19Oktober

Wer sitzt da am Bornheimer Ratstisch?

Es war ein Anruf aus Speyer.

Wolfram Ketzler, Intarsienschneider aus Plauen im Vogtland, an dem von ihm mitgestalteten Bornheimer Ratstisch

 

„Kann ich kurz in Bornheim vorbeikommen, um mir den Ratstisch anzuschauen?“ Das war die Frage am Telefon.

Schnell stellte sich heraus: Der Anrufer war Wolfram Ketzel aus Plauen im Vogtland. Er ist derjenige, der die Intarsien für den Bornheimer Ratstisch geschnitten hat. Und mit seinen 74 Jahren wollte er seinen Urlaub in und um Speyer nutzen, sich nochmals an seiner Kunst, die den Bornheimer Ratstisch mit ausmacht, zu erfreuen.
Er hat den Ratstisch in Bornheim lange gesucht. Er hat hierzu viele Leute kontaktiert. Er landete dabei immer in Bornheim bei Frankfurt. Keiner konnte ihm sagen, wo er den Ratstisch findet. Erst nach umfassender Internetrecherche betreffend der vielen Bornheims ist er dann auf das pfälzische Bornheim gestoßen und dann gleich fündig geworden.
Wolfram Ketzel hat sich nach der Wende 1990 in Plauen als Intarsienschneider selbständig gemacht. Seine künstlerischen Arbeiten hat er in ganz Deutschland ausgestellt, unter anderem in Koblenz. Hier traf er den Holzgestalter Hook aus Altrip, für den er anschließend immer wieder (Intarsien)Bilder geschnitten hat.
Als die Firma Hook aus Altrip von der Gemeinde Bornheim den Auftrag bekam, den Ratstisch und die Ratsstühle zu designen und zu produzieren, wurde Wolfram Ketzel von der Firma Hook mit dem Schneiden und Einlegen der Intarsien beauftragt.
Intarsien sind Einlegearbeiten aus Holz, bei der auf einer planen Oberfläche verschiedene Hölzer so in- oder aneinander gelegt werden, dass wieder eine ebene Fläche entsteht, die verschiedenfarbige und unterschiedlich strukturierte Einschlüsse enthält. So sind die Wappen und die vielfältigen Bilder auf dem Ratstisch entstanden.
Plinius der Ältere (23–79 n. Chr.) schreibt im 16. Buch seiner berühmten Naturgeschichte, dass mit dem „Belegen der Hölzer“ die Zeit des Luxus begann. Der Ratstisch mit seinen wertvollen Intarsien ist daher als Kunstwerk nicht nur zeitlos, er ist auch ein Hinweis, dass es Bornheim damals wie heute und hoffentlich auch in Zukunft gut geht.
Mit einem Präsent, je einer Flasche Vincent Secco vom Weingut Acuntius, einem Brosecco vom Weingut Brauch-Brosam, einem Dunkelfelder vom Weingut Cuntz und einem Sauvignon blanc vom Weinhaus Müller, verabschiedete ich Wolfram Ketzel und seinen Kollegen Udo Ziederer, Restaurator für antike Möbel, der ihn begleitete. Für Wolfram Ketzel war es eine sichtliche Freude, „seinen“ Bornheimer Ratstisch nach „Jahrzehnten“ wiederzusehen. Wir Bornheimer sind stolz, so einen zeitlosen, wertvollen Ratstisch zu haben.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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16Oktober

Hubertusmesse

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13Oktober

Neujahrskonzert 2018 - Johann-Strauß-Orchester Kurpfalz wieder zu Gast in Bornheim

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom 5. Neujahrskonzert am Samstag, 6. Januar 2018, 19.30 Uhr, im Bornheimer Dorfgemeinschaftshaus, das unter dem Motto „Links und rechts der Donau“ steht.

Die Musikfreunde aus Bornheim und Umgebung erwartet wieder ein bunter Reigen aus heiter beschwingten Melodien.

