29August

Auch der Laie hört den Unterschied

Ich hätte Friedhelm Kunz beim Einspielen der Orgel anlässlich der Auslieferung am 23. August stundenlang zuhören können. Die neue Orgel in der Friedhofshalle hat mich mit ihrer Klangfülle und ihren vielseitigen musikalischen Möglichkeiten tief beeindruckt. Insoweit war es die richtige Entscheidung, dass der Gemeinderat sich für eine neue Orgel entschieden hat. Die ca. 5.000 €, die die neue Orgel kostet, sind gut angelegtes Geld. Neue Orgel Friedhofshalle web

Unser Organist Friedhelm Kunz beim Einspielen der neuen Orgel in der Friedhofshalle; von links: Rudi Sommerauer, Rico Hübner von der Firma Kisselbach Orgelbau aus Kassel und Otmar Dietz, 1. Beigeordneter

Diese Orgel bietet nicht nur einen würdevollen musikalischen Rahmen bei Trauerfeiern. Sie ermöglicht künftig auch anspruchsvolle Orgelkonzerte (in kleinem Rahmen mit bis zu 70 Personen) und ist damit eine Möglichkeit, das Kulturangebot in Bornheim zu erweitern.
Zur förmlichen Einweihung soll es im Spätjahr, dann, wenn es in die besinnliche Zeit geht, ein Konzert geben, das das musikalische Potenzial der neuen Orgel demonstriert. Anna Linz, Kantorin an der Stiftskirche in Landau, und Katharina Kunz, Sängerin im Rundfunkchor des Mitteldeutschen Rundfunks MDR in Leipzig, sie werden dieses Konzert gestalten. Der genaue Termin wird noch abgestimmt. Hierzu schon vorab herzliche Einladung.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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25August

Herzliche Einladung zur Bornheimer St. Laurentius Kerwe

Sehr geehrte Gäste, liebe Bornheimer Familien,

vom 31. August bis 03. September, von Freitag bis Montag feiert Bornheim seine St.LaurentiusKerwe. Hier treffen sich Familien und Freunde, feiern Jung und Alt gemeinsam.
Der Feuerwehrverein, die Chorgemeinschaft Concordia, der Freundeskreis Die Wachthäusler, die Tierinsel sowie die Bornemer Shaker bieten Ihnen auch dieses Jahr wieder ein breites kulinarisches Angebot. Inge’s Cafe bietet an allen Tagen leckere hausgemachte Kuchen und Eis und am Kerwemontag zusätzlich „Grumbeersupp un Quetschekuche“. Für die Kinder sind das Kinderkarussell, die Smily-Games, die Bungee-Trampolinanlage, die Schiffschaukel, das Pony-Reiten, der Crepés- und der Süßwarenstand Anlaufpunkte.
Eröffnet wird die Kerwe freitags um 19 Uhr unter musikalischer Begleitung des Spielmannszugs Hochstadt durch unsere Weinprinzessin Madleine I. 100Freischoppen aus dem Fass sind der Einstieg in „4 Tage gemeinsames Feiern“.
Ereignis des Samstags ist der 15. Oldtimer-Umzug. Nach der Begrüßung der Oldtimer-Freunde um 15 Uhr am Sportplatz startet der Umzug. Technikfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Highlights der Auto-, Zweirad- und Traktorenentwicklung sind zu bewundern.
Anschließend unterhält „Nostalgie in Blech“ unsere Gäste mit zünftiger Blasmusik im Festzelt. Am späteren Abend spielt die „Schbreißel-Band“.
Der Kerwesonntag ist der Tag für die Familie. Er beginnt im Festzelt mit einer von Lektorin Erika Körner gestalteten „Kerch uff Pälzisch“. „Kinder lernen Natur“, das gibt es am Bouleplatz. Die Kinderinitiative K.I.B. fordert die Kinder mit „Spiel ohne Grenzen“. Kinder und Jugendliche, die mitmachen und entsprechende Quizfragen lösen, können einen Gutschein im Wert von 2,00 € gewinnen. Die Gutscheine können an den Ständen und Fahrgeschäften eingelöst werden. Für die Kleinen kommt ab 15 Uhr Andrea Millers Mobile Bühne mit „Kasper und das geheime Fest“ in das Dorfgemeinschaftshaus (Eintritt frei).
Wer sich bilden will, findet ein interessantes Buchangebot beim Bücherflohmarkt der Kath. Öffentl. Bücherei. Was an Schönem in der Bornheimer Gemarkung wächst, das präsentiert Frau Killer anhand ihrer handgefertigten Grußkarten mit Blühpflanzen unserer Ehda-Flächen.
Ein regionales Highlight des Radsports ist das 22. Bornheimer Radrennen des Radfahrvereins Vorwärts 04 Offenbach „Rund um den Saubrunnen“ am Kerwemontag. Es geht für die Amateure C um den Großen Preis des dm-Marktes, für die Junioren um den Großen Preis des Bürgermeisters und für die Elitefahrer um den „Großen Preis von Hornbach“. Nach der Siegerehrung klingt die Kerwe im Festzelt bei der Feuerwehr aus.
Kennzeichen der Bornheimer Kerwe sind ein exzellentes Angebot für Familien und gute Stimmung. Zur Bornheimer St. Laurentius Kerwe im Namen der Gemeinde herzliche Einladung.

