29Juni

Bornheimer Kurzinfos

Verkehrsschau Kreisstraßen

Mit Mail vom 26. Juni hat das Ordnungsamt mitgeteilt, dass die diesjährige Verkehrsschau in der Verbandsgemeinde Offenbach am Dienstag, 14.07.2015, stattfindet. Hier besprechen Ordnungsamt, Polizei und der Landesbetrieb Mobilität LBM mit den Ortsgemeinden verkehrliche Problemstellungen an den sogenannten klassifizierten Straßen. Für Bornheim sind dies die K13 (Abfahrt von B272 Richtung Dammheim), die K41 (Kirchstraße), die K42 (Hauptstraße) und die K43 (Hornbachstraße). Sollten bezüglich dieser Straßen aus bürgerschaftlicher Sicht Problemstellungen bestehen, bitte ich mir diese möglichst kurzfristig mitzuteilen, damit diese bei der Verkehrsschau erörtert werden können.
Bitte Schäden an Bürgersteigen, Straßen und Plätzen melden
Starke Belastungen, Materialschwächen, Frost etc. führen immer wieder zu punktuellen Schäden an Bürgersteigen und Straßen. Diese Kleinarbeiten sollen arbeitstechnisch möglichst einmal im Jahr in einer zeitlich gebündelten Maßnahme erledigt werden. Von daher meine Bitte: Melden Sie, wenn Sie Schäden feststellen, diese bitte bis zum 20. Juli bei der Gemeinde an. Das Optimum wäre per Mail, eventuell mit einem Bild des Schadens z.B. mit einem Handyfoto. Alternativ in den Öffnungszeiten des Rathauses auch bei unserer Gemeindesekretärin Frau Karin Hechler.
Eltern engagieren sich am Spielplatz Steinsteg
Die Ortsgemeinde freut sich sehr, dass die Eltern künftig mithelfen, den Spielplatz auf Vordermann zu halten. Ganz hervorragend klappt die tägliche Reinigung des Platzes durch die Eltern, wie Otmar Dietz als für die Spielplätze verantwortlicher Beigeordneter und ich am 27. Juni in einem Gespräch mit den Elternvertretern Christian Steilen, Heiko Boos und Sascha Dörr vor Ort feststellen konnten. Bei der anstehenden Erneuerung des Fallschutzes, das ist der Ersatz des Rindenmulches durch neue spezielle Holzhackschnitzel, sowie der Säuberung und Auffüllung des Sandspielbereiches durch den Bauhof werden sich die Eltern ebenfalls mit einbringen. Für die Kinder besonders interessant ist das Spielen am Wasser. Den Spielbereich am Hofgraben kindgerecht zu pflegen, Wasserverschmutzung bei der Straßenentwässerung, die in den Hofgraben zuläuft, zu vermeiden, darauf gilt es besonders zu achten.
„Das Konzert der besonderen Art“ sollte man sich nicht entgehen lassen
Nächsten Sonntag, 5. Juli, ab 15.00 Uhr bietet unsere Chorgemeinschaft Concordia im Dorfgemeinschaftshaus ein „Konzert der besonderen Art“. Es verbindet den Auftritt unseres Kinderchors, den „Bornheimer Engelsstimmen“, mit Präsentationen von Stammchor, Projektchor, den „Zwischentönen“ in Verbindung mit dem gemeinsamen Singen von Volksliedern. Machen Sie sich einen schönen Sonntagnachmittag in guter Dorfgemeinschaft. Ich freue mich, wenn möglichst viele Gäste der Einladung unserer Concordia folgen. Es wird ein stimmungsvoller Nachmittag, dessen bin ich mir sicher.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

 

 

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25Juni

Brückenerneuerung Hofgraben/Krautgarten - Zeitplan

Den Zuschlag für die Erneuerung der Holzbrücke hatte die Firma Fröhlich aus Dahn erhalten. Nach dem von der Firma jetzt mitgeteilten Zeitplan erfolgt die Baustelleneinrichtung am 29. Juni. Erdarbeiten, Spundung und Betonierung erfolgen bis etwa 12. Juli. Die Brücke selbst soll in der 30./31. Kalenderwoche angeliefert und installiert werden. Bis zum 3. August soll die Brücke wieder nutzbar sein.
Den Abbau der alten Brücken wird die Feuerwehr im Rahmen einer Übung am 24. Juni vornehmen. Die Feuerwehr hat ein Übungsobjekt, die Gemeinde spart den Abbau. Hierfür seitens der Gemeinde herzlichen Dank an unsere Wehr. Die Krautgarten- und Steinsteg-Anwohner bitte ich um Verständnis, dass sie über die Bauzeit einen kleinen Umweg machen müssen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

 

 

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19Juni

Der Haushalt 2015

Mit dem Haushalt hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 16. Juni festgelegt, was in 2015 in Bornheim an Dienstleistungen für die Bürger gemeindlich angeboten und wo investiert wird. Der Haushalt wurde von Sina Paulsen und Regina Kindler sowie den Mitarbeitern der Fachabteilungen von der Verbandsgemeinde vorbildlich vorbereitet. Hierfür herzlichen Dank.
Schon Anfang des Jahres hatte ich über das Amtsblatt um Vorschläge für den Haushalt gebeten. Die bei mir eingegangenen Bürgerwünsche konnten weitgehend in den Entwurf eingearbeitet werden. Danke an die Bürgerinnen und Bürger, die Anregungen eingebracht haben.
Der Haushaltsentwurf wurde in den Fraktionen sowie im Haushalts- und Finanzausschuss umfassend diskutiert. Die Anregungen der Fraktionen wurden in den Haushaltsentwurf einvernehmlich aufgenommen. Die Beschlussempfehlung des Haushalts- und Finanzausschusses (HFA) an den Gemeinderat, dem Haushaltsentwurf zuzustimmen, sowie der Ratsbeschluß ist einstimmig erfolgt. Hierfür ein herzliches Dankeschön.

Was kennzeichnet den Haushalt 2015?

Bornheim als Standort attraktiv halten – keine Steueranhebungen

Wir wollen die Belastung der Bürgerinnen und Bürger mit Gemeindesteuern sowie die Belastung unserer Unternehmen mit Gewerbesteuern begrenzt, Bornheim so als Standort attraktiv halten. Insoweit sind wir bei der Grundsteuer A bei 300%, der Grundsteuer B bei 365%, der Gewerbesteuer bei 375% sowie der Hundesteuer auf dem bisherigen Niveau geblieben. Auch die Feldwegebeiträge unserer Landwirte sind mit 20 € je Hektar unverändert. Gerade bei der Gewerbesteuer gilt: Bisweilen ist weniger (Steuersatz) mehr (an Einnahmen in Euro).

