07Dezember

„Aus Storchendorf wird für fünf Wochen Krippendorf“

Mit dieser Botschaft informierte die Tageszeitung MANNHEIMER MORGEN in der Ausgabe vom 2. Dezember in einem großen redaktionellen Beitrag ihre Leser über Bornheim. Dieser Beitrag hat natürlich Folgen. So besuchte ein mit ca. 50 Personen voll besetzter Bus aus Mannheim am 1. Advent die Eröffnung der Krippensaison und man erfreute sich beim Rundgang an den über 90 Krippen, die sich wieder liebevoll geschmückt den Besuchern präsentieren. Eine andere Folge solcher Pressebeiträge: Immer wieder klingelt das Telefon, wo der Besuch der Krippen angekündigt wird und Fragen zum Krippendorf gestellt werden.
In 2017 hat das Krippendorf 15 jähriges Jubiläum. Aus im ersten Jahr 16 Krippen sind es in den 15 Jahren jährlich immer mehr Familien geworden, die bei diesem Dorfprojekt mitmachen. Unser Ziel sollte sein, aus den jetzt 90 Krippen im nächsten Jahr „100 öffentlich präsentierte Krippen“ zu machen.

 

Die sieben von Bornheimer Kindern in den Großen Ferien gebauten Krippen – präsentiert in der katholischen Kirche

„15 Jahre Krippendorf“ ist Anlass, Danke zu sagen. Danke vor allem an Ulla Kaub, die mit unermüdlichem Engagement das Krippendorf organisiert, den Krippenführern, die vom 1. Advent bis zu Dreikönig jeden Mittwoch und Sonntag ab 17 Uhr ehrenamtlich kostenlose Krippenführungen anbieten, den Familien, die ihre Krippen liebevoll gestaltet präsentieren und allen Helfern, die im Wachthäusl und bei der Feuerwehr für Speis und Trank sorgen sowie allen Mitwirkenden, die das Programm „Advent und Weihnachten in Bornheim“ gestalten. Es wäre schön, wenn aus 15 Jahren Krippendorf eine dauerhafte Bornheimer Tradition wird.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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07Dezember

Auszeichnung für Wein- und Sektgut Lothar Cuntz

Auch in 2017 konnte das Wein- und Sektgut Lothar Cuntz auf der AWC – INTERNATIONAL WINE CHALLENGE – in Wien mit einem 2016er Dornfelder und einem Rotling der Weinlage Bornheimer Trappenberg punkten und sich je eine INTERNATIONAL WINE TROPHY in Silber erarbeiten. Verliehen wurden die Trophies im Wiener Rathaus im Rahmen einer „Gala-Nacht des Weines“ vor internationalem Fachpublikum.
Die AWC Wien bezeichnet sich als größte offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt. 2017 haben sich 12.299 Weine von 1.847 Produzenten aus 39 Ländern aller Kontinente dem internationalen Vergleich gestellt.
Diese internationale Auszeichnung zeigt einmal wieder: Bornheim hat Lagen, auf denen Qualität wächst. Und: Wir haben Winzer, die aus dem, was uns das südpfälzische Klima mit dem spezifischen Bornheimer Terroir bietet, Weine produzieren, die sich auch international messen können. Herzlichen Glückwunsch.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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28November

Der Grünschnittwagen macht Winterpause

Die Gärten sind winterfest gemacht, das Grün geschnitten. Von daher geht der Grünschnittwagen bis April in die Winterpause.

Soweit noch Grünschnitt anfällt, kann dieser zu den entsprechenden Zeiten an den öffentlichen Grünschnittsammelstellen, u.a. der Kläranlage Offenbach oder der Deponie in Edesheim entsorgt werden.

Uwe Acuntius, Beigeordneter

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28November

Der Nikolaus kommt ans Dorfgemeinschaftshaus

Liebe Kinder,

auch dieses Jahr macht der Nikolaus auf Einladung der Kinderinitiative K.I.B. wieder Station in Bornheim am Dorfgemeinschaftshaus, um Euch zu beschenken. Von daher herzliche Einladung an Euch.

