12Mai

Bornheim – eine artenreiche Gemarkung

Das EhDa-Projekt des Instituts für Agrarökologie hat uns aufgezeigt, dass die Bornheimer Gemarkung vielfältige Lebensräume für eine große Artenzahl an Wildbienen, Hummeln und anderen bedrohten Pollinatoren bietet.
Waltraud Keßler vom Naturschutzbund aus Landau belegt dies in einer ersten orientierenden Aufnahme jetzt auch für die Bornheimer Vogelwelt.
In einem ersten Gemarkungsbegang konnte sie 45 Vogelarten feststellen. Zum einen sind es die „Allerweltsarten“ Amsel, Buchfink, Dohle, Eichelhäher, Elster, Goldfasan, Graureiher, Grünfink, Grünspecht, Haussperling, Hausrotschwanz, Kanadagans, Kohlmeise, Mäusebussard, Nilgans, Rabenkrähe, Rauchschwalbe, Star, Singdrossel, Stockente, Türken- und Ringeltaube, Turmfalke, und inzwischen auch wieder der Weißstorch.
Es sind aber auch zahlreiche besondere Arten nachgewiesen worden, Arten, die auf spezielle Lebensräume angewiesen sind und für deren Überleben der Erhalt dieser Lebensräume von ganz zentraler Bedeutung ist. Vorteil ist, dass es hier in der Regel nur um Kleinlebensräume geht, die man sehr gut bürger- und gemeindeseitig vergleichsweise einfach erhalten und gestalten kann. Oft reicht es, die Kleinlebensräume bewusst in Ruhe zu lassen, das Schneiden von Hecken, Mäh- und Mulchzeitpunkte konsequent außerhalb der Brutzeit (ab Juli) zu legen, an abseitigen Stellen Reisighaufen anzulegen statt Grünschnitt zu entsorgen, Gräben wie den Hofgraben als wertvollen Lebensraum biotopspezifisch zu pflegen und vieles andere mehr.
Dass Dorngrasmücke, Gartengrasmücke, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Fitislaubsänger und Zilpzalp in Bornheim noch so verbreitet sind, das ist den vielfältigen Heckenstrukturen in Dorf und Gemarkung zu verdanken. Davon profitiert auch die Nachtigall, die noch da in der Gemarkung vorkommt, wo dichtes Buschwerk ein „katzensicheres“ bodennahes Brüten ermöglich. Den Zaunkönig versucht die Gemeinde dadurch zu fördern, dass bei der Hecken- und Baumpflege anfallendes Schnittgut an abseitigen Stellen zu größeren Reisighaufen aufgesetzt wird. So gibt es sicheren Brutraum für den Zaunkönig, aber auch einen Unterschlupf für unsere immer weniger werdenden Igel. Dass der Teichrohrsänger hier noch am Schilf seine Nester bauen kann, das ist auf eine reduzierte gemeindliche Grabenpflege und das Verständnis und Mitmachen unserer Landwirte zurückzuführen. Der Kuckuck legt seine Eier bevorzugt in die Nester von Teichrohrsängern und lässt diese seine Eier ausbrüten. Dass der Kuckuckruf in Bornheim noch zahlreich zu hören ist und „damit das Bornheimer Geld nicht alle wird“, das verdanken wir also u.a. den Schilflebensräumen in unseren „ungepflegten“ Gräben mit ihren Teichrohrsängern. Bluthänfling, Stieglitz (Distelfink), Girlitz, Grünling und Goldammer sind auf die verschiedensten Samen angewiesen, z.B. Distelsamen, den Samen von Birken, Erlen und viele andere Samen mehr. Von daher heißt es, die Pflanzen nach der Blüte erst aussamen lassen und erst danach mulchen, mähen oder entfernen. Die Feldlerche, früher häufig, heute immer seltener, sie geht zurück, weil immer weniger Sommergetreide angebaut wird. Damit fehlen vegetationsarme Flächen, auf die die Feldlerche zum Brüten angewiesen ist. Neben der Bachstelze gibt es in Bornheim auch die Gebirgsstelze, an sich eine Gebirgsbewohnerin. Ihr Lebensraum sind unsere wasserführenden Gräben wie u.a. der Hofgraben. Mit der Anbringung von Halbhöhlen unter den Brücken schafft der Vogelschutzverein auch für diese seltene Art entsprechenden Brutraum.
Ein wunderschöner Vogel ist der Pirol. Man hört ihn, sehen tut man ihn extrem selten. Er lebt in Bornheim auf den großen Pappeln u.a. am Ortsausgang Richtung Wasserwerk. Ende Mai/Anfang Juni flechten die Pirole ihr Nest aus langen dünnen Halmen in einer Zweiggabel in möglichst großer Höhe. Ohne hohe Pappeln mit ihren ungeliebten Samen kein Pirol in Bornheim. Dies, aber auch die anderen Beispiele zeigen, dass vielfältigste Aspekte bei den Arbeiten in Natur und Landschaft zu beachten sind. Die Gemeinde mit ihrem Bauhof will zusammen mit unseren Landwirten und Winzern qualifiziert die Gemarkung managen, und zwar so, dass die notwendigen Funktionen gesichert, aber auch eine gesunde und artenreiche Natur gewährleistet wird. Jeder kann mit seinem Garten, auf seinem Grundstück dies vielfältig unterstützen. Hierfür bin ich jedem dankbar. Waltraud Keßler war nicht abgeneigt, die Bornheimer Gemarkung noch weiter systematisch zu erkunden und ihre Ergebnisse im Artenfinder zu dokumentieren. Wer Interesse an einem Mitarbeiten hat, kann sich unter 0171-6569850 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei mir melden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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12Mai