Ihr Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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21August

So früh wie noch nie – Traubenlese hat begonnen

Am 21. August hat in Bornheim die Traubenlese begonnen. Das ist so früh wie noch nie, zumindest kann sich niemand in Bornheim an einen so frühen Lesetermin erinnern.

 Traubenernte web

Andreas Kattler vom Weingut Kreuzäckerhof aus Essingen begutachtet das Erntegut seines Weinbergs in der Mittelgewanne

Den Einstieg in die Weinlese in Bornheim hat Andreas Kattler vom Weingut Kreuzäckerhof aus Essingen mit der Regent-Ernte gemacht. Mit 69° Öchsle hat der Most noch die notwendige Säure, um hieraus einen hochwertigen roten Traubensaft herzustellen. Gelesen werden die Trauben durch das Lohnunternehmen Lennart Bierle.
Wenn das Wetter weiter mitspielt, wird 2018 dank hoher Mostgewichte und gesunden Trauben ein Weinjahr mit hervorragenden Qualitäten. Insoweit drücken wir unseren Winzern die Daumen und freuen uns heute schon auf die 2018er Bornheimer Weine.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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21August

Unabhängig von Gas und Öl beim Heizen und dazu noch Geld sparen - Heimische Handwerksbetriebe haben die Lösung –

Am 20. August war es soweit, dass die Photovoltaikanlage mit Solarbatterie von der Pfalzwerke Netz AG gemeinsam mit dem Elektrofachbetrieb Bodenseh aus Hochstadt im Anwesen der Familie Riedel aus der Hauptstraße in Betrieb genommen wurde.

 Fotovoltaik Riedel web

von links: Norbert Wiedemann von der Pfalzwerke Netz AG und Sascha Schulz vom Elektrofachbetrieb Bodenseh aus Hochstadt bei der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage mit Solarbatterie