Empfang von Sankt Nikolaus mit Geschenkverteilung

am Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus 

Bringt Eure Geschwister, Eltern, Großeltern und die ganze Familie mit, um zusammen mit der Bläsergruppe „Nostalgie in Blech“ den Nikolaus würdig zu empfangen. Er hat für jedes Kind ein Geschenk dabei. Für die Bewirtung sorgt die Kinderinitiative.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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28November

In 2018 steigende Steuereinnahmen erwartet – nur bescheidene 20% der Einnahmen verbleiben bei der Ortsgemeinde

Die gemeindliche Leistungsfähigkeit wird in Bornheim fast ausschließlich durch die Höhe der Steuereinnahmen bestimmt. Für 2018 ist das Vorzeichen - wie bei der Mehrheit der rheinland-pfälzischen Gemeinden - mit +21 % positiv. Lagen die Steuereinnahmen in 2017 bei 3.42 Mio. €, sind es in 2018 4.16 Mio. €, ein Mehr von 740.000 €.
Die Grundsteuer A bringt in 2018 unbedeutende 9 Tsd. €, die Grundsteuer B 325 Tsd. € - bei zu 2017 gleichbleibendem Hebesatz ein Betrag in etwa gleicher Höhe wie in 2017. Der Anteil an der Einkommenssteuer etc. steigt von 1.03 Mio. € auf 1.20 Mio. €, ein Plus von 16.3 % - unter anderem ein Hinweis auf steigende Einkommen. Noch positiver entwickelt sich die Gewerbesteuer. Diese steigt von 2.06 Mio. € in 2017 auf 2.63 Mio. € in 2018, ein Plus von knapp 600 Tsd. € bzw. + 27.5 %.
Der Wermutstropfen: Von den gemeindlichen Steuereinnahmen sind hohe Umlagen abzuführen, an den Landkreis (Hebesatz 45.5 %) 1.9 Mio. €, an die Verbandsgemeinde (Hebesatz 34.5 %) 1.43 Mio. €. D.h.: Bei der Gemeinde verbleiben damit von insgesamt 4.16 Mio. € gerade einmal 20%, das sind insgesamt bescheidene ca. 820 Tsd. €, mit denen die Gemeinde alle ihre Leistungen finanzieren muss. Schlüsselzuweisungen erhält Bornheim nicht.
Die Nachbarverbandsgemeinde Edenkoben nimmt die steigenden Steuereinnahmen zum Anlass, die Umlage von 34.16 % in 2018 auf 31 % abzusenken, um so ihren 16 Ortsgemeinden mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen. Im Hinblick auf die hohen Kosten des anstehenden Abrisses und Neubaus des Verbandsgemeinderathauses soll in unserer Verbandsgemeinde die Umlage unverändert bleiben.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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17November

Neujahrskonzert 2018 - Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz wieder zu Gast in Bornheim

Unter dem Titel „ Links und rechts der Donau“ wird auch am 6. Januar 2018 die traditionelle und mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus zu erleben sein:

das „Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz“ bittet zum Neujahrskonzert!

In Kooperation der Künstler mit der Ortsgemeinde Bornheim hebt sich am Samstag, den 06.Januar 2018 um 19:30 Uhr der Vorhang zu diesem Konzertereignis.

Der Konzertabend wird durch die Mitwirkung zweier renommierter Gesangssolisten sicher zu einem besonderen Erlebnis.

Die Gesangssolistin Marie-Christine HAASE ist lyrische  Koloratursopranistin und seit der Spielzeit 2014/15 festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Mainz.. Die gebürtige Bremerin studierte u.a. bei Prof. Thomas Mohr Gesang und wurde 2013 in der Zeitschrift "Opernwelt" in der Kategorie „Nachwuchssängerin des Jahres“ nominiert. Gastengagements führten sie u.a.an die Hamburgische Staatsoper, an die Theater Dortmund, Oldenburg, sowie das Pfalztheater Kaiserslautern.