Sparhaushalt in 2015 und 2016

Am 19. Mai wird sich der Haupt- und Finanzausschuss erstmalig mit dem Haushaltsentwurf 2015 beschäftigen. Dieser späte Zeitpunkt hängt damit zusammen, dass seitens der Verbandsgemeinde in diesem Jahr Bornheim als letzte Gemeinde bearbeitet wird.
Die Haushaltsaussichten haben sich für Bornheim zwischenzeitlich trotz guter Allgemeinkonjunktur stark eingetrübt. Nach Information unserer Kämmerin Frau Sina Paulsen wird sich die Gewerbesteuer 2015 im Vergleich zur bisherigen Planung der VG um insgesamt 1.376.132,47 € verringern. Grund ist eine anstehende Rückerstattung von Gewerbesteuer für das Jahr 2013 in Höhe von 496.144,47 €. Hinzu kommt, dass sich die Vorauszahlungen für 2016, zu zahlen in 2015 bei der Rate 15.02.2015 um 502.849,00 €, die zum 15.5.2015 bis zum 15.11.2015 zu zahlenden Raten um insgesamt 377.139,00 € mindern. Die Auswirkungen auf die Bornheimer Haushaltssituation wird der Haushaltsentwurf zeigen. Ergebnis wird ein Sparhaushalt sein, der mit Sicherheit manch schmerzhaften Einschnitt bedeutet.
Sollten Sie noch Vorschläge zum Haushalt haben, bin ich für eine entsprechende Information dankbar. Dies gilt auch für Einsparvorschläge.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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08Mai