Installiert sind knapp 10 kWp Photovoltaikleistung mit einer Jahresstromerzeugung von mehr als 10.000 kWh jährlich und eine Solarbatterie mit einer Stromkapazität von 13 kWh.
Mit dem Solarstrom wird nicht nur der herkömmliche Stromverbrauch des Wohnhauses umfangreich ersetzt. Vielmehr wird der Neubau auch überwiegend mit dem selbst erzeugten Solarstrom beheizt, und zwar über eine elektrische Wärmepumpe. Diese entzieht dem Erdreich über vier Erdsonden mit einer Tiefe von je 50m Umweltwärme und versorgt damit die Fußbodenheizung.
Insgesamt werden in dem großen Neubau über das Jahr ca. 85% des Energiebedarfs für Strom und Heizen über die kleine Photovoltaikanlage in Verbindung mit der Batterie gedeckt. Die Strom- und Heizrechnung liegt nur noch bei ca. 15% des Rechnungsbetrags, der ohne die Solaranlage anfiele.
Ein weiterer Vorteil: Die Batterie ist inselnetzfähig und verfügt über eine Notstromfunktion. Das heißt: Wenn das Stromnetz ausfällt, ist die Stromversorgung immer noch eine gewisse Zeit gewährleistet. Sofern tagsüber die Sonne scheint, das heißt vor allem im Sommer, dann kann die Stromversorgung auch längere Zeit aufrechterhalten werden. Das bedeutet: Auch bei Ausfall des Stromnetzes gibt es keinen Ausfall der Heizung, keinen Ausfall von Kühlschränken, es gibt weiterhin Licht etc.
Im Hinblick auf die Energieversorgung zeigt der Neubau der Familie Michael Riedel, dass mit moderner Technik durch Nutzung der Sonne eine weitestgehend eigene Energieversorgung möglich ist, und zwar wirtschaftlich. Hier wird kein Gas aus Russland zum Heizen benötigt – statt der Gasleitung Nordstream 2 sollte die Politik besser die Solarnutzung ausbauen. Der im Haus benötigte Strom wird überwiegend auf dem eigenen Dach solar erzeugt. Hierzu braucht man keine großen Stromtrassen von Nord nach Süd, wie sie die Bundesregierung derzeit in beschleunigten Genehmigungsverfahren durchziehen will.
Diese Form der Energieversorgung, wie sie die Familie Michael Riedel in der Hauptstraße umgesetzt hat, ist ein Vorbild für jeden, der ein neues Haus baut bzw. ein altes grundlegend saniert. Nachahmung empfohlen.
Und: Diese Technik ist nichts Besonderes. Sie ist bei unseren Elektrofachbetrieben, in diesem Fall der Firma Bodenseh aus Hochstadt, als ausgereifte Technik, als „Produkt von der Stange“ standardmäßig im Angebot.
Mit der Pfalzwerke Netz AG haben wir einen regionalen Netzbetreiber, der im Ausbau der erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind die Zukunft der Energieversorgung sieht und dementsprechend in das Stromnetz investiert, sodass immer mehr Solar- und Windstrom vom Netz aufgenommen werden kann.
Noch eine Statistik: Zum 13. Juli waren nach Angaben der Pfalzwerke Netz AG in Bornheim 117 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 1.301 Kilowattpeak sowie eine Solarbatterie installiert. Die PV-Anlagen haben in 2017 1.2 Million Kilowattstunden Strom erzeugt – ca. 50% des dörflichen Jahresstromverbrauchs (ohne den Stromverbrauch des Gewerbegebiets). Hierfür allen, die auf die Nutzung der Sonne setzen, ein herzliches Dankeschön. Man verdient zwar mit der solaren Stromerzeugung Geld. Das wesentliche ist aber: Jede Photovoltaikanlage erspart der Umwelt Schadstoffemissionen und sie macht uns unabhängig von Öl-, Gas- und Kohleimporten. Insoweit würde ich mich freuen, wenn die großen, noch nicht mit Solarpaneelen belegten Dachflächen in Bornheim schnellstmöglich eine wertschöpfende Nutzung fänden - die geeigneten Dächer mit Solar zu belegen, das lohnt sich finanziell und schont die Umwelt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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07August

„Störche, Kunst & Wein“ – Bilanz für 2018

Wenn sich die Bornheimer Störche auf den Weg nach Afrika machen, ist es Zeit, Bilanz zu ziehen nicht nur zur Entwicklung der rheinland-pfälzischen Storchenpopulation, sondern auch zur Frage, wie das gemeindliche Angebot der Führungen zu Störche, Kunst & Wein in 2018 angenommen wurde.

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Gäste aus Hagenbach, Neustadt und Kaiserslautern mit Bekannten aus Berlin und Kiel bei der Führung Störche, Kunst & Wein am 18. Juli, hier am Wachthäusl

109 Gäste bei 12 Führungen – das sind im Durchschnitt gut 9 Teilnehmer pro Führung. Dies belegt: Die mittwöchliche einstündige Führung im Zeitraum Mitte April bis Ende Juli – das ist der Zeitraum vom Beginn der Brutsaison der Störche bis zum Abflug nach Süden - ist für Gäste aus nah und fern ein attraktives Angebot. Die Besucher kamen aus Berlin, Bobenheim, Burrweiler, Darmstadt, Enkenbach, Erpoldsheim, Essingen, Frankenthal, Hagenbach, Hassloch, Jockgrim, Kaiserslautern, Kiel, Kleinsteinhausen, Landau, Ludwigshafen, Mutterstadt, Neustadt, Offenbach, Schwegenheim, Weisenheim am Berg, Wonsheim. Eine Frau kam aus Bornheim, sie ist letztes Jahr neu zugezogen.

Mein Dank geht an Karin Hechler sowie an Ulla Kaub und Elke Mötje, die im Einzelfall vertretungsweise die Gäste führten. Sie haben den Gästen viel Wissenswertes über Bornheim, seine Störche und seine Kunstwerke vermittelt. Zusätzlich waren sie zusammen mit Erika und Fredy Körner Weinbotschafter. Denn zum Abschluss der Führung gab es im Wachthäusel jeweils eine Kostprobe eines ausgewählten Bornheimer Weines unserer Winzer Uwe Acuntius, Rudi Brauch, Lothar Cuntz und Christian Müller, liebevoll serviert durch Erika und Fredy Körner. Hierfür Erika und Fredy Körner sowie unseren Winzern ebenfalls ein herzliches Dankeschön.
Auf Grund der guten Bilanz wird es auch in 2019 ab Mitte April wieder heißen: Bornheim lädt ein zu Störche, Kunst & Wein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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07August

