31Januar

Einrichtung einer Bring- und Holzone am Kindergarten

Um das Aus- bzw. Einsteigen der Kinder am Kindergarten sicherer zu gestalten, hatte ich im Rahmen der Verkehrsschau 2017 die Verkehrsbehörde gebeten, in der Hauptstraße gegenüber dem Kindergarten das Dauerparken auszuschließen und statt dessen eine Bring- und Holzone einzurichten.
Mit dem Aufstellen der Schilder ist die Verkehrsanordnung jetzt umgesetzt.

Dies hat für das Parken gegenüber dem Kindergarten folgende Konsequenzen: Parken in den Zeiten Montag bis Freitag ist zwischen 7.00 bis 17.30 Uhr nur noch für bis zu 30 Minuten zulässig. Es ist grundsätzlich eine Parkscheibe gut sichtbar an der Frontscheibe des Fahrzeugs anzubringen. Damit ist Dauerparken in den Kindergartenöffnungszeiten hier nicht mehr zulässig. Situationen, in denen Eltern ihre Kinder mitten auf der befahrenen Kreisstraße aus dem Auto lassen müssen, sollten so künftig nicht mehr vorkommen. Das Bringen und Holen der Kinder sollte so sicherer ablaufen können, zumal keine parkenden Autos mehr die Sicht der Kinder auf die Straße behindern. In der nächsten Zeit wird die Einhaltung der neuen Regelung durch das Ordnungsamt konsequent kontrolliert. Ich bitte die Eltern an das Legen der Parkscheibe zu denken, um so Verwarnungsgelder zu vermeiden. Und: Bitte denken Sie daran, das Ganze dient der Sicherheit ihrer Kinder!
Die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter des Kindergartens sind gehalten, soweit sie nicht auf den Kindergartenparkplätzen parken können, den Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen. Ein Ausweichen auf den Bachweg ist keine Lösung, gibt es doch auch hier schon relevante Beschwerden wegen Verkehrsbehinderung.
Für die Kindesentwicklung ist das Bringen und Holen mit dem „Elterntaxi“ aus Sicht von Psychologen sehr nachteilig.
Dadurch würden die Taxi-Kinder weniger selbstständig und weniger sicher in ihrer Umgebung. Insoweit bin ich den Eltern dankbar, dass sie ihre Kinder in der Regel zu Fuß in den Kindergarten begleiten und das Bringen und Holen mit dem Auto auf Ausnahmefälle begrenzen. Von daher ist es mir wichtig, dass die Einrichtung der Bring- und Holzone nicht als Signal verstanden wird, die Kinder sollten mit dem Auto gebracht werden. Es dient nur der höheren Sicherheit der Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, weil das Aus- und Einsteigen sicherer erfolgen kann und die Straßenübersicht für die Kinder besser ist.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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