Der Buchsbaumzünsler – ein wachsendes Problem

Immer mehr Buchsbäume werden derzeit vom Buchsbaumzünsler befallen.
Der Buchsbaumzünsler hat keine natürlichen Feinde. Sowohl das strenge Aroma als auch die giftigen Inhaltsstoffe, die vom Buchs in die Raupen gelangen, führen dazu, dass Vögel und andere Nützlinge keinen Geschmack an den Raupen finden. Eine Bekämpfung ist schwierig. Bei den Mitteln sollte man nur umweltschonende Mittel einsetzen. Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln muss unbedingt fachmännisch (Beratung, Beauftragung)und mit professioneller Ausrüstung erfolgen. Die Mittel sind kritisch, weil stets eine Gefahr für die Gesundheit (Einatmen) und die Umwelt (Abtötung anderer Organismen) besteht. Daher sollte der Griff zu zugelassenen Produkten stets die letzte Alternative sein. Vorrangig sollte ein starkes Ausschneiden erfolgen, die Raupen aufgelesen und das Material in den Hausmüll entsorgt werden.
In Unkenntnis werden vom Buchsbaumzünsler befallene Büsche auch in den Grünabfall-Wagen entsorgt. Da vom Buchsbaumzünsler befallenes Grüngut wegen der Gefahr der Weiterverbreitung nicht auf dem Grünschnittplatz angenommen wird, muss der Bauhof dieses Material mit extrem hohem Aufwand anderweitig entsorgen.
In der Tagespresse wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass vom Zünsler befallenes Material möglichst in schwarze Plastiksäcke eingepackt und in die Restmülltonne entsorgt werden soll. Dann geht das Material in die Müllverbrennung, eine weitere Verbreitung des Buchsbaumzünslers ist nicht mehr möglich.
An unserem Grünabfallwagen kann man sehen, dass aus den darin entsorgten Büschen die Raupen über die Seitenwände "zu Hauf"  aus dem Wagen kriechen und in das Umfeld gelangen! Das Foto zeigt vergrößert die Raupe! Daher meine Bitte: Entsorgen Sie befallenes Grüngut über die Restmülltonne!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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27April

Bodo Kühne – 25 Jahre Mitarbeiter der Ortsgemeinde

Zum 01. April 2015 konnte Bodo Kühne seine 25-jährige vollberufliche Tätigkeit bei der Ortsgemeinde feiern. De facto arbeitet er schon seit 1986 im Bauhof der Gemeinde, zuerst bei Bauhofleiter Ludwig Hoffmann, ab 1997 bei Freddy Körner und ab 2006 bis 2015 bei Matthias Huthmacher.
Zur Arbeit kommt er seit 29 Jahren „emissionsfrei, umweltschonend und gesundheitsfördernd“ immer von Landau mit dem Fahrrad, zwischenzeitlich mit dem Elektrorad, und dies egal ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint. Bodo Kühne hat sich über die vielen Jahre in Bornheim große Wertschätzung erworben. Kernmarke ist seine ausgesprochene Hilfsbereitschaft. Wenn man ihn braucht, ist er immer dabei.
Von Hause aus ist Bodo Kühne gelernter Maurer. Nach 3-jähriger Lehre und mehrjähriger Tätigkeit als Maurer kam er zum Bauhof. Sein Hauptarbeitsbereich ist die Sauberhaltung von Dorf und Gemarkung sowie die Pflege der vielen Grünanlagen, aber auch die Mitarbeit bei der Vielfalt an Tätigkeiten, wie sie in einem gemeindlichen Bauhof anfallen. In der Gemeinderatsitzung am 22. April 2015 gab es ein herzliches Dankeschön sowie die Glückwünsche seitens des Gemeinderates sowie des Gemeindevorstands. Auf weitere gute Zusammenarbeit!

Karl Keilen, Ortsbürgermeister
Otmar Dietz, 1. Beigeordneter  
Uwe Acuntius, Beigeordneter

 

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21April

Wie wird in den 30 km/h-Abschnitten der Hauptstraße gefahren?