Auf den Punkt gebracht Oder: Warum es in Bornheim keine gemeindlichen Abfallkörbe gibt

Von Neubürgern werde ich immer wieder einmal gefragt, warum es in Bornheim keine gemeindlichen Abfallkörbe gibt. Die Gründe hat Uschi Heupel, 1. Beigeordnete von Hochstadt, im letzten Amtsblatt präzise beschrieben. Besser als sie kann man die Probleme mit öffentlichen Abfallkörben nicht vermitteln.
In gemeindlichen Abfallkörben finden sich – Zitat Heupel: „gefüllte Windeln, benutzte Damenbinden, Fleischabfälle, Essensreste etc.“. Da die Abfalleimer wegen fehlender Personalkapazität der Bauhöfe nicht täglich geleert werden können, gibt es die Dauerprobleme Gestank von verwesendem Fleisch, Schimmel- und bakteriell verseuchte Essensreste, Fliegen- und Wespenansammlungen, besonders natürlich im Sommer. Dies sei eine Zumutung für die Anwohner, aber auch die gemeindlichen Mitarbeiter, die den Abfall entsorgen müssen.“
Diese Probleme gab es auch in Bornheim. Appelle haben nichts gebracht. Insoweit habe ich die öffentlichen Mülleimer vor Jahren abbauen lassen. Das Ergebnis ist: In Bornheim nimmt man die Abfälle mit nach Hause. Nur ganz wenige lassen ihren Abfall zurück. Und das Schöne an Bornheim ist: Unsere Anlieger haben Gemeinsinn. Sie nehmen den wenigen hingeworfenen Müll ohne Worte weg, sodass es heute ohne Abfallkörbe sauberer ist als früher mit Abfallkörben! Danke an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass es dank des großen Gemeinsinns in Bornheim auch ohne Abfallkörbe funktioniert.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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03August

Der flotte Feger / Prüfung Grabmale auf Standfestigkeit

Im wahrsten Sinn des Wortes: Statt mühsam, mit viel Zeitaufwand und händisch mit Besen durch den Bauhof, erfolgt die Straßenreinigung an den gemeindlichen Gebäuden und Flächen zwischenzeitlich maschinell, und zwar durch die Firma „Flotte Feger“ aus Landau.

Flotte Feger web Der Flotte Feger bei der Straßenreinigung am Kindergarten

„We kehr for you“ – „Wir kehren für Sie“ – nach diesem Motto werden seit März alle zwei Wochen die Bürgersteige und Straßen um die gemeindlichen Grundstücke maschinell gereinigt. Wofür händisch Tage benötigt wurden, das ist maschinell in gut zwei bis drei Stunden erledigt – und dies wetterunabhängig.
Die Kehrqualität ist gut – zumindest gab es diesbezüglich bisher keine negativen bürgerseitigen Rückmeldungen. Die Kosten für alle Gemeindeobjekte liegen bei 148 € brutto pro Kehrdurchgang. Das ist deutlich kostengünstiger als die bisherige Handarbeit. Die Jahreskosten der Straßenreinigung insgesamt kommen beim zweiwöchigen Turnus auf ca. 3.550 €/Jahr. Hinzu kommen die Abfallgebühren für den Kehricht.

Die Prüfung der Grabmale auf Standfestigkeit erfolgt künftig extern

Nach § 9 der Unfallverhütungsvorschrift Friedhöfe ist die Gemeinde als Friedhofsbetreiber verpflichtet, dass die Grabmale jährlich mindestens einmal auf ihre Standfestigkeit überprüft werden. Die Prüfung erfolgt nach der Frostperiode und darf nur durch fachkundige Personen durchgeführt werden.
Vor dem Hintergrund der Erfordernis der Sachkunde und der damit notwendigen permanenten Weiterbildung sowie dem Vermeiden von Anfechtungen der Prüfergebnisse erfolgt die Standsicherheitsprüfung der Grabmale deshalb künftig nicht mehr durch den Bauhof, sondern durch eine hierauf spezialisierte Firma. Die Jahreskosten für die Grabmalprüfung betragen bei der derzeitigen Anzahl der Grabstätten ca. 120 €/Jahr bzw. 0.72 €/Grabmal.