Der Haushalt 2015 ist wie 2014 ein Sparhaushalt
Mit einem konsequenten Sparhaushalt war es in 2014 möglich, die großen Investitionen aus 2013 in Kindergartenanbau und Pfarrhaus (0.7 Mio. €), Ankauf Anwesen Hauptstr. 65 (Bäckerladen) zur Sicherung der Nahversorgung (160.000 €), die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED (120.000 €) etc., insgesamt ca. 1 Mio. € aus Haushaltsmitteln zu finanzieren und dabei schuldenfrei zu bleiben.
In 2015 wird gemäß Haushaltsplan mit insgesamt ca. 282.000 € nur in geringem Umfang investiert. In Kindergarten und Pfarrhausmodernisierung (Schulkindbetreuung) fließen ca. 50.000 €, in Anschaffungen des Jugendtreffs ca. 3.000 €, in den Spielplatz Birkenstraße 50.000 €, in die Friedhofsneugestaltung ca. 50.000 €, die Verdunklung des Dorfgemeinschaftshauses ca. 10.000 €. Der Anbau beim Boulehaus sowie die Sanierung der WC-Anlage sind mit 35.000 € veranschlagt. Der Bouleclub wird 11.500 € an Eigenleistung einbringen.
Die relevanten Investitionen sind in 2016 geplant.
Als größte Investition soll im Bereich des Anwesens Hauptstraße 65 über einen Neubau die örtliche Nahversorgung gesichert, für Senioren eine aktivierende Tagespflege und im Hinblick auf räumliche Engpässe bei der Schulkindbetreuung sowie die grenzwertige Eignung des jetzigen Jugendtreffs im Speicher des Rathauses über multifunktionale Raummöglichkeiten eine Nutzung durch die Schulkindbetreuung sowie den Jugendtreff räumlich konzentriert in der Dorfmitte geschaffen werden.
Ob dieses Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann, das entscheidet sich daran, ob seitens des Landes eine adäquate Förderung aus der Dorferneuerung zugesagt wird. Da für den Kauf des Anwesens landesseitig schon ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn zugesagt wurde, hat zumindest das damals vorgelegte Konzept den Fördergeber überzeugt.
In 2016 ist zusätzlich geplant der Kauf des ehemaligen Pfarrhauses. Hier ist die Schulkindbetreuung untergebracht. Potenziell böte sich das Gebäude auch als optimaler Jugendtreff an (gute Raumsituation, großes Spielaußengelände mit ausreichend Abstand zur Wohnbebauung, Dorfmitte, verkehrsfrei).

Personell gibt es keine Spielräume.
Insoweit bleibt der Stellenplan unverändert. Die Engpässe beim Bauhof müssen durch externe Vergaben aufgefangen werden. Auch wenn es nicht im diesjährigen Haushaltsplan verankert ist, soll die Einrichtung einer Bundesfreiwilligenstelle beim Bauhof geprüft werden. Voraussetzung ist die Definition eines Projektes, das gemeinschaftlichen Zielen Rechnung trägt und keine reguläre Arbeit verdrängt. Hiermit werden sich die Fraktionen befassen.

Bornheim ist trotz negativem Haushaltsergebnis schuldenfrei – Kredite sollen keine aufgenommen werden
Im Ergebnisplan liegen die Erträge aus Verwaltungstätigkeit bei 4.20 Mio. €, die Aufwendungen bei 4.85 Mio. €, der Jahresfehlbetrag bei -647.135 €. Im Finanzhaushalt stehen 4.01 Mio. € an Einzahlungen 4.58 Mio. € an Auszahlungen gegenüber, ein Defizit von ca. -574.000 €. Auf Grund der sparsamen Haushaltsführung in 2014 sowie den Verkauf der zwei Reihenhäuser können die Minusbeträge in 2015 durch positive Finanzmittelstände noch ausgeglichen werden, sodaß auch in 2015 weder Investitions- noch Liquiditätskredite aufgenommen werden müssen. Das heißt: Nach der Haushaltsplanung bleibt Bornheim erfreulicherweise auch in 2015 schuldenfrei.
Das Vermögen der Gemeinde bzw. der Stand des Eigenkapitals lag zum 31.12.2011 bei ca. 7.44 Mio. €.

Reiches, armes Bornheim – die Abführungen an Bund, Land, Kreis und Verbandsgemeinde verzehren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer
Die Einnahmen aus Gewerbesteuer sind mit 2.4 Mio. € angesetzt. Im Vorjahr waren es 3.5 Mio. €, ein Minus von 0.9 Mio. €. An Grundsteuern nimmt die Gemeinde 330.000 € ein (unverändert zum Vorjahr), an Hundesteuer 3.100 €. Der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer bringt 700.000 €, im Vorjahr 603.000 €, der Anteil an der Umsatzsteuer 249.000 € (Vorjahr 260.000 €).

Insgesamt liegen die Steuereinnahmen über alle Steuerarten in 2015 bei 3.80 Mio. €, die Umlagenbelastung bei 3.65 Mio. €. Von 3.8 Mio. € verbleiben damit bei der Ortsgemeinde noch 144.750 €. Das entspricht 3.81% der Einnahmen. In 2014 waren es noch knapp 12% der gesamten Steuereinnahmen. Der Rest ist Umverteilung unserer Einnahmen!
Mein Fazit ist: Die Umlagen „fressen der Gemeinde Bornheim die Haare vom Kopf“ oder anders ausgedrückt: Die Verwaltungskosten der höheren Ebenen müssen deutlich reduziert werden. So kann es mit der Umlageentwicklung nicht weitergehen! Gemeindliche Daseinsvorsorge ist bei den heutigen Umlagenhöhen künftig nicht mehr möglich. Vielmehr bluten die Ortsgemeinden auf der Zeitachse aus!

Warum bleibt der Ortsgemeinde von ihren Einnahmen fast nichts?
An Bund und Land ist eine Gewerbesteuerumlage von 442 000 € abzuführen. Die Finanzausgleichsumlage umfasst 246.000 €. Dieses Geld geht in den kommunalen Finanzausgleich an besonders finanzschwache Kommunen. Dann kommt die Kreisumlage mit einem Hebesatz von 43.85 %. An den Kreis müssen 2015 1.67 Mio. € abgeführt werden. Im Vorjahr waren es 1.61 Mio. €. An die Verbandsgemeinde sind 1.30 Mio. € abzuführen, im Vorjahr 1.26 Mio. €. An die höheren Verwaltungsebenen sind damit in 2015 3.65 Mio. € abzuführen.
Die Unterhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen – eine wichtige Aufgabe
Im Ergebnishaushalt sind für das Dorfgemeinschaftshaus ca. 95.000 € (Vorj. 83.000 €), für Rathaus 26.000 € (Vorj. 26.000 €), für Bürgersaal 20.000 € (Vorj. 47.000 €), Wachthäusl 20.000 € (Vorj. 20.000 €), Sporthalle Bornheim und Vereinshaus „Stall“ 32.000 € (Vorj. 32.000 €), den Bauhof 36.000 € (Vorj. 43.000 €, ohne Personal) hinzulegen. Das Storchenzentrum und die Storchenscheune schlägt mit 28.000 € (Vorj. 17.000 €), das Bouledrom mit ca. 35.000 € (Vorj. 13.000 €) zu Buche. Insgesamt sind es ca. 290.000 € (Vorj. 230.000 €) an Aufwand für die Gebäude, vor allem Abschreibungen und Unterhaltskosten. Auch dies ist ein relevanter Kostenblock.