Mit viel Einsatz ist es gelungen, die kritischen Abschnitte in der Hauptstraße im Bereich des „Kindergartens/Bushaltestelle/Lehrer Lämpel“ sowie die Teilstrecke „Einmündung Dammheimer Straße bis Rathaus“ als Teil des Schulwegs auf 30 km/h zu begrenzen.
Beschilderung allein bedeutet aber noch keine höhere Verkehrssicherheit. Vielmehr ist das Fahrerverhalten entscheidend mit der Frage „Hält man sich überhaupt daran?“.
Diese Frage beantwortet uns jetzt das Ordnungsamt (vgl. Beitrag Fachbereich Bürgerdienste).
Hierzu wurden im Bereich Kindergarten vom 24. - 27. März 6.328 Fahrzeuge, im Bereich Einmündung Dammheimer Straße-Rathaus vom 17. - 20. März und vom 14. - 17. April 18.460 Fahrzeuge mit ihren Geschwindigkeiten erfasst.
Im Bereich Kindergarten hielten sich 36% der Fahrzeuge an die Geschwindigkeitsbeschränkung, 64% fuhren schneller als die erlaubten 30 km/h. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 72 km/h.
Im Bereich Dammheimer Straße war der Anteil derer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielten, mit ca. 70% ein Stück höher als beim Kindergarten. Nur 30% hielten die Geschwindigkeitsbegrenzung ein. Die Maximalgeschwindigkeit lag hier wie beim Kindergarten ebenfalls bei 72 km/h.
Insgesamt ist festzuhalten, dass leider immer noch zu schnell gefahren wird und damit für die Kindergarten- und Schulkinder weiterhin eine unnötige Gefährdung besteht. Meine Bitte ist mitzuhelfen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen besser beachtet werden. Das Ordnungsamt hat die Messungen an die Polizei weitergeleitet. Ob auf Grund dieser Ergebnisse Radarkontrollen durchgeführt werden, entscheidet die Polizei.

 Haben Sie Probleme mit der Verkehrssituation in Bornheim?

Am Dienstag den 14.07.2015 findet in der Verbandsgemeinde Offenbach eine Verkehrsschau statt. Hierbei werden die verkehrlichen Probleme der jeweiligen Ortsgemeinden mit Ordnungsamt, Polizei sowie dem Landesbetrieb Mobilität LBM erörtert und entsprechende Maßnahmen vereinbart.
Sollten Sie verkehrliche Problemstellungen haben, bitte ich Sie, mir diese möglichst frühzeitig zu melden, damit diese im Rahmen der Verkehrsschau erörtert werden können.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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19März

Gemarkung herausgeputzt – Danke an die Mitmacher!

Dank fleißiger Helfer konnte die Gemarkung letzten Samstag innerhalb von drei Stunden wieder auf Vordermann gebracht, der viele Müll und Unrat beseitigt werden. Dass in diesem Jahr drei Stunden für das Säubern gereicht haben, verdanken wir dem Landesbetrieb Mobilität LBM. Denn dieser hat kurz vor unserer Aktion entlang der Kreisstraßen, das sind vor allem die ganzjährig extrem vermüllte Hornbachstraße sowie die K42, säubern lassen, was unseren Aufwand deutlich reduzierte. Der besondere Dank der Gemeinde gilt unserer Feuerwehr, vor allem der Jugendwehr sowie der Wehrführung mit Josef Ziegler, Sven Müller und Sebastian Ziegler. Sie haben die Aktion wie jedes Jahr organisiert. Angepackt haben auch tatkräftige junge Frauen sowie die Ratsmitglieder Otmar Dietz, Anette Frankmann-Mendonca, Lukas Wingerter, Tommy Bach und Bauausschussmitglied Michael Dächert. Mit Eifer dabei waren die Kinder. Ihnen machte es besonderen Spaß, ihr Können einmal unter Beweis stellen zu dürfen. Ein besonderer Dank an den Feuerwehrmann Andreas Zimmermann, er hat für die zünftige Bewirtung im Anschluss gesorgt, sowie an Torsten Bornschein und Bodo Kühne vom Bauhof.