Hinweis:
Unabhängig von der Prüfpflicht des Friedhofsbetreibers bleibt nach der Friedhofsatzung die Verkehrssicherungspflicht für die Grabmale originär bei den Nutzungsberechtigten. Hiernach ist von diesen mindestens zweimal im Jahr die Standsicherheit zu prüfen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27Juli

„Wein trifft (Sperr)müll - Ein freundlicher Mitbürger hat Ihnen etwas hingestellt

Im einen Fall ist es eine freudige Überraschung, z.B. ein Präsent zum Geburtstag oder gesundes Obst und Gemüse vom Nachbarn. Leider viel häufiger sind es jedoch unliebsame Überraschungen, vor allem illegale Müllentsorgungen.
Eine solch unliebsame Überraschung hat jetzt Bernd Schweikart aus Essingen in seinem Weinberg in der Gemarkung „Auf der Höhe“ vorgefunden, nämlich einen sorgfältig zerlegten Schrank aus Spanplatten. „Wein triff Sperrmüll“, so kann man es in moderner Marketingsprache formulieren.

Illegaler Mll web

„Wein trifft (Sperr)müll“ –Kunst oder Straftat?

Die Frage, die sich dann jeder Grundstückseigentümer stellt, ist: Wer ist für die ordnungsgemäße Beseitigung dieser unliebsamen Geschenke zuständig und damit hierfür verantwortlich? Wenn man die Bürger fragt, gibt es unterschiedliche Meinungen. In der Regel ist die Antwort „der Grundeigentümer“ oder „die Ortsgemeinde“.
Beide Antworten sind, wenn es um illegal entsorgten Müll auf Privatgrundstücken geht, falsch.
Die richtige Antwort ist: Wenn es um illegal entsorgten Müll auf Privatgrundstücken geht und der Verursacher nicht feststellbar ist, dann ist es nicht der Grundeigentümer und nicht die Ortsgemeinde, sondern nach § 16, 2 Landeskreislaufwirtschaftsgesetz der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, in diesem Fall die Kreisverwaltung. Die Pflicht von Eigentümern bzw. Besitzern von Grundstücken ist nach § 16,4 LKrWG nur, dass „ihnen bekanntgewordene Ablagerungen von gefährlichen Abfällen auf ihren Grundstücken unverzüglich der zuständigen Behörde – das ist der Kreisverwaltung – anzuzeigen“ sind. Konkret heißt das: Der Eigentümer bzw. Besitzer eines Grundstücks, auf dem Müll illegal abgelagert ist, ruft die Telefonnummer
06341/940 421 an, meldet die Ablagerung und dann wird der Müll behördlicherseits abgeholt.
Auf öffentlichen Grundstücken gilt eine andere Regelung. Hier haben die jeweiligen Körperschaften, auf Gemeindegrundstücken die Ortsgemeinde, die illegal entsorgten Abfälle selbst zusammenzutragen und diese dann dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zu überlassen.
Für die Gemeinde Bornheim heißt das, dass der Bauhof den auf Gemeindegrundstücken illegal entsorgten Müll einsammelt und dann auf der Deponie in Edesheim kostenfrei entsorgt.
Nach dem Bußgeldkatalog Umweltschutz Rheinland-Pfalz beim hier abgelagerten Sperrmüll wäre für den illegalen Entsorger in der Kategorie „mehrere Gegenstände über 100 Kilogramm“ ein Bußgeld zwischen 511 bis 2.556 € fällig.
Wer glaubt, er müsse bei unserem extrem bürgerfreundlichen Entsorgungssystem Sperrmüll in der Landschaft abladen, dem ist nicht zu helfen. Schließlich gibt es feste Sperrmülltermine. Bei Bedarf besteht sogar die Möglichkeit, zweimal im Jahr individuell Sperrmüll anzumelden und vor der Haustür abholen zu lassen, und dies kostenlos. Warum also die Umwelt und andere Mitbürger durch illegale Müllentsorgung schädigen und selbst eine Ordnungswidrigkeit begehen?
Wenn Sie jemanden beim illegalen Entsorgen beobachten, notieren Sie die Fahrzeugnummer, informieren Sie das Ordnungsamt. Rücksichtnahme ist hier fehl am Platz. Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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24Juli

Seniorenausflug 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hiermit lade ich Sie herzlich ein zu unserem Seniorenausflug am Mittwoch, 5. September 2018 nach Miltenberg.

Die Fahrt führt uns in einem 4*-Fernreisebus der Fa. Lösch von Bornheim über Landau, Speyer, Heidelberg, durch das herrliche Neckartal über Eberbach nach Miltenberg. Wir beginnen um 10.45 Uhr mit einer interessanten Stadtführung, bei der Sie vieles über Miltenbergs stolze Geschichte erfahren (für Gehbehinderte gibt es eine gesonderte Führung). Anschließend unternehmen wir eine 2-stündige Schiffsrundfahrt auf dem Main. Hier kann das Mittagessen eingenommen werden. Wieder in Miltenberg angekommen, haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung bis um 16.00 Uhr die Rückfahrt angetreten wird.