Energieeinsparmaßnahmen und Solarisierung sparen der Gemeinde dauerhaft Betriebskosten
An den Gebäudeunterhaltungskosten haben die Energie-, Wasser-, Abwasser- und Abfallkosten mit ca. 41.000 € in 2014 (in 2012 noch 61.000 €) einen nicht geringen Anteil. Immerhin konnten diese Kosten durch Einsparmassnahmen, v.a. die Umstellung auf LED, und Solarisierung um 20.000 € jährlich gesenkt werden. Insoweit werden die Fortsetzung von Einsparmassnahmen und die weitere Solarisierung der Gebäude eine wichtige Aufgabe sein.

Durch die Umsetzung von Energieeinspartechnologien und Solarisierung ihrer Dächer könnten auch die Bürger und Unternehmen richtig Geld sparen
Das Energieeinsparpotenzial in der Ortsgemeinde Bornheim bei Gewerbe und Haushalten und damit die Summe der Energierechnungen ist groß, liegt doch der Gasverbrauch im Vorjahr für Gesamtbornheim nach der Konzessionsabgabe in 2014 bei 9.23 Mio. kWh (2013 bei 11.4 Mio. kWh (Einnahme 2015 4.200 €, Vorj. 5.500 €), der Stromverbrauch 2014 bei 9.5 Mio. kWh (2013 9.8 Mio. kWh; Einnahme 2015 54.000 €, Vorj. 57.000 €). Dieses Geld vor allem durch Investitionen in Einspartechnologien und Solarisierung in Zukunft möglichst in Bornheim zu halten, ist eine anspruchsvolle und schöne Aufgabe, die wir als fortschrittliche, innovative Gemeinde zusammen mit unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Unternehmen weiter verfolgen sollten.

Auch den Friedhof lassen wir uns etwas kosten. Im Ergebnishaushalt schließt der Friedhof mit einem Minus von ca. 20.000 € (Vorj. -25.000 €) ab. Investitionsseitig sind 50.000 € für die Umsetzung neuer Bestattungsformen vorgesehen, um so der heutigen Familiensituation im Hinblick auf die Grabpflege stärker Rechnung zu tragen. Das Minus im Finanzhaushalt Friedhof liegt dadurch bei -66.000 €. Die Umsetzung erfolgt im Herbst.

Die Gemeindestraßen belasten den Ergebnishaushalt mit – 174.000 € (Vorj. ca. 125.000 €). Relevante Investitionen sind die Fußgängerbrücken Hofgraben/Mörlheimer Str. und Hofgraben/Krautgarten und – in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Verlegung der Abwasserleitung durch das Wasserwerk die Sanierung der Waldstraße im Gewerbegebiet. Der Schwerpunkt der Kosten liegt beim regulären Straßenunterhalt.

Für die Planung, wie das Anwesen Hauptstr. 65 fortentwickelt werden soll, sind 49.000 € in den Haushalt 2015 eingestellt. Ein Planungsauftrag erfolgt jedoch nur, wenn seitens des Landes eine adäquate Förderung aus der Dorferneuerung gewährt wird. Hierzu wird derzeit ein Förderantrag erstellt. Ziel ist der Erhalt des Bäckerladens. Ansatzpunkte für eine weitergehende Nutzung sind die zusätzliche Schaffung einer „Cafe-Umgebung“, die Bewerbung, eventuell auch die Erweiterung des Angebots um Regionalprodukte und Postangebote, die Ermöglichung eines aktivierenden Tagesaufenthalts für Senioren mit Mittagessensmöglichkeit und die Raumschaffung für Kinder- und Jugend zur Beseitigung von Engpässen in der Schulkindbetreuung, Jugendtreff u.a..

Ein gutes Angebot für unsere Kinder – dafür geben wir auch in 2014 relevante Beträge aus

Für den Kindergarten sind es im Ergebnishaushalt 102.000 € (Vorj. 103.000 €), im Finanzhaushalt -149.000 €, für die Schulkindbetreuung ca. 80.000 € (Vorj. 75.000 €) für bis zu 20 Kinder, für die Spielplätze 15.000 € (Vorj. 13.000 €) Belastung im Ergebnishaushalt, im Finanzhaushalt -66.000 €).
Die wesentlichen Eckpunkte des Haushaltsentwurfs für 2015 sind:
Wir bleiben in 2015 schuldenfrei, zudem haben wir auch in 2015 einen Leistungsumfang, der den Bürgerinnen und Bürgern ein gutes gemeindliches Leistungsangebot bietet.
Das größte Problem ist, dass in 2015 von den gesamten Steuereinnahmen in Höhe von ca. 3.80 Mio. € etwa 3.65 Mio. € an andere wie Landkreis, Verbandsgemeinde etc. abgeführt werden müssen. Für die Finanzierung der Verpflichtungen zur Daseinsvorsorge bleiben der Ortsgemeinde nur 3.81 % der gesamten Einnahmen. Das sind weniger als 150.000 €, die Bornheim verbleiben. Dies ist nicht lange durchzuhalten. Die Ortsgemeinden als letztes und schwächstes Glied in der Verwaltungskette dürfen nicht länger mit Umlagen in der heutigen Größenordnung überzogen werden. Vielmehr müssen Landkreise und Verbandsgemeinden bei ihren Umlageanforderungen auch den Gemeinden ihre Aufgabenerfüllung ermöglichen, „den Gemeinden Luft zum Atmen lassen“.
Die Stärkung der Dorfgemeinschaft, ein kinder- und familienfreundliches, ein seniorengerechtes Bornheim, die Sicherung der Attraktivität des Gewerbestandortes Bornheim, das Achten auf Natur und Umwelt – das sind die Leitlinien auch des Haushaltes 2015. Insoweit bin ich dem Gemeinderat dankbar, dass er dem Haushaltsvorschlag einstimmig zugestimmt hat.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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19Juni

