein musikalisches Erlebnis

Das Kaffeehaus-Konzert im Dorfgemeinschaftshaus letzten Sonntag war auch dieses Jahr wieder ein musikalischer Genuss. Für die Freunde der Salonmusik gab es vom Ensemble Salonissimo vom Nationaltheater Mannheim Melodien aus Operette, Musical und Film – entsprechend der Jahreszeit vor allem Stücke, die das Thema „Frühling“ darstellten.

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Wiener Kaffeehaus-Musik mit dem Ensemble Salonissimo im voll ausgebuchten Dorfgemeinschaftshaus

Danke an die Landfrauen mit ihrer Vorsitzenden Trudi Dörsam. Sie haben zusammen mit Günter Dörsam, der vor allem den Kartenverkauf gemanagt hat, das Konzert organisiert und das Dorfgemeinschaftshaus liebevoll geschmückt und dekoriert. Danke auch an die vielen Kuchenbäcker(innen). Man schmeckte, dass der Kuchen „hausgemacht“ war. Der Nachmittag war ein rundum gelungenes Erlebnis. Von daher freuen wir uns schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Wiener Salonmusik mit dem Ensemble Salonissimo im Bornheimer Dorfgemeinschaftshaus.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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04Mai

Unsere Winzer - Für Neues offen

Nach der Rheinpfalz vom 18. April will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner „die Anwendung von Glyphosat wie im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart so schnell wie möglich im Einklang mit EU-Recht beenden. Auch die verstärkte Forschung an Alternativen solle Glyphosat überflüssig machen.“
Auf Verbote der Politik und Forschungsergebnisse wollte Otmar Klein aus Essingen, der auch in der Bornheimer Gemarkung Weinberge bewirtschaftet, nicht warten. „Weil Herbizideinsatz eh verboten wird“, so seine Formulierung, hat er als Praktiker gleich „Nägel mit Köpfen gemacht“ und sich für ca. 3.000 € eine Roll- und Fingerhacke zugelegt. Damit wird der Unterstockbereich unter den Weinreben künftig mechanisch bewuchsfrei gehalten. Die Zwischenzeilen werden gemulcht. Pflanzengifte wie Herbizide braucht er dann nicht mehr.

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 Winzer Otmar Klein aus Essingen bei der „chemiefreien“ Weinbergsbodenbearbeitung in seinen Weinbergen auf Bornheimer Gemarkung beim Aussiedlerhof „Emil Bach“

Dass der Verzicht auf Herbizide im Weinbau technisch problemlos möglich ist, das ist der Innovationskraft heimischer Maschinenbaufirmen zu danken. Denn produziert wird die Roll- und Fingerhacke im Gewerbegebiet „Altes Messegelände“ in Landau von der Firma Braun Maschinenbau GmbH. Beliefert werden Kunden in der ganzen Welt bis nach Australien und Neuseeland. Denn der Trend zur ökologischen, chemiefreien Bodenbearbeitung ist weltweit. Dementsprechend musste die Firma dank weltweit deutlich steigender Nachfrage ihre Produktion inzwischen deutlich ausbauen.

Das Motto der Firma Braun „Sauber um den Rebstock, ohne Chemie“ trifft präzise die heutigen Bedürfnisse der Weinkunden. Denn der anspruchsvolle Weinkunde sucht Weine, die möglichst wenig mit Pestiziden belastet, die durchgängig gesundheitsförderlich sind. Die Nur-Einhaltung von Grenzwerten ist immer mehr Weinkunden zu wenig. Insoweit gilt: Wer den Chemieeinsatz im Weinbau minimiert, der hat als Winzer bessere Chancen, neue Kunden zu gewinnen und gute Argumente, bei seinem Wein höhere Preise zu erzielen.

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Rollhacke – ein inzwischen weltweit gefragtes Produkt der Firma Braun Maschinenbau aus Landau/Pfalz zur chemiefreien Bodenbearbeitung im Weinbau

Ich bin überzeugt, dass es keiner gesetzlichen Verbote des Herbizideinsatzes im Weinbau bedarf. Es sind die klugen, innovativen Winzer wie unter anderem unser Winzer Otmar Klein, deren Beispiel auch ohne Herbizidverbote Schule machen wird. Denn der Mehraufwand der chemiefreien Bodenbearbeitung ist im Weinbau gering. Es profitiert die Bodengesundheit. Flora und Fauna werden geschont. Das Grund- und damit das Trinkwasser werden nicht beeinträchtigt. Und vor allem: Das Wissen, einen qualitativ hochwertigen Wein zu trinken, fördert beim Kunden den Weingenuss.
Ein Viertel der Bornheimer Gemarkung ist weinbaulich genutzte Fläche. Insoweit sind unsere Winzer mit die wichtigsten Partner, qualitativ hochwertige Weine an den Markt zu bringen und gleichzeitig eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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24April

Die dem Bürgermeister am häufigsten gestellte Frage

Man wird es nicht erraten. Es geht nicht um die Sicherung der Bornheimer Infrastruktur, nicht um das Bauen in Bornheim – Wohnungen sind das knappste Gut oder etwas anderes kommunalpolitisch diskutierte Thema. Die triviale, mir am häufigsten gestellte Frage ist: Wo sind die Bornheimer Schafe?
Die Bornheimer Schafe leisten mehr als die Grünflächen und die Weinberge abzuweiden. Sie sind Teil des Dorflebens geworden, vor allem für die Familien mit kleinen Kindern.