Die Busfahrt, die Schifffahrt und die Stadtführung sind für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die 2018 das 65. Lebensjahr vollendet haben, frei. Begleitpersonen bezahlen 10,-- €.
Abfahrt ist am 5. Sept. um 08.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.

Die Anmeldungen, die Ihnen per Briefkasteneinwurf zugehen, sollten bis spätestens Freitag, 17. August 2018 im Rathaus in den Briefkasten eingeworfen bzw. abgegeben werden. Eine Anmeldung per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist ebenfalls möglich. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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24Juli

Die musikalische Früherziehung ein besonderes Angebot unseres Kindergartens

Vielen Bornheimerinnen und Bornheimern liegt die musikalische Bildung unserer Kinder sehr am Herzen. Von daher erreicht mich immer wieder die Frage, wie es damit in unserem Kindergarten aussieht.
Hier kann ich nur sagen: Unser Kindergarten bietet ein gutes musikalisches Angebot. Denn musikalische Früherziehung ist ein wichtiger Baustein in der Bornheimer Kindergartenarbeit.
So gibt es das Angebot des Trägers, der Pfarrei St. Augustinus, zur Teilnahme an einer Singgruppe, geleitet von Juliana Beimborn, zum einen für Kinder im Alter 3-6 Jahre (Donnerstags von 14.30 – 15.00 Uhr), zum andern für ältere Kita-Kinder, die Kinder der Schulkindbetreuung und interessierte Geschwister ab Jahrgang 2011 (Donnerstags ab 15.00 -15.45 Uhr). Hier werden musikalische Grundkenntnisse vermittelt, durch Atem- und Stimmschulung wird auf das Singen vorbereitet. Zudem haben die Kinder die Möglichkeit, das Erlernte und Geübte öffentlich vorzuführen. Die Mitwirkung in der Singgruppe ist kostenlos.
Vertiefend gibt es noch ein spezielles zusätzliches Angebot zur musikalischen Früherziehung von Ute Thomas aus Maikammer, zum einen den Kurs „Musik erleben ab Drei“ montags von 9.00-9.45 Uhr sowie die „Musikalische Früherziehung“ für Kinder von 4-6 Jahren von 10.00-10.45 Uhr, jeweils im Dorfgemeinschaftshaus. Diese Kurse kosten 25 € pro Kind im Monat. Geschwisterkinder zahlen 15 €. Musikalische Frherziehung web

Musikalische Früherziehung – ein Angebot von Ute Thomas für Bornheimer Kindergartenkinder im Dorfgemeinschaftshaus

Musikalische Früherziehung trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Sie stärkt das Sozialverhalten und den Zusammenhalt der Kinder untereinander. Insoweit ist das musikalische Angebot unseres Kindergartens ein wichtiger Beitrag für eine gute Entwicklung unserer Kinder. Hierfür herzlichen Dank.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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17Juli

Die unbekannten Einwohner Bornheims Beatrix Kammerer zeigt sie uns

Es ist für einen Bürgermeister schon eine große Herausforderung, die Namen von bald 1.700 Bornheimerinnen und Bornheimern zu kennen. Unmöglich ist es, das, was in Bornheim „kreucht und fleucht“, das ist die Vielzahl der Arten von Fauna und Flora zu kennen. Weltweit sind ca. 2 Millionen Arten beschrieben, davon allein an die 400.000 Gefäßpflanzen- und ca. 1 Million Insektenarten. Insoweit wäre es eine vergebliche Mühe, alles, was in Bornheim an Arten lebt, kennen zu wollen. Was man jedoch sollte ist, sich die Vielfalt und die Schönheit der Natur immer wieder bewusst zu machen, sich daran zu erfreuen und als Konsequenz daraus sie zu schützen.

Was es an Schönheit und Vielfalt bei Flora und Fauna in der Bornheimer Gemarkung gibt, das zeigt uns Beatrix Kammerer aus Dammheim in loser Reihenfolge in Form von Fotos, die man auf unserer Homepage www.storchendorf-bornheim.de immer wieder abrufen und bewundern kann.

