18September

Verkehrsschau 2017 – Ergebnisse

Am 17. August fand in Bornheim die diesjährige Verkehrsschau statt. Vertreten waren die Polizeiinspektion Landau, der Landesbetrieb Mobilität LBM, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeinde als Untere Verkehrsbehörde.
Die Verkehrsschau hat folgendes Ergebnis:
Hauptstraße zwischen Einmündung Wiesenstraße und Einmündung „Am Steinsteg“
Hierzu lag ein Einwohnerantrag vor, alternierend Parkstände anzuordnen, um die Durchfahrtgeschwindigkeiten zu verringern. Zudem solle durch Einzeichnen von Parkständen das Parken vor Grundstückszufahrten ausgeschlossen werden.
Beschlossen wurde die alternierende Anordnung von Parkständen, zunächst für eine Versuchsphase von 6 Monaten. Mit der Festlegung der Parkstände ist die Verbandsgemeinde Offenbach als untere Verkehrsbehörde beauftragt. Vor der verkehrsbehördlichen Anordnung der Parkstände wird das Konzept dem Gemeinderat vorgestellt.
Derzeit gibt es ständig durch auf der Hauptstraße zu nah an der Einmündung Am Hofgraben parkende Fahrzeuge eine Gefährdung des aus der Straße Am Hofgraben einbiegenden Verkehrs. Um dieses vorschriftswidrige verkehrsgefährdende Parken auszuschließen, wurde mit Anordnung vom 13. September vorab auf der Hauptstraße an beiden Seiten der Einmündung zur Straße „Am Hofgraben“ die Anbringung von Grenzmarkierungen gemäß Verkehrszeichen 299 StVO mit einer jeweiligen Länge von 8 Meter angeordnet.
Hauptstraße gegenüber Kindergarten
Um die Sicherheit beim Bringen und Holen von Kindergartenkindern mit Auto zu erhöhen, wird gegenüber dem Kindergarten auf 3 Fahrzeuglängen eine Haltverbotszone (eingeschränktes Haltverbot) eingerichtet. Die Haltzeit wird auf maximal 30 Minuten begrenzt (Parkscheibenpflicht). Das Haltverbot gilt während der Öffnungszeiten des Kindergartens von Montags bis Freitags ab 7 bis 18 Uhr. Damit ist dort ein Dauerparken nicht mehr zulässig. Vielmehr steht dieser Parkraum künftig für das Bringen und Holen von Kindern zur Verfügung.
Im Interesse einer gesunden Kindesentwicklung wird darauf hingewiesen, dass das Bringen und Holen mit Auto jedoch nur die Ausnahme sein kann. Aus Sicht der Verkehrsbehörde lernen nur Kinder, die begleitet zu Fuß gebracht werden, sich im Verkehr sicher zu bewegen. Zudem sollen diese Kinder ausgeglichener und entspannter im Kindergarten ankommen. Im übrigen gilt diese Feststellung auch für die Grundschulkinder.
Nördlicher Teil der Mörlheimer Straße
Zur Verkehrsschau lag der Vorschlag eines Anwohners vor, durch das Anbringen von Leitelementen oder Bordsteinaufkantungen ein Überfahren des Gehweges sowie ein „Schneiden“ von Kurven und schnelles Fahren zu verhindern. Aus Sicht der Fachbehörden wären mit einer solchen Maßnahme andere Probleme verbunden, sodass man vom anwohnerseitigen Vorschlag der Anbringung von Leitelementen Abstand genommen hat.
Mörlheimer Straße südlich der Hofgraben-Brücke
Anwohnerseitig war beantragt, zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu treffen, da in Richtung Ortsausgang trotz Tempo-30-Zone zu schnell gefahren würde. Um dies zu überprüfen, wurde von der Polizei über 90 Minuten eine Radarkontrolle durchgeführt. Hierbei habe es 5 Beanstandungen gegeben. Die Höchstgeschwindigkeit habe bei 47 km/h gelegen. Zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung werden als nicht möglich bewertet.
Bushaltestelle auf der Hornbachstraße (K 42) Höhe Startpunkt der Draisinenbahn
Seitens eines Ratsmitglieds gab es den Vorschlag, die dortige Haltestelle zu verlegen. Für Fahrzeugführer, die von Bornheim kommend nach links in die Hornbachstraße abbiegen möchten, wenn dort Busse warten, sei die Situation unübersichtlich. Aus Sicht der Verkehrsschau gibt es keine geeignete Örtlichkeit zur Umlegung der Bushaltestelle. Zudem stünden die Busse nur eine sehr kurze Zeit, andere Verkehrsteilnehmer könnten diese kurze Zeit warten. Insoweit bestehe für eine Verlagerung der Haltestelle kein Handlungsbedarf.
Fußgängerüberweg Bruchwiesenstraße
Seitens der Firma HORNBACH ist ein Fußgängerüberweg vom Haupteingang des Verwaltungsgebäudes zum Hornbacheinkaufszentrum beantragt. Die Fußgängerzählungen bestätigen die Berechtigung dieses Antrags. Als geeignete Lösungen werden der Firma vorgeschlagen eine Überquerungshilfe mit Fahrbahnteiler, alternativ eine Fußgängerbedarfsampel (Richtlinien: RILSA).

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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