Die Eintrittskarten zum Preis von 22,00 €, mit Rheinpfalz-Card für 20,00 €, sind ab sofort erhältlich bei Günter Dörsam, Am Hofgraben 20, 76879 Bornheim, Tel.Nr. 06348/9836660 oder können unter der e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

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20September

Bürgerpreis für Gerhard Weber - Herzlichen Glückwunsch

Letzten Sonntag wurde das umfangreiche ehrenamtliche Engagement unseres Mitbürgers Gerhard Weber aus der Gartenstraße für das ökumenische Projekt „Kreuz und Quer“ durch den Lions Club Offenbach mit dem Bürgerpreis „pro palatina“ des Clubs gewürdigt. Hierzu gratuliere ich Herrn Pfarrer Gerhard Weber im Namen der Gemeinde sowie persönlich sehr herzlich.

Pfarrer Gerhard Weber (links) bei der Entgegennahme des Bürgerpreises „pro palatina“ 2017 des Lions Clubs Offenbach

17 Jahre bot das von Gerhard Weber u.a. initiierte Projekt KREUZ & QUER (K&Q) in Landau zahlreichen Menschen einen Treffpunkt. Das wöchentliche Kleinkunstprogramm war auf Grund seines Niveaus gut besucht, häufig war der Raum mit dem schönen Kellergewölbe brechend voll belegt. Wenn man sich in schwierigen Lebenssituationen befand, konnte man bei KREUZ & QUER Rat und Hilfe erfahren. Zudem war das KREUZ & QUER Treffpunkt verschiedener Selbsthilfegruppen.
Gut 50 Ehrenamtliche, u.a. auch aus Bornheim, bildeten das gemeinsame Team, zudem gab es viele Spender, die das Projekt finanziell unterstützten. Sehr bedauerlich ist, dass das Projekt aus Kostengründen zwischenzeitlich aufgegeben werden musste.
17 Jahre ein so anspruchsvolles Projekt wie das K&Q ehrenamtlich zu organisieren und mit 50 Ehrenamtlichen zu betreiben, das bedeutet eine enorme Leistung. Insoweit nochmals herzlichen Glückwunsch an unseren Mitbürger Gerhard Weber zur Preisverleihung und ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen und Spender, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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18September