 

Die Bornheimer Lämmerherde als Kinderattraktion – hier an der Villa Toscana

Es geht auch, aber nicht vor allem darum, ob und wie man als Winzer einen Mulchgang einsparen, wie man auf Herbizideinsatz verzichten kann – für die Natur und die menschliche Gesundheit wichtige Themen. Es geht mir vor allem darum, unseren Kindern noch Natur und Landwirtschaft in ihrer ursprünglichen Form nahe zu bringen. Wer das Sozialleben der Schafe beobachtet, sieht wie sich die Mütter liebevoll um ihre Lämmer kümmern, wie die Lämmer miteinander spielen und sich des Lebens in einer guten Gemeinschaft erfreuen. Dies färbt auf das menschliche Gemüt ab, es ist entspannend und erholend, den Schafen, die sich ihres Daseins erfreuen, zuzuschauen. Für die Kinder ist es eine Lebenserfahrung, wie friedliches und gutes Zusammenleben funktioniert – durchaus übertragbar auf das Zusammenleben in der eigenen Familie und das Leben in einer Dorfgemeinschaft.

Die von der Gemeinde gestellte Sitzbank wandert mit der Lämmerherde mit – Max Michel mit Enkelin Rosalie aus der Hauptstraße

Insoweit, liebe Bornheimer Eltern, Opas, Omas und sonstige, die unsere Kinder betreuen: Besuchen Sie die Bornheimer Schafe. Es tut Ihren Kindern, aber auch Ihnen gut. Bringen Sie den Schafen trockenes Brot mit. Es darf auch nicht gespritztes Unkraut aus ihrem Garten sein. Die Schafe danken es Ihnen und ihre Kinder bzw. Enkelkinder haben ihre Freude.

Karl Keilen, Bürgermeister

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24April

So erholsam ist Bornheim

Dass Bornheim lebenswert ist, das wird beispielhaft am unteren Bild deutlich.
Warum als Bornheimer nicht das schöne Umfeld des Dorfes selbst zur Erholung genießen und es nicht nur den Gästen und Urlaubern überlassen? Leider ist es ja häufig so, dass man als Einwohner die Schönheit des eigenen Dorfes nicht mehr wahrnimmt. Warum nicht einmal einen guten Bornheimer Wein in den Rucksack packen, stilvolle Weingläser mitnehmen und vom Dorfblick aus die umgebende Natur, den Blick über das Dorf zu den Windrädern in Offenbach und den Blick auf den Haardtrand mit seinen Burgen, der Anna-Kapelle und anderem geschichtsträchtigen mehr genießen?
Wie man sich selbst Lebensqualität ohne großen Aufwand schaffen kann, das zeigt das Bild mit Elvira und Arnulf Daum aus dem Krautgarten. Einfach losgehen oder mit dem Rad losfahren, sich ein schönes Plätzchen suchen und sich bei einem guten Glas Bornheimer Weins miteinander an der Umgebung freuen.

 

Elvira und Arnulf Daum aus dem Krautgarten genießen den „Dorfblick“

Nur Mut. Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Erkunden sie auch als Bornheimerin und Bornheimer das schöne Bornheim. Sie werden ihr Dorf ganz neu entdecken.
Der „Dorfblick“ wurde von unseren Bauern und Winzern im Rahmen der Flurbereinigung oberhalb der Kirchstraße angelegt und ehrenamtlich gepflegt. Hierfür ein Dankeschön.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16April

Gästezimmer auf neuestem Stand

Gästezimmer auf neuestem Stand

Der Tourismus in der Südpfalz wächst und damit der Bedarf an modern eingerichteten Gästezimmern. Mit 60 Betten in 30 individuell gestalteten Gästezimmern sind die Bornheimer Pension „Zur Weinlaube“ und die in mediterranem Flair eingerichtete Villa Toscana eine gefragte Adresse bei Urlaubern und Geschäftsreisenden.
Damit die Attraktivität der beiden Häuser auch in Zukunft gewährleistet ist, hat die Familie Sommerauer aktuell kräftig in die Modernisierung ihrer Gästezimmer und in neue Möbel investiert. Denn Ansprüche und Geschmack der Gäste verändern sich stetig. Für diese Investitionen ein Dankeschön der Gemeinde. Denn für Bornheim ist die Pension Sommerauer mit ihrem qualitativ hochwertigen Übernachtungsangebot für Geschäftsreisende und Urlauber ein wichtiger Teil ihrer im Vergleich zu vielen anderen Orten sehr guten Infrastruktur.

Drei Generationen im Familenbetrieb: Uta Sommerauer, Silke, Madlene und Charlotte Sauter

1982 hat die Familie Sommerauer in der Wiesenstraße die Pension „Zur Weinlaube“ eröffnet. 1992 kam das Gästehaus „Zur alten Scheune“ im Bachweg mit 5 Appartments und 2005 die Villa Toscana dazu. Ihr Hotel „Garni“ ist vom Hotel- und Gaststättenverband mit 3 Sternen Hotel einklassifiziert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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