Beatrix Kammerer web

Beatrix Kammerer aus Dammheim in ihrem Element: mit ihrer Nikon Bridgekamera beim Fotografieren von Raritäten, Außergewöhnlichem, Schützenswertem, Verborgenem und Seltenem in Makro, hier auf der EhDa-Fläche an der Kirchstraße

Ausgangspunkt war ein grün schillernder Käfer auf einer Kokardenblume, den Beatrix Kammerer in einem halb verwilderten Garten vorfand. Die Frage, mit was sie es zu tun hat, ließ sie nicht los. Sie wälzte Bestimmungsbücher, durchforstete das Internet. Was früher von ihr als bedeutungslos wahrgenommen wurde, das weckte nun ihre Neugier. Sie wurde zur „Insektenjägerin“ und hält diese nun in Form von Makroaufnahmen fest. Nutznießer sind jetzt wir Bornheimer, haben wir künftig doch die Gelegenheit, auf unserer Homepage immer wieder neue Mitbewohner in ihrer Schönheit und Vielfalt kennenzulernen. Beatrix Kammerer Gottesanbeterin web

Mantis religiosa – die Europäische Gottesanbeterin auf der EhDa-Fläche an der Kirchstraße – eines von vielen faszinierenden Fotos von Beatrix Kammerer

Schauen Sie auf unsere Homepage, lernen Sie Flora und Fauna Bornheims mit den Augen von Beatrix Kammerer kennen. Es lohnt sich!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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17Juli

Wofür die Bornheimer Schafe gut sind? Klasse der Paul Moor-Schule auf Besuch in Bornheim

Nüchtern betrachtet sind die Schafe fleißige Helfer. Sie halten den Hofgraben sauber und sorgen damit für einen guten Wasserabfluss nach Starkregen. Die Beweidung der gemeindlichen Wiesen – ausgewiesen als ökologische Ausgleichsflächen – fördert die Blühpflanzen und damit die Wild- und Honigbienen. Das Beweiden statt Mulchen der landwirtschaftlichen Wege sichert das Überleben der Nützlinge, sodass diese von dort aus Schadinsekten in den landwirtschaftlichen Kulturen kurz halten können.

Paul Moor Schule web Klasse der Paul Moor-Schule aus Landau besucht die Bornheimer Schafe

Aber diese Leistung der Schafe ist in Bornheim nicht das Wesentliche. Es ist das Naturerlebnis, das sie den Bornheimer Kindern, aber auch vielen Erwachsenen bieten. Wenn jetzt auch noch Kinder aus Landau, im Konkreten eine Klasse der Paul-Moor-Schule mit ihrer Lehrerin Sandra Kalkowski den Weg nach Bornheim finden, um „unsere Schafe“ zu besuchen und dies noch mit Minigolfen und einem Super-Mittagessen im Freizeitcenter verbinden, dann freut mich das als Bürgermeister besonders. Und wenn dann noch mit dem Linienbus angereist wird, ist das das i-Tüpfelchen. Es zeigt, um nach Bornheim und zurück zu kommen, gibt es einen exzellenten Öffentlichen Personennahverkehr. Es lohnt sich, öfters in Bornheim das Auto stehen zu lassen und den Bus zu nehmen. Auch der Besuch der Paul-Moor-Schule zeigt erneut: Bornheim ist ein Ort, den zu besuchen es sich immer lohnt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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17Juli

In Bornheim hat die Getreideernte begonnen

Seit dem 30. Juni rollen in der Bornheimer Gemarkung wieder die Mähdrescher. Als erstes wurde von Florian Damian der Winterhafer eingebracht. Derzeit läuft schwerpunktmäßig die Raps- und Durumernte. Es folgen Braugerste, Roggen und Winterweizen.
Zeitlich ist die Getreideernte in Bornheim dank gutem Wetter über die Wachstumszeit etwa zwei Wochen früher als letztes Jahr. Auch bei der Weinernte erwartet Martin Ladach vom Weinbauinstitut in Neustadt-Mußbach einen ungewöhnlich frühen Erntebeginn. Bernhard Bentz schätzt bei den frühen Rebsorten den Beginn der Weinlese schon Ende August. Die Hauptlese wird statt im Oktober im September sein. All dies ist extrem früh und ein Ergebnis der Klimaänderung.