Eigentlich ist alles ganz normal

Wie jedes Jahr knabbern sich in der Blütezeit Blattläuse durch das Laubwerk der Linden, auch durch unsere Dorflinde am Rathaus oder die Linden auf dem Friedhof. „Honigtau“ nennen es die Biologen, und das klingt doch wirklich schön, vor allem für Ameisen, die den Honigtau als Nahrungsquelle nutzen. Weniger toll finden es Anwohner. Denn den Zucker im Blättersaft können die Blattläuse nicht gebrauchen und scheiden ihn aus. Wenn es dann lange Zeit nicht regnet, klebt die Straße oder im Einzelfall auch manche Fensterbank oder unter Linden parkende Autos.
Nach „guter fachlicher Praxis“, das sind die Vorgaben beim Pflanzenschutz,  ist Begiftung hier keine fachgerechte Lösung. Der natürliche Feind der Blattläuse ist der Marienkäfer. Eine einzige Marienkäferlarve vertilgt bis zu 150 Blattläuse am Tag. Auch Florfliegen, Raub- und Spinnmilben sind Blattlausvertilger. Als Maßnahmen gelten: Keine Autos unter Linden stellen, ansonsten Abwaschen bzw. Straßen mit Honigtaubelag mit Wasser abspritzen. Das eleganteste ist: Es regnet. Das kann man leider nicht bestellen. Eine sehr gute Möglichkeit ist, die Nützlinge Florfliegen, Raub- und Spinnmilben sowie Marienkäfer zu fördern. Marienkäfer und Co. kann man im Internet bestellen. Sie werden im Larvenstadium verschickt. Die Ausbringung ist einfach und vor allem risikofrei. Als Gemeinde wollen wir diesen Ansatz versuchsweise einmal umsetzen und sehen, was das bringt.
Vorbei ist der Spuk mit dem Honigtau in ca. 5 Wochen mit dem Ende der Blütezeit, das ist Ende Juli. Betroffene bitte ich um Verständnis. Dass der Gesetzgeber gerade im öffentlichen Raum restriktiv mit der Anwendung von Insektiziden und Herbiziden umgeht, hier weitestgehende Anwendungsverbote erlassen hat, das dient nicht nur dem Schutz der Umwelt, sondern auch der Sicherung menschlicher Gesundheit, ist damit in unser aller Interesse.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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19Juni

Wo geht es bitte lang?

An der Kreuzung Mörlheimer Straße zu „In den Weppen“ ist das seit kurzem die Standardfrage der Radtouristen, die den Südpfalzradweg fahren.
Zu dieser Desorientierung führt ein von der Kreisverwaltung neu angebrachter Zwischenwegweiser mit einem Doppelpfeil nach links und rechts. Der Verkehrsrechtsunkundige überlegt: Geht es nun in die Mörlheimer Straße oder „In den Weppen“ weiter? Nach Rücksprache mit der Kreisverwaltung wird dieses Schild ausgetauscht und durch ein Schild mit einem Pfeil ersetzt.
Der Südpfalzradweg ist rege genutzt. Er beginnt am Bahnhaltepunkt Kirrweiler, führt über Venningen, Großfischlingen, Hochstadt, Bornheim, Offenbach und Hayna in den Landkreis Germersheim. Danke an die Anwohnerin an der Spitzkehre Mörlheimer Straße/In den Weppen für den Hinweis.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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19Juni

Ins Wasser marsch!

So hieß es am 12. Juni für 13 junge Stockenten an unserem Vogelschutzweiher. Vor 6 Wochen sind diese noch im Alter von wenigen Tagen auf einer vielbefahrenen Straße in Landau herumgeirrt und es bestand die Gefahr, dass sie überfahren werden. Unsere Helga Bender von der Tierinsel e.V. hat sich darum gekümmert, dass die Jungen eingefangen wurden. Die Familie Mojses aus Landau hat die kleinen Küken dann zusammen mit ihren Gänsen 6 Wochen lang auf ihrem Grundstück liebevoll aufgezogen, sodaß sie jetzt am Vogelschutzweiher in die Natur entlassen werden konnten. Wer am Weiher verweilt, kann die gesamte Entenmannschaft jetzt bewundern. Danke an Helga Bender sowie die Familie Mojses, dass sie sich so für unsere Tiere einsetzen.
So viel Glück hatten vier Rehkitze im Bereich Waldeck nicht. Sie wurden leider ausgemäht. Damit dies auf gemeindlichen Flächen nicht passiert, mulcht und mäht die Gemeinde wenn es irgendwie geht erst ab Mitte Juli, wenn die Brut- und Setzzeit vorbei ist. Auch wenn dies bisweilen stört, im Interesse unserer Tierwelt sollten wir dies akzeptieren. Sollte vorher gemäht werden müssen, werden die Flächen vorher abgesucht.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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19Juni

Wann wird die Friedhofshecke geschnitten? Nach Johannis!

Diese Frage bewegt wegen der Optik manche unserer Friedhofsbesucher. Der fachkundige Heckenschnitt erfolgt Ende Juni / Anfang Juli. Denn um den 24. Juni (Johannistrieb) herum treiben Hainbuchen- und andere Hecken ein zweites Mal aus. Nach dem Johannistrieb erfolgt kein weiteres Wachstum der Hecke mehr. Wer früher schneidet, muss zweimal schneiden. Späteres Schneiden ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da ein Rückschnitt nach August dazu führt, dass die Triebe nicht mehr ausreifen und dann zurückfrieren.
Hecken sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG § 29,1) geschützte Landschaftsbestandteile. Insoweit sind Heckenschnittmaßnahmen im Rahmen der gemeindlichen Vorbildfunktion außerhalb der Brutzeiten durchzuführen. Bundesländer wie Bayern, Nordrhein-Westfalen z.B. haben sogar Hecken-Schneiden-Verbote. Die Gemeinde selbst richtet sich beim Schnittzeitpunkt an „Johannis“ aus. Das heißt: Aus der jetzigen „Naturhecke“ wird in ca. zwei Wochen wieder die von vielen gewünschte „Formhecke“. Damit verbinden wir Naturschutz und rationellen Bauhofeinsatz.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Juni

Bornheimer Konfirmierte überbringen ihre Konfirmandenspende an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen

 

(v.l. hinten: Marcel Geissert, Mika Stabel, Alexander Maertens/v.l. vorne: Janina Stern, Sarah Brosam, Lara Meuschel sowie Sterntaler-Beauftragte Beate Däuwel

Die Spende in Höhe von 425 €, die anlässlich der Konfirmation am 19. April 2015 in Bornheim gesammelt werden konnte, überbrachten die Konfirmierten am 1. Juni 2015 persönlich an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen. Die Sterntaler-Beauftragte Beate Däuwel begrüßte alle sehr herzlich im Gastraum „Neumühle“. Sie berichtete umfassend über die behutsame und wertvolle Arbeit im Kinderhospiz und beantwortete alle ihr gestellten Fragen sehr ausführlich. Großen Anklang fand die Entscheidung der Konfirmierten, das Kinderhospiz mit ihrer Spende auserwählt zu haben. Bei einem Rundgang durften sie sich den wunderschön angelegten Außenbereich mit Ruhezonen und die „Kleine Scheune“ anschauen. Beim Abschluss ihres Besuches übergaben sie Frau Däuwel stolz ihre Spendenbox und waren sich einig, die richtige Spendenwahl getroffen zu haben. Sie bedankten sich bei Frau Däuwel für den eindrucksvollen Nachmittag im Kinderhospiz Dudenhofen.