Verkehrsschau 2017 – Ergebnisse

Am 17. August fand in Bornheim die diesjährige Verkehrsschau statt. Vertreten waren die Polizeiinspektion Landau, der Landesbetrieb Mobilität LBM, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeinde als Untere Verkehrsbehörde.
Die Verkehrsschau hat folgendes Ergebnis:
Hauptstraße zwischen Einmündung Wiesenstraße und Einmündung „Am Steinsteg“
Hierzu lag ein Einwohnerantrag vor, alternierend Parkstände anzuordnen, um die Durchfahrtgeschwindigkeiten zu verringern. Zudem solle durch Einzeichnen von Parkständen das Parken vor Grundstückszufahrten ausgeschlossen werden.
Beschlossen wurde die alternierende Anordnung von Parkständen, zunächst für eine Versuchsphase von 6 Monaten. Mit der Festlegung der Parkstände ist die Verbandsgemeinde Offenbach als untere Verkehrsbehörde beauftragt. Vor der verkehrsbehördlichen Anordnung der Parkstände wird das Konzept dem Gemeinderat vorgestellt.
Derzeit gibt es ständig durch auf der Hauptstraße zu nah an der Einmündung Am Hofgraben parkende Fahrzeuge eine Gefährdung des aus der Straße Am Hofgraben einbiegenden Verkehrs. Um dieses vorschriftswidrige verkehrsgefährdende Parken auszuschließen, wurde mit Anordnung vom 13. September vorab auf der Hauptstraße an beiden Seiten der Einmündung zur Straße „Am Hofgraben“ die Anbringung von Grenzmarkierungen gemäß Verkehrszeichen 299 StVO mit einer jeweiligen Länge von 8 Meter angeordnet.
Hauptstraße gegenüber Kindergarten
Um die Sicherheit beim Bringen und Holen von Kindergartenkindern mit Auto zu erhöhen, wird gegenüber dem Kindergarten auf 3 Fahrzeuglängen eine Haltverbotszone (eingeschränktes Haltverbot) eingerichtet. Die Haltzeit wird auf maximal 30 Minuten begrenzt (Parkscheibenpflicht). Das Haltverbot gilt während der Öffnungszeiten des Kindergartens von Montags bis Freitags ab 7 bis 18 Uhr. Damit ist dort ein Dauerparken nicht mehr zulässig. Vielmehr steht dieser Parkraum künftig für das Bringen und Holen von Kindern zur Verfügung.
Im Interesse einer gesunden Kindesentwicklung wird darauf hingewiesen, dass das Bringen und Holen mit Auto jedoch nur die Ausnahme sein kann. Aus Sicht der Verkehrsbehörde lernen nur Kinder, die begleitet zu Fuß gebracht werden, sich im Verkehr sicher zu bewegen. Zudem sollen diese Kinder ausgeglichener und entspannter im Kindergarten ankommen. Im übrigen gilt diese Feststellung auch für die Grundschulkinder.
Nördlicher Teil der Mörlheimer Straße
Zur Verkehrsschau lag der Vorschlag eines Anwohners vor, durch das Anbringen von Leitelementen oder Bordsteinaufkantungen ein Überfahren des Gehweges sowie ein „Schneiden“ von Kurven und schnelles Fahren zu verhindern. Aus Sicht der Fachbehörden wären mit einer solchen Maßnahme andere Probleme verbunden, sodass man vom anwohnerseitigen Vorschlag der Anbringung von Leitelementen Abstand genommen hat.
Mörlheimer Straße südlich der Hofgraben-Brücke
Anwohnerseitig war beantragt, zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu treffen, da in Richtung Ortsausgang trotz Tempo-30-Zone zu schnell gefahren würde. Um dies zu überprüfen, wurde von der Polizei über 90 Minuten eine Radarkontrolle durchgeführt. Hierbei habe es 5 Beanstandungen gegeben. Die Höchstgeschwindigkeit habe bei 47 km/h gelegen. Zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung werden als nicht möglich bewertet.
Bushaltestelle auf der Hornbachstraße (K 42) Höhe Startpunkt der Draisinenbahn
Seitens eines Ratsmitglieds gab es den Vorschlag, die dortige Haltestelle zu verlegen. Für Fahrzeugführer, die von Bornheim kommend nach links in die Hornbachstraße abbiegen möchten, wenn dort Busse warten, sei die Situation unübersichtlich. Aus Sicht der Verkehrsschau gibt es keine geeignete Örtlichkeit zur Umlegung der Bushaltestelle. Zudem stünden die Busse nur eine sehr kurze Zeit, andere Verkehrsteilnehmer könnten diese kurze Zeit warten. Insoweit bestehe für eine Verlagerung der Haltestelle kein Handlungsbedarf.
Fußgängerüberweg Bruchwiesenstraße
Seitens der Firma HORNBACH ist ein Fußgängerüberweg vom Haupteingang des Verwaltungsgebäudes zum Hornbacheinkaufszentrum beantragt. Die Fußgängerzählungen bestätigen die Berechtigung dieses Antrags. Als geeignete Lösungen werden der Firma vorgeschlagen eine Überquerungshilfe mit Fahrbahnteiler, alternativ eine Fußgängerbedarfsampel (Richtlinien: RILSA).

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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13September