Uwe Acuntius, Beigeordneter                           

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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10März

Theaterstörche zeigten das Stück "Schöne Ferien"

SchneFerien 2015

Die "Theaterstörche" haben ihre Saison beendet und sind von der Theaterbühne im Dorfgemeinschaftshaus wieder abgeflogen. Vier gut besuchte Aufführungen des Stücks "Schöne Ferien" von Bernd Gombold waren ein voller Erfolg. Fotos finden Sie hier.

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08März

Erich Hoffmann feierte seinen 90. Geburtstag

Hoffmann Erich
Am 3. März konnte Erich Hoffmann seinen 90. Geburtstag feiern. Da ich beruflich verhindert war, überbrachte Beigeordneter Uwe Acuntius die besten Wünsche der Ortsgemeinde.
Am 03. April 1942 hat Herr Hoffmann mit 18 Jahren seine Lehrzeit als Verwaltungslehrling in Dammheim beendet. Danach wird er im Verwaltungsdienst der Gemeinden Bornheim und Dammheim eingesetzt.
Am 13. Januar 1943 wird er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Ab dem 1. April 1947 übernimmt er für 25 Jahre die Funktion des Gemeindesekretärs für Bornheim und Dammheim und später für Knöringen.
In seiner Zeit als Gemeindesekretär war er die rechte Hand der jeweiligen Bürgermeister. Stolz ist er, dass er in frühen Jahren im Auftrag des damaligen Landrats an der Ansiedlung der heutigen Wintershall in Landau mitwirken konnte. Man war damals dankbar für die Arbeitsplätze. Die Landwirte freuten sich über die im Rahmen der Ölförderung entstehenden Wege, die der Landwirtschaft zugute kamen.
Seine besondere Leistung war unter Bürgermeister Ernst Acuntius die Mitwirkung bei der Ansiedlung der Firma Hornbach in Bornheim. Auch hier waren es die wegbrechenden Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, die den Gemeinderat bewogen, um die Ansiedlung der Firma Hornbach regelrecht „zu kämpfen“. Dass die Ansiedlung der Firma Hornbach damals gelungen ist, ist auch ein besonderes Verdienst von Erich Hoffmann. Hierfür ist ihm die Gemeinde Bornheim zu besonderem Dank verpflichtet.
Mit der Gründung der Verbandsgemeinde zum 01. Januar 1972 erfolgte seine Bestellung zum Verbandsgeschäftsführer und Werkleiter des Zweckverbandes Walsheimer Gruppe. Hier war er Pionier in der Entwicklung der Datenverarbeitung.
Am 30. April 1989 erfolgte die Ruhestandsversetzung.
Erich Hoffmann ist eine in Bornheim hoch geschätzte Persönlichkeit. Im Namen der Ortsgemeinde „Herzlichen Glückwunsch!“

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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02März

Gehölzrücknahme am Hofgraben

In den letzten Jahren sind die Äste des Gehölzstreifens entlang des Hofgrabens im Bereich Krautgarten immer weiter auf den Spazierweg herausgewachsen. Weiterhin gab es nicht wenige Bäume, die Stammfäule und andere Schwachstellen aufwiesen, sodass sie eine Verkehrsgefährdung darstellten.
Diese Bäume wurden zwischenzeitlich im Auftrag der Verbandsgemeinde gefällt, das Lichtraumprofil des Spazierweges durch Wegmulchen der in den Weg hereinragenden Äste wiederhergestellt und der Gehölzstreifen für besseres Wachsen der verbleibenden Gehölze aufgelichtet. Eigentümer und Unterhaltspflichtiger des Hofgrabens als Gewässer 3ter Ordnung ist die Verbandsgemeinde. Insoweit hat die Verbandsgemeinde diese Maßnahme veranlasst. Gesetzlich müssen die Gehölzpflegearbeiten bis zum 15. März erfolgt sein, da dann die Nestbau- und Brutsaison der Vögel beginnt und die Vögel hierbei nicht gestört werden dürfen.
Der seitlich am Rand des Spazierwegs in Haufen abgelegte Gehölzschnitt wird gehackt, die Hackschnitzel auf einen LKW-Anhänger geblasen und die Hackschnitzel von dem beauftragten Unternehmen als Brennhackschnitzel vermarktet.
Dass der Spazierweg über den Gehölzpflegezeitraum nicht bzw. nur begrenzt nutzbar ist, dafür bitte ich um Verständnis. Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, wird der Spazierweg wieder plan hergerichtet. Die Maßnahme selbst erfolgt bewusst erst jetzt zu Beginn der Vegetationsperiode. Denn in Kürze kommt der Blattaustrieb. Dann sind die derzeit nicht unbedingt schön anzusehenden angemulchten Äste durch das neue Laub nicht mehr zu erkennen. Vielmehr werden wir wieder einen Spazierweg haben, auf dem es Spaß macht, zu laufen oder seinen Hund auszuführen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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26Februar