Danke an Sabine Geissert-Korn, die die Kinder hierbei begleitet und diesen Beitrag verfasst hat. Ich freue mich, dass unsere Jugend sich so engagiert und früh dokumentiert, dass sie zu Zeiten, wo man feiert, diejenigen nicht vergisst, denen es nicht gut geht. Dies ist ein Zeichen von Gemeinschaft, wie wir sie überall im Leben brauchen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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15Juni

Bornheimer Kurzinfos

Bäcker Becker mit dem Landesehrenpreis des Bäckerhandwerks ausgezeichnet

Am 8. Juni wurde Claus Becker, der u.a. den Bornheimer Bäckerladen betreibt, mit dem „Landesehrenpreis des Bäckerhandwerks“ ausgezeichnet. Den Ehrenpreis hat Claus Becker erhalten, weil er seine Backwaren noch selbst produziert, und zwar traditionell. Der „Landesehrenpreis Bäckerhandwerk“ wird vom Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und dem Bäcker-Innungsverband Südwest veranstaltet. Er dient der Förderung der mittelständischen Bäckereien und unterstützt die Betriebe gegenüber industriell produzierenden Großbackbetrieben. Der Bäckerladen von „Bäcker Becker“ ist in Bornheim der einzige noch verbliebene Laden der Nahversorgung und gleichzeitig ein Ort, an dem man sich trifft, miteinander über die Dorfneuigkeiten ins Gespräch kommt, sprich eine wichtige Kommunikationsdrehscheibe. Als Bürgerinnen und Bürger sollten wir alles tun, die Nahversorgung und diesen „morgendlichen Treffpunkt“ für Bornheim zu erhalten. Seitens der Gemeinde an „Bäcker Becker“: Herzlichen Glückwunsch zum Landesehrenpreis und gute Geschäfte!

 Ein Muss für Vereinsvorstände und Ehrenamtler

Liebe Vereinsvorstände und Ehrenamtler,

Sie engagieren sich für andere, bringen viel Zeit auf, um Dorfgemeinschaft und damit ein gutes Zusammenleben zu befördern. Den vielen für Bornheim Engagierten seitens des Gemeindevorstands und des Rates ein herzliches Dankeschön.Die Wahrnehmung eines Ehrenamtes ist neben der eigentlichen Ehrenamtsarbeit auch mit vielen Rechtsfragen verbunden, für die z.B. die Vereinsvorstände große Verantwortung übernehmen. Als fachlicher Laie gibt es hier vielfach Wissenslücken. Diese können Sie schließen, wenn Sie sich für die Teilnahme an der Fachtagung „Rechtsfragen im Ehrenamt“ entscheiden. Hier werden Sie über die Themen „Vereinsrecht, Versicherungsschutz, Steuer- und Spendenrecht sowie Stiftungsrecht“ qualifiziert informiert. Die Tagung findet statt am Samstag, den 4. Juli, 9.00 – 13.00 Uhr in der Konrad-Adenauer-Realschule plus, Fortstraße 2, Landau. Die Tagung ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 18. Juni möglich per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Als Vereinsvorstand muss man rechtliche Kenntnisse haben. Insoweit lege ich allen im Ehrenamts Verantwortung Tragenden eine Teilnahme ans Herz.

Wie geht es mit dem Bau der Abfahrt von der A65 auf die B272 weiter – wie soll die Anbindung von Bornheim und Dammheim erfolgen?

Diese Frage, die viele Bornheimer und Dammheimer bewegt, will uns der Landesbetrieb Mobilität am 08. September im Dorfgemeinschaftshaus erläutern. Eingeladen sind auch unsere Dammheimer Nachbarn. Insoweit merken Sie sich den Termin schon einmal vor.

Energie, Wasser, Abwasser, Abfall – ein Kostenfaktor für die Gemeinde

Im Rahmen des gemeindlichen Energie- und Klimaschutzkonzeptes hatte der Gemeinderat beschlossen, die Verbräuche und Kosten der Liegenschaften jährlich zu ermitteln und auf dieser Datengrundlage Maßnahmen zu entwickeln, die die Verbräuche und Kosten auf das Notwendige verringern. Danke an Tobias Huber von der Verbandsgemeinde, der die Daten für den Energiebericht erstellt hat. Beim Wasser konnte der Verbrauch von insgesamt 821 cbm in 2012 auf 578 cbm in 2014 (-30%) reduziert werden. Auf Grund von Preisanstiegen gingen die Ausgaben für Wasser und Abwasser nur um 10% zurück, von 4.102 € in 2012 auf 3.717 € in 2014. Hauptwasserverbraucher waren Saubrunnen/Friedhof, das Dorfgemeinschaftshaus und die Storchenscheune. Der Strombezug der Gebäude verringerte sich von 59.378 kWh (2012) auf 48.575 kWh in 2014(-20%), die Stromrechnung nur um -5% (von 14.219 € auf 13.498 €). Größter Strombezieher ist das Dorfgemeinschaftshaus. Dann kommen Boule-Platz, Rathaus und Friedhofshalle mit Saubrunnen. Am deutlichsten ging der Stromverbrauch bei der Straßenbeleuchtung zurück, von 137.060 kWh auf 55.357 kWh (-60%). Die Stromkosten der Straßenbeleuchtung verringerten sich von 28.804 € auf 12.705 € (-55%). Der Gasverbrauch für das Heizen ging von 20.085 cbm auf 13.300 cbm zurück (-34%), die Gasrechnung von 11.201 € auf 8.731 € (-22%). Mit ca. 4.000 cbm erstaunlich niedrig ist der Gasverbrauch im Dorfgemeinschaftshaus. Hier macht sich die bei der Sanierung angebrachte 16 cm-Dämmung des Gebäudes deutlich bemerkbar. (Zu) hohe? Gasverbräuche haben Rathaus, Storchenzentrum, Bauhof und Wachthäusl. Hier liegt noch ein Einsparpotenzial durch Steuerungstechnik. Insgesamt reduzierten sich die Ausgaben der Gemeinde für Wasser, Abwasser, Strom- und Gasbezug von 58.327 € in 2012 auf 38.652 € in 2014, eine Einsparung von 34% bzw. 20.000 € auf Jahresbasis. Dies zeigt: Es lohnt sich, stetig steigenden Betriebskosten mit wirtschaftlichen Einspartechnologien den Kampf anzusagen. In 2015 wird sich der Strombezug nochmals deutlich reduzieren durch die Umstellung der künstlerisch gestalteten Straßenleuchten sowie der Gebäudeinnenbeleuchtung auf LED. Zusätzlich sollen ineffiziente Heizungspumpen ausgetauscht und die Heizungssteuerungen stärker auf den tatsächlichen Bedarf ausgelegt werden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