Die verborgene Schönheit der Blühstreifen und Ehda-Flächen

„Schönheit vergeht“, das ist eine Lebensweisheit. So wie beim Menschen die jugendliche Schönheit in die verborgene Schönheit des Alters übergeht, so ist es auch in der Natur. Besonders deutlich wird dies an den Blühstreifen unserer Landwirte sowie an den Ehda-Flächen. Zuerst erfreuen uns die Blüten mit ihrer vielfältigen Farbenpracht. Dann reifen die Samen, aus den bunt blühenden Flächen werden optisch braune, für manches Auge unschöne Flächen. Man weiß und sieht nicht, dass wie beim Menschen auch die Altersphase in der Natur ihren eigenständigen Stellenwert und ihre verborgene Schönheit hat.
Am Spruch „Schönheit vergeht, Tugend besteht“ kann man dies am besten erkennen. Nach dem Wikiwörterbuch sagt dieser Spruch: „
Gutes Aussehen ist nicht so wichtig wie innere Werte, die Bestand haben, während es mit jugendlicher Schönheit schnell vorbei ist.“ Was ist denn der Wert einer abgeblühten Wildpflanze, wenn sie denn als häßlich angesehen wird?
An sich ist es bei näherem Nachdenken ganz einfach: Wenn es auch auf den nicht bewirtschafteten Flächen keine Samen gibt, weil vorzeitig abgemulcht wird, gibt es die Samenpflanze in der Folgegeneration nicht mehr. Es kommt zur Artenverarmung. Wenn die Samenbildung nicht zugelassen wird, fehlt u.a. den samenfressenden Vögeln die Nahrung. Wo bliebe der Distelfink, wenn nicht auch Disteln aussamen dürfen. Wenn die Brennessel auch in der Natur gleich umgesenst wird, kann sich auf ihr keine Raupe zum Schmetterling entwickeln. U.a. Admiral, Tagpfauenauge, Landkärtchen würden uns verloren gehen. Was machen stengelbrütende Wildbienen wie z.B. Osmia tridentata oder Ceratina cucurbitina, wenn auch auf den nicht bewirtschafteten Grünflächen keine trockenen, toten Pflanzenstengel verbleiben? Wo können Hummeln ihre Nestkugel bauen, wenn sie kein verfilztes Graspolster z.B. an Ackerrändern finden, weil es weggemulcht wird? Wo findet der Igel für seine Jungen Unterschlupf, wenn es keine Reisig- und Laubhaufen und andere Verstecke auf den nicht bewirtschafteten Flächen gibt? Man sieht: Es sind die Werte, die Flächen für die Natur haben. Es ist die „innere Schönheit“, die viel mehr ist als die Schönheit der Flächen in der Blühphase.
Um uns in Bornheim die „innere Schönheit der landwirtschaftlichen Blühstreifen und Ehda-Flächen“ zu vermitteln, dazu hat Margot Killer aus Landau auf der ökologischen Ausgleichsfläche am Neuberg zahlreiche verschiedene Pflanzenarten gesammelt.

 

Margot Killer aus Landau beim Sammeln von Wildpflanzen auf der Ehda-Fläche am Neuberg

Diese am Neuberg gesammelten Pflanzen werden von ihr gepresst, getrocknet und in Grußkarten, Bildern und Kerzen verarbeitet. Anlässlich der Bornheimer Kunsthandwerkerausstellung am 25./26. November im Rathaus wird sie am Beispiel dieser Grußkarten, Bilder und Kerzen uns die Vielfalt und die verborgene Schönheit der Wildpflanzen auf den Bornheimer Blühstreifen- und Ehda-Flächen präsentieren. Zusätzlich kann man sie bei ihrer handwerklichen Arbeit beobachten und so sehen, mit wieviel Liebe und Feinarbeit sie ihre Kunst ausübt.

 

Margot Killer (rechts) im Dorfgemeinschaftshaus mit ihrer Präsentation von handgefertigten Grußkarten, Bildern und Kerzen mit integrierten Wildpflanzen, die die Vielfalt und Schönheit der Natur vermitteln; links: Brigitte von Heißen

Ich würde mich freuen, wenn anlässlich der Hobby- und Kunstausstellung möglichst viele Bornheimer bei Margot Killer vorbeischauen würden. Sie werden beeindruckt sein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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13September