Nachruf

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Sehr geehrte Mitbürgerinnen, sehr geehrte Mitbürger,

unser Ehrenbürger Albert Wilhelm Hornbach ist tot

Am Freitag, dem 20. Februar, ist unser Ehrenbürger Albert Wilhelm Hornbach kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahres verstorben.
Im Namen der Bürgerinnen und Bürger, des Gemeinderates und des Gemeindevorstands habe ich der Familie Hornbach unsere Anteilnahme und unser herzliches Beileid ausgesprochen.
Albert Wilhelm Hornbach war eine große Unternehmerpersönlichkeit. Er hat wesentlichen Anteil mit daran, wie sich Hornbach, vor allem die HORNBACH HOLDING AG sowie die HORNBACH BAUMARKT AG, entwickelt hat. 16.500 Mitarbeiter und ein Umsatz von über 3,4 Milliarden Euro jährlich sind eine Erfolgsgeschichte, die v.a. die Familien Hornbach zusammen mit ihren Mitarbeitern aus einem ursprünglich kleinen örtlichen Unternehmen heraus erarbeitet haben.
Die Firma Hornbach ist für Bornheim der bedeutendste Arbeitgeber und Steuerzahler. Die Leistungsfähigkeit der Ortsgemeinde sowie die gute Bornheimer Infrastruktur sind in nicht geringem Umfang hierauf zurückzuführen. Dies sowie die großzügige Sponsorentätigkeit waren für den Gemeinderat Anlass, Herrn Albert Wilhelm Hornbach anlässlich seines 65. Geburtstags am 04. April 2000 zum Ehrenbürger zu ernennen.
Wir bedanken uns bei ihm für alles, was er für Bornheim geleistet und bewirkt hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Dr. Karl Keilen, Ortsbürgermeister                                
Otmar Dietz, 1. Beigeordneter                         
Uwe Acuntius, Beigeordneter

 