Der Tenor Raphael WITTMER erhielt eine frühe musikalische Ausbildung bei den Luzerner Sängerknaben und studierte Gesang an der Musikhochschule Basel und schloss mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudium Gesang an der Musikhochschule Köln. Sein erstes Engagement führte ihn an das Theater in Zwickau – seit 2014 ist er im Solistenensemble des Mannheimer Nationaltheaters unter Vertrag. Gastspiele führten ihn u.a. an die Theater in Basel, Münster, Gießen und Bern.

Schnellentschlossene können noch die Restkarten zum Preis von 22,00 €, mit Rheinpfalz-Card für 20,00 €, erwerben. Kartenreservierungen sind an Günter Dörsam, Am Hofgraben 20, 76879 Bornheim, Tel.Nr. 06348 9836660 zu richten oder können unter der e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden.

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03November

Programm Volkstrauertag 2017

am Sonntag, 19. November 2017 ab 11.30 Uhr

am Ehrenmal des Friedhofs Bornheim, Hauptstr. 43

Ablauf:
The Crusaders (Fanfarenzug Herxheim)
Ansprache Pfarrer Hackländer
Dona nobis pacem (Chorgemeinschaft Concordia)
Friedensgebet Diakon Gottfried Böhm
Die Rose (Fanfarenzug Herxheim)
Kranzniederlegung
Feuerwehr Bornheim, Reservistenkameradschaft der Bundeswehr,
Ortsbürgermeister Karl Keilen
Ich hatt‘ einen Kameraden (Fanfarenzug Herxheim)
Choral (Fanfarenzug Herxheim)

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24Oktober

Jede(r) kann Leben retten,

wenn bei der Gefahr des plötzlichen Herztods der Defibrillator beherzt eingesetzt wird.
Damit ein entsprechendes Gerät in Bornheim verfügbar ist, wurde gemeindeseitig aus einem Vorschlag aus der Dorfmoderation heraus jetzt ein automatisierter externer Defibrillator (AED) angeschafft. Das Gerät wird außen am Eingang des Dorfgemeinschaftshauses angebracht. Damit ist es nicht nur für einen Notfall im Dorfgemeinschaftshaus verfügbar. Vielmehr ist es durch seine jederzeitige Zugänglichkeit von außen umfänglich greifbar, auch für Notfälle in der weiteren Umgebung, z.B. am Sportplatz, am Lehrer Lämpel-Platz, im Kindergarten etc. Auch die Feuerwehr kann es bei Noteinsätzen mit nutzen.
Damit der Defibrillator im Notfall auch eingesetzt wird, ist es nicht nur gut zu wissen, dass und wo in Bornheim ein solches Gerät verfügbar ist. Man muss sich auch trauen, mit einem solchen Gerät umzugehen, auch wenn es ein Gerät für Laienhelfer ist, mit dem auch der Laie nichts verkehrt machen kann.
Um sich mit dem Defibrillator (AED) vertraut zu machen und zusätzlich Erste-Hilfe-Grundkenntnisse aufzufrischen, sind interessierte Bornheimer(innen) zum kostenlosen

Erste-Hilfe-Kurs mit Defibrillatoreinweisung

am 4. November 2017, 9 – 16 Uhr, in den Bürgersaal des Rathauses

eingeladen.

Für das Wohlfühlen der Teilnehmer stehen Getränke und ein Mittagsimbiss kostenlos zur Verfügung. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0173 / 255 888 9. Für eine rege Teilnahme bin ich dankbar. Sollten sich mehr Teilnehmer anmelden als im Kurs aufgenommen werden können, wird es einen Folgekurs geben.

Wer einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schein benötigt, kann dies mit dem Kursleiter vereinbaren. In diesem Fall ist der Kurs kostenpflichtig.
Danke an Andreas Föllinger, Dieter Labecki, die Feuerwehr Bornheim und den Freundeskreis „Die Wachthäusler“, die den Kurs organisieren und gestalten.
Der AED ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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19Oktober

Wer sitzt da am Bornheimer Ratstisch?

