30Mai

Wenn sich in Bornheim mehrere zusammentun,

dann entsteht etwas. In diesem Fall ist es ein Lebensturm, und zwar in der Eh da-Fläche oberhalb des Ortsausgangs Kirchstraße.

 

von links: Beigeordneter Uwe Acuntius, Volker Schmitt, Nico Schmitt, Alois Michel und Günter Schmitt, die den Lebensturm gebaut und aufgestellt haben

Der Lebensturm ist ein Anschauungsobjekt, in dem auf kleinstem Raum verschiedenste Lebensraumsituationen für wichtige Leitarten des Naturschutzes zu sehen sind.
Es beginnt am Boden mit der Igelhöhle. Hier kann der Igel seinen Winterschlaf halten und später seine Jungen groß ziehen. Zwischen und auf den aufgeschichteten Natursteinen werden sich über Sommer die wechselwarmen Eidechsen ein Sonnenbad gönnen. Im mit der Zeit vermorschenden Holzstapel siedeln sich Wildbienen, v.a. Holzbienen, und Käfer an. Vermorschendes Holz bietet Wespen und Hornissen Material für den Bau ihrer Nester. Im Reisigbündel gibt es geschützten Brutraum für Vögel und Raum für eine Vielzahl von Insektenarten. Im Meisenkasten ziehen künftig Höhlenbrüter, in der Halbhöhlenbrutröhe Rotschwanz, Bachstelze und Feldsperling ihre Jungen groß.
Danke an Günter und Volker Schmitt, die den Lebensturm gebaut sowie an Bernhard Bentz und Beigeordneten Uwe Acuntius, die beim Bau unterstützt haben.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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