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25Februar

Ein herzliches Dankeschön an Matthias Huthmacher

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Der Wechsel von Matthias Huthmacher zum 01. Februar als Bauhofleiter nach Birkweiler war Anlass, sich in der Sitzung des Gemeindesrates am 24. Februar bei ihm im Namen der Bornheimerinnen und Bornheimer sowie seitens des Gemeinderates und des Gemeindevorstands für seine 14 Jahre Tätigkeit im Bauhof in Bornheim herzlich zu bedanken.
Von 1993 bis 1997 hat Matthias Huthmacher bei der Gärtnerei Schandin in Queichheim seine Gärtnerlehre absolviert. Nach Grundwehrdienst beim Luftwaffenmaterialdepot 42 in Germersheim und beruflichen Stationen als Gärtner hat er – damals 23jährig - zum 01. April 2000 bei der Gemeinde Bornheim im Bauhof angefangen. 2002 bis 2004 hat er sich zum Staatlich geprüften Wirtschafter Fachrichtung Gartenbau an der Fachschule für Agrarwirtschaft qualifiziert. 2006 hat er die Meisterprüfung zum Gärtnermeister – Fachrichtung Zierpflanzenbau – abgelegt.
Der Vater Elektriker, die Mutter Floristin, das waren gute Voraussetzungen, schon als Kind Tätigkeiten, die für einen Bauhofleiter zentral sind, mitzubekommen. Dank seiner Fachkompetenz und seines Einsatzes genießt Matthias Huthmacher in Bornheim große Wertschätzung. Er war immer verfügbar, wenn er benötigt wurde. Durch sein zusätzliches Engagement in der Bornheimer Feuerwehr war er sehr gut in den Ort integriert, trotz seines Wohnorts Albersweiler.
Ein Essensgutschein eines Bornheimer Gourmetrestaurants und je ein ausgewählter Wein von jedem Bornheimer Winzer als Abschiedspräsent der Gemeinde sollen zeigen, dass Bornheim Lebensqualität bietet und man Lebensqualität verliert, wenn man von Bornheim weggeht und damit die Erinnerung an eine gute Zeit in Bornheim wachhalten.
Wir, die Bornheimerinnen und Bornheimer, der Gemeinderat sowie der Gemeindevorstand wünschen Matthias Huthmacher für seine Tätigkeit in Birkweiler sowie persönlich alles Gute.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16Februar

Wohnraumbedarf für Asylsuchende – ein dringender Hilferuf des Verbandsbürgermeisters

Sehr geehrte Bornheimerinnen, sehr geehrte Bornheimer,

anbei gebe ich Ihnen die Email unseres Verbandsbürgermeisters Axel Wassyl vom 16. Februar an die Ortsbürgermeister(in) in der Verbandsgemeinde im Original zur Kenntnis. Es ist ein dringender Hilferuf, kurzfristig Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung zu stellen.
Email der Verbandsgemeinde vom 16.02.2015 an die Ortsgemeinden:

Liebe Kollegin/Kollegen,

der Zustrom von Flüchtlingen nimmt teilweise dramatische Formen an. Nachdem wir nun eine Absage zur Vermietung eines kompletten Hauses in Essingen erhalten haben, stehen wir quasi mit dem Rücken zur Wand.
Deswegen die dringende Bitte um Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Unterkünften.

- Entweder durch Bereitstellung gemeindeeigener Wohnungen und
- Aufruf im Amtsblatt oder
- Persönliche Ansprache von Eigentümern leer stehender Häuser oder Wohnungen.
- Bitte um Mithilfe der Mitglieder der Gemeinderäte und Ausschüsse

Falls Eigentümer nicht bereit sind, ungenutzten Wohnraum zu vermieten, können wir notfalls auch per Anordnung tätig werden.
Um die Brisanz der Situation zu verdeutlichen, möchte ich bemerken, dass wir im Notfall auf öffentliche Einrichtungen als Notunterkünfte zurückgreifen müssen, bis wir entsprechenden Wohnraum gefunden haben.

 Mit freundlichen Grüßen

Axel Wassyl

Bürgermeister

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

die Ortsgemeinde selbst verfügt derzeit über keinen eigenen freien Wohnraum. Sollte jemand über freien Wohnraum verfügen, den er zur Verfügung stellen möchte, der sollte sich bei der Verbandsgemeinde Offenbach 06348-9860 melden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister 

 