Es war ein Anruf aus Speyer.

Wolfram Ketzler, Intarsienschneider aus Plauen im Vogtland, an dem von ihm mitgestalteten Bornheimer Ratstisch

 

„Kann ich kurz in Bornheim vorbeikommen, um mir den Ratstisch anzuschauen?“ Das war die Frage am Telefon.

Schnell stellte sich heraus: Der Anrufer war Wolfram Ketzel aus Plauen im Vogtland. Er ist derjenige, der die Intarsien für den Bornheimer Ratstisch geschnitten hat. Und mit seinen 74 Jahren wollte er seinen Urlaub in und um Speyer nutzen, sich nochmals an seiner Kunst, die den Bornheimer Ratstisch mit ausmacht, zu erfreuen.
Er hat den Ratstisch in Bornheim lange gesucht. Er hat hierzu viele Leute kontaktiert. Er landete dabei immer in Bornheim bei Frankfurt. Keiner konnte ihm sagen, wo er den Ratstisch findet. Erst nach umfassender Internetrecherche betreffend der vielen Bornheims ist er dann auf das pfälzische Bornheim gestoßen und dann gleich fündig geworden.
Wolfram Ketzel hat sich nach der Wende 1990 in Plauen als Intarsienschneider selbständig gemacht. Seine künstlerischen Arbeiten hat er in ganz Deutschland ausgestellt, unter anderem in Koblenz. Hier traf er den Holzgestalter Hook aus Altrip, für den er anschließend immer wieder (Intarsien)Bilder geschnitten hat.
Als die Firma Hook aus Altrip von der Gemeinde Bornheim den Auftrag bekam, den Ratstisch und die Ratsstühle zu designen und zu produzieren, wurde Wolfram Ketzel von der Firma Hook mit dem Schneiden und Einlegen der Intarsien beauftragt.
Intarsien sind Einlegearbeiten aus Holz, bei der auf einer planen Oberfläche verschiedene Hölzer so in- oder aneinander gelegt werden, dass wieder eine ebene Fläche entsteht, die verschiedenfarbige und unterschiedlich strukturierte Einschlüsse enthält. So sind die Wappen und die vielfältigen Bilder auf dem Ratstisch entstanden.
Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) schreibt im 16. Buch seiner berühmten Naturgeschichte, dass mit dem „Belegen der Hölzer“ die Zeit des Luxus begann. Der Ratstisch mit seinen wertvollen Intarsien ist daher als Kunstwerk nicht nur zeitlos, er ist auch ein Hinweis, dass es Bornheim damals wie heute und hoffentlich auch in Zukunft gut geht.
Mit einem Präsent, je einer Flasche Vincent Secco vom Weingut Acuntius, einem Brosecco vom Weingut Brauch-Brosam, einem Dunkelfelder vom Weingut Cuntz und einem Sauvignon blanc vom Weinhaus Müller, verabschiedete ich Wolfram Ketzel und seinen Kollegen Udo Ziederer, Restaurator für antike Möbel, der ihn begleitete. Für Wolfram Ketzel war es eine sichtliche Freude, „seinen“ Bornheimer Ratstisch nach „Jahrzehnten“ wiederzusehen. Wir Bornheimer sind stolz, so einen zeitlosen, wertvollen Ratstisch zu haben.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16Oktober

Hubertusmesse

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13Oktober

Neujahrskonzert 2018 - Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz wieder zu Gast in Bornheim

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom 5. Neujahrskonzert am Samstag, 6. Januar 2018, 19.30 Uhr, im Bornheimer Dorfgemeinschaftshaus, das unter dem Motto „Links und rechts der Donau“ steht.

Die Musikfreunde aus Bornheim und Umgebung erwartet wieder ein bunter Reigen aus heiter beschwingten Melodien.