 

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08Juni

Was Bornheimer zuwege gebracht haben – 250 Jahre Prot. Kirche

Liebe Bornheimerinnen, liebe Bornheimer,

in diesem Jahr feiert unsere Protestantische Kirchengemeinde 250 Jahre evangelische Kirche in Bornheim.In einem Vortrag „Wie alles begann – Bornheim und seine evangelische Kirche vor 250 Jahren“ wird Dr. Edgar Hürkey am 18. Juni um 19.30 Uhr in der Prot. Kirche vorstellen, wie sich Bornheim um 1765 darstellte und wie der Bau der heute immer noch beeindruckenden Kirche bewältigt wurde. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bornheimer der Einladung der Prot. Kirchengemeinde Folge leisten würden. Der Bau der beiden Kirchen in Bornheim, katholische und protestantische – beide sind im gleichen Zeitraum entstanden – war zur damaligen Zeit eine enorme Leistung, hatte Bornheim damals doch weniger als 20% der heutigen Einwohnerzahl und man war in Bornheim zu dieser Zeit vergleichsweise arm. Wie die Kirchen gebaut wurden, das hat unser Ortschronist Egon Ehmer in unserer Dorfchronik dargestellt – eine spannende Geschichte zum Nachlesen, eine Geschichte, aus der wir im Hinblick auf eine zusammenhaltende Dorfgemeinschaft sehr viel lernen können.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister  

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08Juni

Das ist Engagement!

Ein Dorf lebt vom Mitmachen – Mitmacher gibt es enorm viele in Bornheim. Davon lebt unsere Dorfgemeinschaft.
Eines der zahlreichen Beispiele hierfür sind Günter und Volker Schmitt aus der Wiesenstraße. Das Bild zeigt beide beim Bau von zwei Insektenhotels. Diese erstellen sie ehrenamtlich für das EhDa-Projekt der Ortsgemeinde. Die Insektenhotels sollen am Ortseingang im Bereich des Neubergs und im Umfeld der Sporthalle aufgestellt und zusätzlich mit Tafeln bestückt werden, auf denen über die Bedeutung von Blühwiesen und die Gestaltung von Lebensräumen für Blütenbestäuber hingewiesen wird. Förderer des Projektes ist die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft FNL mit Sitz in Berlin.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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08Juni

Bornheimer Kurzinfos

„Wo rohe Kräfte sinnlos walten“
Dies ist kein Zitat aus Schiller´s „Glocke“, sondern traurige Realität am Spielplatz Steinsteg. Hier hat wahrscheinlich „jugendliche Kraft und jugendlicher Übermut“ des nachts die Wasserpumpe aus ihrer Verankerung gerissen, so dass die Wasserpumpe vom Bauhof abgebaut werden musste – sehr zum Leidwesen der Kinder und ihrer Eltern. Gerade an den heißen Tagen ist die Wasserpumpe einer der beliebtesten Spielorte. Sobald die notwendigen Ersatzteile da sind, wird die Pumpe schnellstmöglich wieder aufgebaut.

Glück gehabt
Am 18. Mai entstand beim Öffnen des Sicherungskastens im Elektroraum des Dorfgemeinschaftshauses ein Lichtbogen. Glücklicherweise ist kein Personenschaden entstanden. Zerstört wurde jedoch der Wechselrichter des Blockheizkraftwerkes, der ausgetauscht werden muss. Wie es dazu kommen konnte, klärt jetzt die Bauabteilung der Verbandsgemeinde.

Füchse, Ratten, Abfallkörbe
Was hat das miteinander zu tun? Ganz einfach: In den seitens der Gemeinde aufgestellten Abfallkörben werden auch Essensreste mitentsorgt – ein gefundenes Fressen für Füchse und Co. Man muss nur des Nachts die Abfallkörbe, aber auch in Foliensäcken abgestellten Müll systematisch ablaufen und schon hat man eine „Mahlzeit“. So wie die Braunbären in Alaska die Mülleimer durchsuchen, so macht es bei uns inzwischen Fuchs und Co. mit den Abfallkörben besonders an den am Ortsrand liegenden Spielplätzen. Auch Ameisen bedienen sich dieser Systematik, wie aktuell ein Fernsehbericht darstellte. Sie siedeln sich auf Spielplätzen besonders gern neben den Abfallkörben an mit dem Problem, dass man sie nicht mehr los wird und ganze Bereiche von Spielplätzen für Kinder nicht mehr nutzbar sind. Lösungsansätze wären eine tägliche abendliche Leerung der Abfallkörbe, was gemeindeseitig nicht leistbar ist. Seitens von Eltern, die den Spielplatz Steinsteg umfangreich nutzen, gibt es den Vorschlag, die Gemeinde solle versuchsweise den Abfallkorb entfernen. Man wolle stattdessen den eigenen Müll wieder mitnehmen – eine sehr gute Anregung.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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01Juni

Wer ist Peer Bauspiess?

Wenn Sie vom 01. – 08. Juni sowie vom 29. Juni bis 6. Juli in der Bornheimer Gemarkung unterwegs sind, könnten Sie Herrn Peer Bauspiess treffen.Peer Bauspiess ist Diplomand an der Universität Landau. Er untersucht, welche Flächentypen (z.B. Heckensaum, Grassaum etc.) in der Bornheimer Gemarkung wieviele Nützlinge (Prädatoren = räuberische Kleinlebewesen) auf den jeweiligen Flächentypen beherbergen und welche Nützlingsleistung diese Prädatoren für die Landwirtschaft erbringen. Ziel dieser Studie ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, ob durch gewisse Randstrukturen entlang der Äcker Nützlinge so gefördert werden können, dass sie in der Lage sind, Schadinsekten der Landwirtschaft so in Schach zu halten, dass eventuell chemische Bekämpfung reduziert werden kann.
Versuchsorte sind der Bereich „Kunstwerk Himmel und Erde“ an der Abfahrt B272 nach Bornheim, der Rand des Regenrückhaltebeckens am Kunststorchennest am Neuberg, die Lößabbruchkante gegenüber dem Aussiedlerhof Bach und die Blühwiese an der Sporthalle. Hier werden den Nützlingen auf Styrodurplatten Maden und sterilisierte Motteneier präsentiert. Erfasst wird dann, in welchem Umfang Nützlinge Maden und Motteneier weggefressen haben. Zudem werden über Klebefallen – das sind beleimte Platten mit einer Made in der Mitte als Köder – die Art der Nützlinge erfasst. Weiterhin werden über eine sogenannte Barberfalle (= ein im Boden eingelassener Joghurtbecher mit einer Fangflüssigkeit) angelockte Prädatoren gefangen. Die gefangenen Nützlinge werden dann artmäßig bestimmt und verschiedenen Räuberklassen zugeordnet.
Die Studie steht im Kontext zu dem großen europäischen Forschungsprojekt „Quantifizierung ökologischer Dienstleistungen für eine nachhaltige Landwirtschaft“. Meine Bitte ist, wenn Sie die Versuchsanordnung sehen sollten, bitte lassen Sie diese unberührt. Achten Sie bitte beim Ausführen in den Versuchsbereichen auch auf Ihre Hunde, damit diese die Versuchsanordnung nicht zerstören. Auf die Ergebnisse der Studie können wir gespannt sein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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19Mai