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16Februar

Vereine wollen Saubrunnenfest neues Format geben – 2015 wird das Fest ausgesetzt

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Im letzten Jahr wurde das Saubrunnenfest zum 25. Mal gefeiert. Das Fest hat regional einen Namen, war ein viertel Jahrhundert ein echter Anziehungspunkt.
25 Jahre bedeutet gleichzeitig: Das Fest ist „in die Jahre gekommen“, das Fest bedarf aus Sicht der veranstaltenden Vereine sowie des Gemeinderates einer Runderneuerung. So sind die Festangebote wie Speisen/Getränke sowie die Attraktionen über die letzten Jahre beinahe gleichbleibend gewesen. Es fehlt inzwischen das Besondere, was das Saubrunnenfest von anderen Festen in der Umgebung abhebt. Zudem sind es nur noch wenige Vereine, die das Fest organisieren und gestalten. Zu einem Negativpunkt ist auch geworden, dass das Fest in den letzten Jahren immer wieder an Vandalismus durch einzelne Jugendliche leidet. Folge sind nicht geringe Kosten für die Security, ohne dass dadurch das Grundproblem behoben ist.
Die das Saubrunnenfest organisierenden Vereine – das ist der Feuerwehrförderverein, die Bauern- und Winzerschaft, die Chorgemeinschaft Concordia, die Landfrauen, der Freundeskreis „Die Wachthäusler“, der Vogelschutzverein sowie die Pälzer Buwe – , aber auch die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen haben dieses Thema intensiv diskutiert. Alle waren sich einig: Das Fest braucht ein neues Format. Ziel ist eine Anhebung des Festniveaus, eine stärkere Ansprache von Familien, die Beteiligung von mehr Vereinen mit spezifischen Angeboten und eine Zielgruppenansprache, die die Gefahr von Vandalismus weitestgehend vermeidet.
Intensiv diskutiert wurde die Frage, ob man in 2015 nochmals ein Saubrunnenfest in der bisherigen Form durchführt. Denn die Erarbeitung eines neuen Konzeptes braucht eine gewisse Zeit. Letztlich kam man bei den veranstaltenden Vereinen mehrheitlich zum Ergebnis, in diesem Jahr das Saubrunnenfest auszusetzen. Insoweit wird es in 2015 kein Saubrunnenfest geben. Die Vereine wollen das Jahr 2015 vielmehr für die Erarbeitung eines neuen Konzeptes nutzen. Es ist zu wünschen, dass Bornheim in 2016 wieder ein Fest „rund um den Saubrunnen“ bieten kann, das etwas Besonderes darstellt und damit einen Beitrag leistet, der die Südpfalz so liebens- und lebenswert erhält wie sie bisher ist. Denn was wäre die Südpfalz ohne die vielen schönen, durch umfangreiches Ehrenamt gestalteten Feste.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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16Februar

Bärbel Riehling - Herzliche Gratulation

Riehling

Am 07. Februar konnte Barbara Riehling ihren 70. Geburtstag feiern. Dies war für uns als Gemeindevorstand ein Grund, ihr herzlich zu gratulieren.
Bärbel Riehling ist ein Bornheimer kommunalpolitisches Urgestein. Von 1989 bis 2009 war sie Mitglied im Bornheimer Gemeinderat – das sind beachtliche 20 Jahre. Noch länger – nämlich 25 Jahre, d.h. bis 2014, ein ganzes viertel Jahrhundert - hat sie Bornheim im Verbandsgemeinderat unserer Verbandsgemeinde vertreten. Zudem war sie von 1999 bis 2004 Beigeordnete der Ortsgemeinde und damit Mitglied im damaligen Gemeindevorstand. In Verbindung mit den zahlreichen Ausschüssen auf Orts- und Verbandsgemeindeebene, in denen sie zusätzlich Mitglied war, kommt eine enorme Anzahl an Stunden zusammen, in denen sie kommunalpolitisch gefordert war.
Im Namen der Gemeinde sagen wir Bärbel Riehling herzlichen Dank für alles, was sie in diesen Jahren für die Bürgerinnen und Bürger geleistet hat. Alles Gute!

Karl Keilen        Ortsbürgermeister                          
Otmar Dietz      1. Beigeordneter              
Uwe Acuntius    Beigeordneter

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04Februar

Bornemer Fasenacht

150206 Fasching-104

Fotos von der riesen "Wiesengaudi" am Freitag, 06.02.15, im Dorfgemeinschaftshaus, in Kooperation des Freundeskreis Die Wachthäusler und der Chorgemeinschaft finden Sie hier.

 

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