Die Eintrittskarten zum Preis von 22,00 €, mit Rheinpfalz-Card für 20,00 €, sind ab sofort erhältlich bei Günter Dörsam, Am Hofgraben 20, 76879 Bornheim, Tel.Nr. 06348/9836660 oder können unter der e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

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20September

Bürgerpreis für Gerhard Weber - Herzlichen Glückwunsch

Letzten Sonntag wurde das umfangreiche ehrenamtliche Engagement unseres Mitbürgers Gerhard Weber aus der Gartenstraße für das ökumenische Projekt „Kreuz und Quer“ durch den Lions Club Offenbach mit dem Bürgerpreis „pro palatina“ des Clubs gewürdigt. Hierzu gratuliere ich Herrn Pfarrer Gerhard Weber im Namen der Gemeinde sowie persönlich sehr herzlich.

Pfarrer Gerhard Weber (links) bei der Entgegennahme des Bürgerpreises „pro palatina“ 2017 des Lions Clubs Offenbach

17 Jahre bot das von Gerhard Weber u.a. initiierte Projekt KREUZ & QUER (K&Q) in Landau zahlreichen Menschen einen Treffpunkt. Das wöchentliche Kleinkunstprogramm war auf Grund seines Niveaus gut besucht, häufig war der Raum mit dem schönen Kellergewölbe brechend voll belegt. Wenn man sich in schwierigen Lebenssituationen befand, konnte man bei KREUZ & QUER Rat und Hilfe erfahren. Zudem war das KREUZ & QUER Treffpunkt verschiedener Selbsthilfegruppen.
Gut 50 Ehrenamtliche, u.a. auch aus Bornheim, bildeten das gemeinsame Team, zudem gab es viele Spender, die das Projekt finanziell unterstützten. Sehr bedauerlich ist, dass das Projekt aus Kostengründen zwischenzeitlich aufgegeben werden musste.
17 Jahre ein so anspruchsvolles Projekt wie das K&Q ehrenamtlich zu organisieren und mit 50 Ehrenamtlichen zu betreiben, das bedeutet eine enorme Leistung. Insoweit nochmals herzlichen Glückwunsch an unseren Mitbürger Gerhard Weber zur Preisverleihung und ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen und Spender, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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18September