Die Weinlehrzeile am Neuberg – das „unbekannte“ Bornheimer Highlight

Wenn der Name Bornheim in der Region fällt, dann kommen sofort die Begriffe „Saubrunnen“, „Dorf der Kunst“, „Krippendorf“, „erste Ehda-Gemeinde Deutschlands“ und manch andere Begrifflichkeit mehr.
Ein Bornheimer Highlight, das ebenfalls überregionalen Bekanntheitsgrad verdient, das ist die derzeit nur Insidern bekannte Weinlehrzeile am Neuberg. Hier kann jedermann entlang des Spazierwegs Abzweig von der K42 am Kunststorchennest Richtung Kirchstraße (Knöringer Weg) / Anwesen Gerhard Bach in einer entlang des Spazierwegs verlaufenden Rebzeile 33 verschiedene Rebsorten kennen lernen und über den Herbst deren Trauben vergleichend probieren. Jede Rebsorte ist mit 4 Rebstöcken vertreten und mit einem Namensschild kenntlich gemacht.
20 Weißwein- und 13 Rotweinsorten treten hier gegeneinander an, bekannte Sorten bis hin zu Sorten mit außergewöhnlichen Namen, die Lust auf ein Kennenlernen der Rebsorte machen. Eine kleine Namensauswahl: Rieslaner, Sieger, Auxerrois, Phönix, Herold, St. Laurent, Merlon, Acolon, Cabernet Dorsa – all diese Sorten finden Sie in unserer Lehrzeile. Lernen Sie sie kennen, es lohnt sich.
Eine solche Vielfalt an Rebsorten in einer einzigen langen Weinbergzeile muss man lange suchen – Bornheim hat sie. Die Weinlehrzeile hat das Potential, im gemeindlichen Tourismuskonzept einen Baustein hoher Besucherattraktivität abzubilden und Bornheim als südpfälzischen Weinort mit Weinen hoher Qualität und hervorragenden Winzern zu präsentieren. Für Ideen, wie die Gemeinde dieses Potenzial erschließen kann, bin ich dankbar.
Sie ist aber auch und vor allem eine Weinlehrzeile für die Bornheimer, vor allem für Familien. Es wäre schön, wenn noch mehr Bornheimer jetzt, wo die Trauben reif sind, ihren Spaziergang zur Weinlehrzeile machen und die Vielfalt der Traubensorten probieren würden. Haben Sie den Mut, sich der Trauben in haushaltsüblichen Mengen zu bedienen. Sie warten darauf, gepflückt zu werden, bevor sie die Vögel ernten.

Rudi Brauch an der von ihm gepflegten Bornheimer Weinlehrzeile, in der sich 33 verschiedene Rebsorten zum Kennenlernen präsentieren.
Angelegt wurde die Weinlehrzeile 2008 nach Abschluss der Flurbereinigung auf Initiative des damaligen 1. Beigeordneten Rudi Brauch. Er wurde dabei unterstützt von Waldemar Traxel, Rudi Sommerauer und Horst Wollenschläger. Rudi Brauch pflegt seitdem die Rebzeile ehrenamtlich. Die Kosten der Anlage trägt die Bornheimer Bauern- und Winzerschaft. Hierfür seitens der Gemeinde einen herzlichen Dank und das Versprechen, diesem Highlight einen gebührenden Bekanntheitsgrad zu verschaffen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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05September

Die Bornheimer Kunst jetzt auf YouTube

Viele Besucher Bornheims stellen erstaunt fest, was für ein schönes, liebenswertes Dorf Bornheim ist. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die vielen Kunstwerke, die Bornheim sein Gesicht geben. „Kunst sollte nicht den Städten vorbehalten sein“, das war das Motto meines Vorvorgängers Dieter Hörner. Dementsprechend hat er zusammen mit den jeweiligen Gemeinderäten Bornheim zu einem „Dorf der Kunst“ entwickelt.
Diese Kunst zu präsentieren, „Lust auf Bornheim zu machen“, das hat sich Günter Dörsam aus der Straße „Am Hofgraben“ zum Ziel gesetzt und unter dem Titel „Ein Dorf mit viel Sinn für Kunst“ einen wunderbaren Film über die Bornheimer Kunstwerke gedreht.