Bornheimer Kurzinfos

Bernd Sauther übernimmt Hausmeistertätigkeit im Kindergarten

Seit Übernahme der Baulast sind alle baulichen Aufgaben einschließlich der Unterhaltung des Kindergartens von der kath. Kirchengemeinde St. Laurentius auf die Ortsgemeinde übergegangen. Die Aufgaben des Hausmeisters mit einem wöchentlichen Arbeitsumfang von 4.5 Std. hat Herr Bernd Sauther übernommen. Neben der Hausmeistertätigkeit für Kindergarten und Schulkindbetreuung im ehemaligen Pfarrhaus gehört zu den Aufgaben das Sauberhalten der Bushaltestelle neben der Gaststätte Lehrer Lämpel sowie die Straßenreinigung am gemeindeeigenen Anwesen Hauptstr. 65 (Bäckerladen). Ich bin dankbar, dass Herr Sauther sich bereit erklärt hat, diese Aufgaben zu übernehmen. Sein Vorteil ist, dass er im Pfarrhaus wohnt und damit im Bedarfsfall unmittelbar verfügbar ist

Seniorenausflug 2015 – bitte Termin vormerken

Der diesjährige Seniorenausflug der Ortsgemeinde ist für Freitag, den 18. September, Abfahrt 9.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus vorgesehen. Bitte schon den Termin vormerken. Auf Wunsch des Seniorenclubs soll die Fahrt nicht zu weit weg gehen. Derzeit wird das Programm erarbeitet. Ich würde mich freuen, wenn auch 2015 wieder so viele Teilnehmer wie die letzten Jahre mit dabei wären.

Sportverein und Wachthäusler präsentieren Bornheim auf der Landesgartenschau

Am 04. Juni –Fronleichnam – präsentieren sich die Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Offenbach von 11-16 Uhr auf der "Südpfalzbühne"  der Landesgartenschau in Landau. Bornheim wird von 13-14 Uhr durch die live-music-Gruppe 44-fun (Wachthäusler) sowie die Hip Hop Gruppe des Bornheimer Sportvereins präsentiert. Wer die Gruppe 44-fun (Genre: rock/pop/rock´n´roll) bei ihrer Musik sowie die Hip Hopp Gruppe bei ihrem Tanz bewundern möchte, ist herzlich auf die Landesgartenschau eingeladen.

Wächter am Wachthäusl erstrahlt in neuem Glanz

Rechtzeitig vor dem 20-jährigen Jubiläum des Freundeskreises „Die Wachthäusler“ erstrahlt der Wachmann am Wachthäusl in farblich neuem Glanz. Danke an Bruno Kneifeld, der sich wieder einmal ehrenamtlich als Kunstmaler für die Gemeinde eingebracht hat und so mit dafür sorgt, dass wertvolle Kunst wie unser Wachtmann auch in Zukunft erhalten bleibt.

Unsere Landwirte engagieren sich für „eine blütenreichere Natur“

Wer das Tun in der Gemarkung beobachtet, dem wird aufgefallen sein, dass unsere Landwirte an mehreren Stellen in der Gemarkung Frässtreifen angelegt haben, z.B. am Radweg entlang der Sporthalle, am Wegrand oberhalb der Sporthalle, an der Bushaltestelle am Regenrückhaltebecken zwischen Altort und Steinsteg, an der Abfahrt von der B272 Einfahrt Bornheim und entlang des Weinbergweges zwischen Kirchstraße zum Neuberg. Diese Frässtreifen sind mit verschiedenen Blühmischungen eingesät, die das Institut für Agrarökologie aus Neustadt im Rahmen des EhDa-Projekts zur Verfügung gestellt hat. Diese künftigen Blühstreifen sollen den Wildbienen und anderen Pollinatoren (=Blütenbestäubern) noch Nahrung bieten, wenn die Obstbäume, der Raps und die anderen Frühjahrsblüher verblüht sind und in intensiv genutzten Agrarlandschaften wie der Bornheimer Gemarkung dann Nahrungsmangel für die Bienen herrscht. Der Standort der Blühstreifen wurde so ausgewählt, dass sie in direkter Nähe zu den Bruträumen der Wildbienen liegen. Denn das Problem von Wildbienen ist, dass sie im Gegensatz zur Honigbiene häufig nur kurze Strecken fliegen, in der Regel nicht weiter als 500 m und weniger. Insoweit ist es wichtig, Brut- und Nahrungsräume in direkter Nähe zu haben. Danke an unsere Landwirte und Winzer Uwe Acuntius, Bernhard Bentz, Gerhard Bach und Christian Müller, dass sie ehrenamtlich diese Blühstreifen gefräst und angelegt haben sowie an Klaus Ullrich vom Institut für Agrarökologie, der fachlich berät und die Blühsaatenmischungen besorgt hat. Wenn die Einsaaten gut aufgehen sollten, werden sie uns mit ihrer Blütenpracht von Sommer bis Herbst eine Freude sein.

Künstlerich gestaltete Straßenleuchten jetzt ebenfalls auf LED umgestellt

Zum Zeitpunkt der Umstellung der Straßenbeleuchtung gab es für die Kunstleuchten in der Hauptstraße noch keine technische LED-Lösung. Zwischenzeitlich gibt es diese, sodass die Firma Kaufmann aus Schwegenheim jetzt die LED-Umrüstung vornehmen konnte. Eine 20-Watt-LED ersetzt zwei Gasentladungslampen mit insgesamt 130 Watt. Das entspricht einer Stromeinsparung von 85%. Gleichzeitig wurde das Glas der Leuchten geputzt, sodass es nach der Umrüstung nach Bekundung einiger Anlieger jetzt deutlich heller ist als bisher. LED-Beleuchtung soll zudem für Insekten deutlich weniger anziehend sein als die bisherigen Lampen. Vielleicht verschmutzen so die Leuchtkörper weniger schnell und so hoffe ich: Die Umstellung ist ein kleiner weiterer Beitrag zum Schutz unserer Natur, vor allem unserer Schmetterlinge.