Verkehrsschau 2017 – Ergebnisse

Am 17. August fand in Bornheim die diesjährige Verkehrsschau statt. Vertreten waren die Polizeiinspektion Landau, der Landesbetrieb Mobilität LBM, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeinde als Untere Verkehrsbehörde.
Die Verkehrsschau hat folgendes Ergebnis:
Hauptstraße zwischen Einmündung Wiesenstraße und Einmündung „Am Steinsteg“
Hierzu lag ein Einwohnerantrag vor, alternierend Parkstände anzuordnen, um die Durchfahrtgeschwindigkeiten zu verringern. Zudem solle durch Einzeichnen von Parkständen das Parken vor Grundstückszufahrten ausgeschlossen werden.
Beschlossen wurde die alternierende Anordnung von Parkständen, zunächst für eine Versuchsphase von 6 Monaten. Mit der Festlegung der Parkstände ist die Verbandsgemeinde Offenbach als untere Verkehrsbehörde beauftragt. Vor der verkehrsbehördlichen Anordnung der Parkstände wird das Konzept dem Gemeinderat vorgestellt.
Derzeit gibt es ständig durch auf der Hauptstraße zu nah an der Einmündung Am Hofgraben parkende Fahrzeuge eine Gefährdung des aus der Straße Am Hofgraben einbiegenden Verkehrs. Um dieses vorschriftswidrige verkehrsgefährdende Parken auszuschließen, wurde mit Anordnung vom 13. September vorab auf der Hauptstraße an beiden Seiten der Einmündung zur Straße „Am Hofgraben“ die Anbringung von Grenzmarkierungen gemäß Verkehrszeichen 299 StVO mit einer jeweiligen Länge von 8 Meter angeordnet.
Hauptstraße gegenüber Kindergarten
Um die Sicherheit beim Bringen und Holen von Kindergartenkindern mit Auto zu erhöhen, wird gegenüber dem Kindergarten auf 3 Fahrzeuglängen eine Haltverbotszone (eingeschränktes Haltverbot) eingerichtet. Die Haltzeit wird auf maximal 30 Minuten begrenzt (Parkscheibenpflicht). Das Haltverbot gilt während der Öffnungszeiten des Kindergartens von Montags bis Freitags ab 7 bis 18 Uhr. Damit ist dort ein Dauerparken nicht mehr zulässig. Vielmehr steht dieser Parkraum künftig für das Bringen und Holen von Kindern zur Verfügung.
Im Interesse einer gesunden Kindesentwicklung wird darauf hingewiesen, dass das Bringen und Holen mit Auto jedoch nur die Ausnahme sein kann. Aus Sicht der Verkehrsbehörde lernen nur Kinder, die begleitet zu Fuß gebracht werden, sich im Verkehr sicher zu bewegen. Zudem sollen diese Kinder ausgeglichener und entspannter im Kindergarten ankommen. Im übrigen gilt diese Feststellung auch für die Grundschulkinder.
Nördlicher Teil der Mörlheimer Straße
Zur Verkehrsschau lag der Vorschlag eines Anwohners vor, durch das Anbringen von Leitelementen oder Bordsteinaufkantungen ein Überfahren des Gehweges sowie ein „Schneiden“ von Kurven und schnelles Fahren zu verhindern. Aus Sicht der Fachbehörden wären mit einer solchen Maßnahme andere Probleme verbunden, sodass man vom anwohnerseitigen Vorschlag der Anbringung von Leitelementen Abstand genommen hat.
Mörlheimer Straße südlich der Hofgraben-Brücke
Anwohnerseitig war beantragt, zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu treffen, da in Richtung Ortsausgang trotz Tempo-30-Zone zu schnell gefahren würde. Um dies zu überprüfen, wurde von der Polizei über 90 Minuten eine Radarkontrolle durchgeführt. Hierbei habe es 5 Beanstandungen gegeben. Die Höchstgeschwindigkeit habe bei 47 km/h gelegen. Zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung werden als nicht möglich bewertet.
Bushaltestelle auf der Hornbachstraße (K 42) Höhe Startpunkt der Draisinenbahn
Seitens eines Ratsmitglieds gab es den Vorschlag, die dortige Haltestelle zu verlegen. Für Fahrzeugführer, die von Bornheim kommend nach links in die Hornbachstraße abbiegen möchten, wenn dort Busse warten, sei die Situation unübersichtlich. Aus Sicht der Verkehrsschau gibt es keine geeignete Örtlichkeit zur Umlegung der Bushaltestelle. Zudem stünden die Busse nur eine sehr kurze Zeit, andere Verkehrsteilnehmer könnten diese kurze Zeit warten. Insoweit bestehe für eine Verlagerung der Haltestelle kein Handlungsbedarf.
Fußgängerüberweg Bruchwiesenstraße
Seitens der Firma HORNBACH ist ein Fußgängerüberweg vom Haupteingang des Verwaltungsgebäudes zum Hornbacheinkaufszentrum beantragt. Die Fußgängerzählungen bestätigen die Berechtigung dieses Antrags. Als geeignete Lösungen werden der Firma vorgeschlagen eine Überquerungshilfe mit Fahrbahnteiler, alternativ eine Fußgängerbedarfsampel (Richtlinien: RILSA).

