06Februar

Straßenzustand wird erfasst

Derzeit erfasst Holger Keller vom Ingenieurbüro Dilger den Zustand der Bornheimer Gemeindestraßen und Bürgersteige.

 

Holger Keller vom Ingenieurbüro Dilger bei der Erfassung des Straßenzustands, hier in der Wiesenstraße

Hierbei werden alle Straßenschäden dokumentiert und bezüglich ihrer Reparaturnotwendigkeit in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Auf dieser Grundlage wird dann vom Ingenieurbüro Dilger ein Sanierungs- und Kostenplan erstellt. Über die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen und den Zeitplan entscheidet dann der Gemeinderat.
Die Straßenzustandsbewertung wird für den Gemeinderat auch eine Grundlage sein für die Entscheidung, ob auch in Bornheim „wiederkehrende Beiträge“ eingeführt werden sollen. Derzeit werden Straßenausbaubeiträge in Bornheim von den Grundstückseigentümern dann erhoben, wenn eine konkrete Baumaßnahme durchgeführt wird. Abgabepflichtig sind dann ausschließlich die Anlieger der Straße, die gerade ausgebaut wird. Auf diese Anlieger kommen dann hohe Beiträge zu, bei denen sie Probleme haben, diese zu zahlen. Die Umstellung auf sogenannte „wiederkehrende Straßenausbaubeiträge“ bedeutet, dass statt einmalig dann jährlich Beiträge von allen Grundstückseigentümern erhoben und einem gemeinsamen Topf für Straßenausbauarbeiten in einem bestimmten Gebiet zugeführt werden. Vorteil ist, dass die jährliche Umlage für den Einzelnen weniger belastend ist, weil die Ausbaubeiträge nicht auf einmal aufgebracht werden müssen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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