Günter Dörsam beim Dreh seines Films „Bornheim – Ein Dorf mit viel Sinn für Kunst“

Den auf YouTube befindlichen Film finden Sie auf unserer Homepage www.storchendorf-bornheim.de. Sie müssen den Film zum Abspielen auf der Startseite der Homepage nur anklicken und schon erleben Sie Bornheim live als „Dorf der Kunst“ von seiner schönsten Seite.
Ein herzliches Dankeschön an Günter Dörsam. Der Film ist ein gelungenes Werk, das „Lust auf Bornheim“ macht und insoweit die sommerlichen Führungen zu „Störche, Kunst & Wein“ ideal ergänzt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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05September

Über den Tellerrand hinausschauen und Mitverantwortung übernehmen

Das bekommen unsere Kinder in unseren Schulen erfreulicherweise heute schon früh vermittelt. Ein Beispiel hierfür ist der jährliche Spendenlauf des Otto-Hahn-Gymnasiums in Landau. 2017 mit dabei waren u.a. die Bornheimer Schüler Felix Eckert und Sofia und Chiara Uribe Uribe.

vorne: Sofia und Chiara Uribe Uribe beim Spendenlauf des Otto-Hahn-Gymnasiums am 31. August 2017 in Landau

Warum ist dies einen Amtsblattbeitrag wert? Weil die Kinder, als sie bei mir um eine Spende warben, mich zutiefst beeindruckt haben. Sie waren in der Lage, mir die Projekte, die seitens der Schulgemeinschaft zur Förderung ausgesucht worden waren, zum einen das Projekt „Neuer Kiosk für das OHG“, sowie die Unterstützung der Hilfsorganisation (I)NTACT Mädchenhilfe und des Vereins Silberstreif im Detail zu erklären, den Unterstützungsbedarf zu vermitteln und ernsthaft, aber gleichzeitig ausgesprochen gewinnend für eine Spende zu werben. Für mich heißt das: Wir können auf unsere Kinder stolz sein und sollten sie bei solchen gemeinnützigen Aktivitäten umfassend unterstützen.
Insgesamt haben die OHG-Schüler 2017 25.300 € an Spendensumme erlaufen, bei den bisher 14 Läufen 267.000 € bei 113.000 km Laufstrecke. Chiara und Sofia Uribe Uribe haben es jeweils auf 15 km Laufstrecke gebracht und dadurch allein 280 € an Spenden eingeworben. Vom Spendenvolumen insgesamt gehen 10.500 € an den Landauer Verein Silberstreif, der gegen Altersarmut ankämpft, 10.500 € an (I)NTACT, ein Verein, der gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen in Afrika ankämpft, und 5.000 € zur Finanzierung eines neuen Kiosk´s am OHG.
Insgesamt sind Aktionen wie die Spendenläufe nicht nur eine tolle Erfahrung für unsere Kinder. Denn sie erleben, dass man mit Engagement anderen Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, etwas Gutes tun kann. Sie sind aber auch eine schöne Erfahrung für diejenigen, die die Kinder mit einer Spende unterstützen. Sieht man doch die Begeisterung der Kinder und ihre Freude, wenn man sie unterstützt und mitmacht. Insoweit: Wenn unsere Schulen solche Projekte machen, seien wir als Bornheimer immer mit dabei.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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30August

Kerwequiz 2017

Liebe Kinder und Jugendliche,

am Wochenende feiern wir in Bornheim unsere St. Laurentius Kerwe. Für Euch gibt es wieder ein großes Spiele- und Unterhaltungsangebot. Insoweit lohnt es zu kommen.
Am Kerwesonntag von 13.30 bis 14.30 Uhr habt Ihr am Boulehaus wieder die Möglichkeit, Euer Wissen zu einem speziellen Bornheimer Thema unter Beweis zu stellen und einen Gutschein im Wert von 2 Euro zu gewinnen. Den Gutschein könnt Ihr anschließend auf dem Kerweplatz bei den Schaustellern und sonstigen Anbietern einlösen.
Das Quiz hat in den Vorjahren Fragen zur Landwirtschaft und zum Naturschutz in Bornheim gestellt. In diesem Jahr gibt es spezielle Fragen zu den „Bornheimer Schafen“. Wer diesen Beitrag liest, kann alle Fragen richtig beantworten. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, schneidet diesen Beitrag aus dem Amtsblatt aus und bringt ihn zur Fragenbeantwortung einfach mit. Ich freue mich auf Euer Mitmachen!