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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13September

Die verborgene Schönheit der Blühstreifen und Ehda-Flächen

„Schönheit vergeht“, das ist eine Lebensweisheit. So wie beim Menschen die jugendliche Schönheit in die verborgene Schönheit des Alters übergeht, so ist es auch in der Natur. Besonders deutlich wird dies an den Blühstreifen unserer Landwirte sowie an den Ehda-Flächen. Zuerst erfreuen uns die Blüten mit ihrer vielfältigen Farbenpracht. Dann reifen die Samen, aus den bunt blühenden Flächen werden optisch braune, für manches Auge unschöne Flächen. Man weiß und sieht nicht, dass wie beim Menschen auch die Altersphase in der Natur ihren eigenständigen Stellenwert und ihre verborgene Schönheit hat.
Am Spruch „Schönheit vergeht, Tugend besteht“ kann man dies am besten erkennen. Nach dem Wikiwörterbuch sagt dieser Spruch: „
Gutes Aussehen ist nicht so wichtig wie innere Werte, die Bestand haben, während es mit jugendlicher Schönheit schnell vorbei ist.“ Was ist denn der Wert einer abgeblühten Wildpflanze, wenn sie denn als häßlich angesehen wird?
An sich ist es bei näherem Nachdenken ganz einfach: Wenn es auch auf den nicht bewirtschafteten Flächen keine Samen gibt, weil vorzeitig abgemulcht wird, gibt es die Samenpflanze in der Folgegeneration nicht mehr. Es kommt zur Artenverarmung. Wenn die Samenbildung nicht zugelassen wird, fehlt u.a. den samenfressenden Vögeln die Nahrung. Wo bliebe der Distelfink, wenn nicht auch Disteln aussamen dürfen. Wenn die Brennessel auch in der Natur gleich umgesenst wird, kann sich auf ihr keine Raupe zum Schmetterling entwickeln. U.a. Admiral, Tagpfauenauge, Landkärtchen würden uns verloren gehen. Was machen stengelbrütende Wildbienen wie z.B. Osmia tridentata oder Ceratina cucurbitina, wenn auch auf den nicht bewirtschafteten Grünflächen keine trockenen, toten Pflanzenstengel verbleiben? Wo können Hummeln ihre Nestkugel bauen, wenn sie kein verfilztes Graspolster z.B. an Ackerrändern finden, weil es weggemulcht wird? Wo findet der Igel für seine Jungen Unterschlupf, wenn es keine Reisig- und Laubhaufen und andere Verstecke auf den nicht bewirtschafteten Flächen gibt? Man sieht: Es sind die Werte, die Flächen für die Natur haben. Es ist die „innere Schönheit“, die viel mehr ist als die Schönheit der Flächen in der Blühphase.
Um uns in Bornheim die „innere Schönheit der landwirtschaftlichen Blühstreifen und Ehda-Flächen“ zu vermitteln, dazu hat Margot Killer aus Landau auf der ökologischen Ausgleichsfläche am Neuberg zahlreiche verschiedene Pflanzenarten gesammelt.

 

Margot Killer aus Landau beim Sammeln von Wildpflanzen auf der Ehda-Fläche am Neuberg

Diese am Neuberg gesammelten Pflanzen werden von ihr gepresst, getrocknet und in Grußkarten, Bildern und Kerzen verarbeitet. Anlässlich der Bornheimer Kunsthandwerkerausstellung am 25./26. November im Rathaus wird sie am Beispiel dieser Grußkarten, Bilder und Kerzen uns die Vielfalt und die verborgene Schönheit der Wildpflanzen auf den Bornheimer Blühstreifen- und Ehda-Flächen präsentieren. Zusätzlich kann man sie bei ihrer handwerklichen Arbeit beobachten und so sehen, mit wieviel Liebe und Feinarbeit sie ihre Kunst ausübt.

 

Margot Killer (rechts) im Dorfgemeinschaftshaus mit ihrer Präsentation von handgefertigten Grußkarten, Bildern und Kerzen mit integrierten Wildpflanzen, die die Vielfalt und Schönheit der Natur vermitteln; links: Brigitte von Heißen

Ich würde mich freuen, wenn anlässlich der Hobby- und Kunstausstellung möglichst viele Bornheimer bei Margot Killer vorbeischauen würden. Sie werden beeindruckt sein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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