Fußgängerbrücke Hofgraben/Mörlheimer Straße erneuert

Aus Sicherheitsgründen musste die vorhandene Holzbrücke ersetzt werden. Am 07. Mai wurde die neue Brücke angeliefert, die morsche alte Brücke entfernt. Geplant war, die neue Brücke direkt auf die vermuteten Betonlager aufzusetzen, sodass der Brückentausch am 07. Mai erledigt gewesen wäre. Wie sich nach dem Abheben der alten Brücke herausstellte, gab es die von den Fachingenieuren angenommenen Betonauflager leider nicht. Vielmehr waren es Eichenbalken, auf denen die Brücke auflag. Diese Balken waren verrottet, sodass der Bauhof außerplanmäßig die fehlenden Auflager betonieren musste und die neue Brücke erst am 19. Mai gesetzt werden konnte.
Danke an die Feuerwehr, dass sie die Betonierungsarbeiten für die Brücke nutzte, um die Funktionsfähigkeit ihres Notstromaggregats im praktischen Betrieb zu testen und hierbei den Strom für die Betonmischmaschine zur Verfügung stellte. Danke auch an die Firma Hecker, die den Bauhof beim Auflegen der neuen Brücke unterstützt hat.
Jetzt steht noch die Brücke Hofgraben/Krautgarten zur Erneuerung an. Beauftragt hiermit ist die Firma Fröhlich aus Dahn.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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12Mai

Bornheim – eine artenreiche Gemarkung

Das EhDa-Projekt des Instituts für Agrarökologie hat uns aufgezeigt, dass die Bornheimer Gemarkung vielfältige Lebensräume für eine große Artenzahl an Wildbienen, Hummeln und anderen bedrohten Pollinatoren bietet.
Waltraud Keßler vom Naturschutzbund aus Landau belegt dies in einer ersten orientierenden Aufnahme jetzt auch für die Bornheimer Vogelwelt.
In einem ersten Gemarkungsbegang konnte sie 45 Vogelarten feststellen. Zum einen sind es die „Allerweltsarten“ Amsel, Buchfink, Dohle, Eichelhäher, Elster, Goldfasan, Graureiher, Grünfink, Grünspecht, Haussperling, Hausrotschwanz, Kanadagans, Kohlmeise, Mäusebussard, Nilgans, Rabenkrähe, Rauchschwalbe, Star, Singdrossel, Stockente, Türken- und Ringeltaube, Turmfalke, und inzwischen auch wieder der Weißstorch.
Es sind aber auch zahlreiche besondere Arten nachgewiesen worden, Arten, die auf spezielle Lebensräume angewiesen sind und für deren Überleben der Erhalt dieser Lebensräume von ganz zentraler Bedeutung ist. Vorteil ist, dass es hier in der Regel nur um Kleinlebensräume geht, die man sehr gut bürger- und gemeindeseitig vergleichsweise einfach erhalten und gestalten kann. Oft reicht es, die Kleinlebensräume bewusst in Ruhe zu lassen, das Schneiden von Hecken, Mäh- und Mulchzeitpunkte konsequent außerhalb der Brutzeit (ab Juli) zu legen, an abseitigen Stellen Reisighaufen anzulegen statt Grünschnitt zu entsorgen, Gräben wie den Hofgraben als wertvollen Lebensraum biotopspezifisch zu pflegen und vieles andere mehr.
Dass Dorngrasmücke, Gartengrasmücke, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Fitislaubsänger und Zilpzalp in Bornheim noch so verbreitet sind, das ist den vielfältigen Heckenstrukturen in Dorf und Gemarkung zu verdanken. Davon profitiert auch die Nachtigall, die noch da in der Gemarkung vorkommt, wo dichtes Buschwerk ein „katzensicheres“ bodennahes Brüten ermöglich. Den Zaunkönig versucht die Gemeinde dadurch zu fördern, dass bei der Hecken- und Baumpflege anfallendes Schnittgut an abseitigen Stellen zu größeren Reisighaufen aufgesetzt wird. So gibt es sicheren Brutraum für den Zaunkönig, aber auch einen Unterschlupf für unsere immer weniger werdenden Igel. Dass der Teichrohrsänger hier noch am Schilf seine Nester bauen kann, das ist auf eine reduzierte gemeindliche Grabenpflege und das Verständnis und Mitmachen unserer Landwirte zurückzuführen. Der Kuckuck legt seine Eier bevorzugt in die Nester von Teichrohrsängern und lässt diese seine Eier ausbrüten. Dass der Kuckuckruf in Bornheim noch zahlreich zu hören ist und „damit das Bornheimer Geld nicht alle wird“, das verdanken wir also u.a. den Schilflebensräumen in unseren „ungepflegten“ Gräben mit ihren Teichrohrsängern. Bluthänfling, Stieglitz (Distelfink), Girlitz, Grünling und Goldammer sind auf die verschiedensten Samen angewiesen, z.B. Distelsamen, den Samen von Birken, Erlen und viele andere Samen mehr. Von daher heißt es, die Pflanzen nach der Blüte erst aussamen lassen und erst danach mulchen, mähen oder entfernen. Die Feldlerche, früher häufig, heute immer seltener, sie geht zurück, weil immer weniger Sommergetreide angebaut wird. Damit fehlen vegetationsarme Flächen, auf die die Feldlerche zum Brüten angewiesen ist. Neben der Bachstelze gibt es in Bornheim auch die Gebirgsstelze, an sich eine Gebirgsbewohnerin. Ihr Lebensraum sind unsere wasserführenden Gräben wie u.a. der Hofgraben. Mit der Anbringung von Halbhöhlen unter den Brücken schafft der Vogelschutzverein auch für diese seltene Art entsprechenden Brutraum.
Ein wunderschöner Vogel ist der Pirol. Man hört ihn, sehen tut man ihn extrem selten. Er lebt in Bornheim auf den großen Pappeln u.a. am Ortsausgang Richtung Wasserwerk. Ende Mai/Anfang Juni flechten die Pirole ihr Nest aus langen dünnen Halmen in einer Zweiggabel in möglichst großer Höhe. Ohne hohe Pappeln mit ihren ungeliebten Samen kein Pirol in Bornheim. Dies, aber auch die anderen Beispiele zeigen, dass vielfältigste Aspekte bei den Arbeiten in Natur und Landschaft zu beachten sind. Die Gemeinde mit ihrem Bauhof will zusammen mit unseren Landwirten und Winzern qualifiziert die Gemarkung managen, und zwar so, dass die notwendigen Funktionen gesichert, aber auch eine gesunde und artenreiche Natur gewährleistet wird. Jeder kann mit seinem Garten, auf seinem Grundstück dies vielfältig unterstützen. Hierfür bin ich jedem dankbar. Waltraud Keßler war nicht abgeneigt, die Bornheimer Gemarkung noch weiter systematisch zu erkunden und ihre Ergebnisse im Artenfinder zu dokumentieren. Wer Interesse an einem Mitarbeiten hat, kann sich unter 0171-6569850 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei mir melden.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

 

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