 Getreideernte web

Rapsernte auf dem Feld von Gerhard Bach – Vorsitzender der Bornheimer Bauern- und Winzerschaft – Abtransport der Ernte durch das landwirtschaftliche Lohnunternehmen Karlheinz Neeb aus Queichheim

In Nord- und Ostdeutschland, aber auch in Dänemark, Polen und den baltischen Staaten wird wegen dortiger großer Trockenheit eine deutlich geringere Ernte erwartet. Für Bornheim ist die Ernteerwartung unserer Landwirte tendenziell die eines Normaljahres. Der Starkregen im Juni hat im Gegensatz zu anderen Regionen in Rheinland-Pfalz zu nur geringen Schäden im Getreide geführt. Insoweit ist man für dieses Jahr zufrieden.
Immer frühere Erntebeginne, so gut dies im Einzelfall ist, müssen uns jedoch nachdenklich machen. Denn sie sind Belege für den Klimawandel, der uns nicht nur wärmere Jahre beschert, sondern künftig auch mehr Extremwetterereignisse wie z.B. Starkregen etc. mit im Einzelfall gravierenden negativen Folgen. Von daher gehören Klimaschutzmaßnahmen zu den vordringlichen politischen Hausaufgaben.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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26Juni

Zukunft Weinbau - Bornheim immer wieder von Wissenschaftlern präferierter Standort der Ökosystemforschung

„Novisys – Weinbau mit Zukunft“ – das ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bernhard Bentz ist hierbei einer von 16 Winzern, die der Universität Landau an acht Standorten Versuchsflächen zur Verfügung stellen. Pro Standort werden dabei ökologisch und konventionell bewirtschaftete Flächen, die jeweils mit pilzwiderstandsfähigen und traditionellen Rebsorten bepflanzt sind, verglichen. In Zusammenarbeit mit der Bundesforschungsanstalt für Rebenzüchtung Geilweilerhof werden die Auswirkungen der unterschiedlichen Bewirtschaftung, vor allem des Anbaus pilzwiderstandsfähiger Sorten im Minimalschnitt, auf die Artenvielfalt und die natürliche Schädlingskontrolle in den Weinbergen erfasst.

Nützlinge und Schädlinge - Wer frisst den Weinbergsschädling?

Nützlinge sind Organismen, die durch ihre räuberische oder parasitische Lebensweise "von Nutzen“ für die landwirtschaftliche Produktion, hier für den Winzer sind. Leider werden die Nützlinge immer wieder durch Unkenntnis bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln vernichtet. Folge sind die Vermehrung von Schädlingen und ein zusätzlicher Chemieeinsatz, der bei einer guten Nützlingsbewirtschaftung vermeidbar ist und dem Winzer zusätzlich Kosten spart.

Die Untersuchung umfasst drei Arbeitsschwerpunkte:

- Anhand von Blattproben wird das Vorkommen von Raub- und Schadmilben erfasst.

Raubmilben (Typhiodromus pyri) sind die wichtigsten Nützlinge im Weinbau, da sie die Schadmilben, z.B. die Obstbaumspinnmilbe (Rote Spinne) fressen.

- Durch Klopfproben wird die Anzahl der auf den Reben befindlichen Arthropoden (das sind Insekten, Spinnen, Tausendfüßer u.a.) erfasst. Dies gibt Aufschluss über die gesamte Biodiversität. Das Vorkommen spezifischer Nützlinge kann so bewertet werden. 

- Das Ausbringen von mit Eiern belegten Ködern des Bekreuzten Traubenwicklers (Lobesia botrana) ergibt Aufschluss über den natürlichen Prädationsdruck auf diesen Rebschädling. Je mehr Köder gefressen sind, umso mehr Nützlinge gibt es.

- Als Erweiterung dazu werden Köder mit Eiern und Puppen des Bekreuzten Traubenwicklers und Puppen der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) in den Weinbergen gefilmt. Die Auswertung der Filme zeigt, welcher Nützling die Eier und Puppen der Schadinsekten frisst. Dies ermöglicht die qualitative und quantitative Erfassung räuberischer Arthropoden.

Zukunft Weinbau web

Konrad Theiss von der Universität Landau mit Filmkamera und Köderblättern beim Monitoring räuberischer Nützlinge gegen Rebschädlinge im Cabernet blanc Weinberg von Bernhard Bentz an der Dammheimer Straße (links am rot markierten Rebtrieb ein mit Eiern und Puppen von Rebschädlingen beklebtes weißes Papier; daneben auf Stativ eine der eingesetzten Kameras zum Filmen von Nützlingen, wenn sie die Eier und Puppen auf dem weißen Blatt wegfressen)
Die These ist, dass die Reduktion der Pflanzenschutzmittel einen positiven Effekt auf die Biodiversität und die natürliche Schädlingskontrolle hat. Ich bin gespannt, was die Ergebnisse sein werden. Vor allem freue ich mich, dass Bornheim dank innovativer, wissbegieriger Landwirte und Winzer immer wieder Feldlabor für die naturwissenschaftliche Forschung ist.

Weitere Informationen zum Projekt können unter http://www.zukunft-weinbau.de/ nachgelesen werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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