 

 Bornheimer Schafherde bei der Pflege der Ehda-Fläche am Ortseingang Neuberg

In Bornheim haben wir derzeit zwei Schafherden im Einsatz. Sie gehören den Schäfern Jürgen Fröhlich und Ludwig Nicolai aus Essingen. Sie arbeiten für die Gemeinde, indem sie die gemeindlichen Grünflächen und die Wassergräben abweiden und die Flächen so vor der Verbuschung bewahren. Die Schafe mit den schwarzen Köpfen nennt man Schwarzkopfschafe. Die mit den braunen Köpfen sind Fuchsschafe, weil das Braun die Farbe des Fuchsfells darstellt. Sie fressen mit Begeisterung Gras, Blätter von Brombeeren, Hecken und Bäumen sowie die zahlreichen Brennesseln. Die eine Herde beweidet derzeit die Ehda-Fläche am Neuberg. Die andere säubert den Hofgraben, sodass das Wasser nach Starkregen zügig abfließen kann und Bornheim so Überschwemmungen erspart bleiben. Wie man feststellt, freuen sich die Bornheimer an den Schafen. Denn die Schafe haben dauernd Besuch von Familien mit Kindern, aber auch von Älteren, die ihnen trockenes Brot, Äpfel, Birnen, Mais, aber auch frisch gejätetes Unkraut zum Fressen vorbeibringen. Normalerweise sind die Schafe nachts ruhig. In der Wiesenstraße haben sie jedoch ab und zu die Nachtruhe gestört. Denn immer, wenn der Dachs im Wäldchen östlich der Wiesenstraße nachts auf seiner Futtersuche an den Schafen vorbeikam, bekamen die Lämmer Angst und riefen nach ihren Müttern. Insgesamt sind die Schafe eine Attraktion, sogar die Touristen, die in der Villa Toscana übernachtet haben, haben sich daran gefreut. Die Schafe leisten einen wichtigen Beitrag, die Bornheimer Gemarkung naturnah zu erhalten. Insoweit sollen Schafe die Bornheimer Grünpflege dauerhaft übernehmen.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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30August

Wer ist denn das? Was macht der in Bornheim?

Der junge Mann heißt Mike Jolly. Er ist Mitarbeiter der Thüga Netzgesellschaft, der das Bornheimer Erdgasnetz gehört und die dieses betreibt.

 

Thüga-Mitarbeiter Mike Jolly an der Bushaltestelle beim Storchenzentrum bei der Prüfung auf Erdgasspuren in der Bodenluft

Bei Erdgas ist wegen der Explosionsgefahr ein hoher Sicherheitsstandard gefordert. Von daher wird seitens der Thüga das Erdgasnetz regelmäßig auf Dichtheit überprüft.
Hierzu ist eine der Maßnahmen die Überprüfung, ob im Bereich der im Boden verlegten Erdgasleitungen zu den Hausanschlüssen Erdgasspuren in der Bodenluft nachweisbar sind. So werden Undichtigkeiten frühzeitig erkannt und behoben.
In dem fahrbaren Gerät befindet sich eine Ansaugung für die Bodenluft. Die angesaugte Bodenluft wird in einem Analysator auf Erdgasspuren untersucht. Sollten Erdgasspuren gemessen werden, wird die Erdgaskonzentration in der Bodenluft und die Koordinaten des Standorts über GPS in einem Kleincomputer dokumentiert. Damit können unverzüglich die notwendigen Abdichtungsmaßnahmen an den Erdgasleitungen veranlasst werden. Man kann annehmen: Bei unserem Gasnetzbetreiber wird Sicherheit groß geschrieben! Insoweit sollte unser Erdgasnetz bei der Thüga Netzgesellschaft in guten Händen sein.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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29August

Valerianella locusta für Bornheim

Muss man als Bornheimer wissen, was Valerianella locusta ist? Nicht unbedingt, aber es schadet auch nicht.

Nach dem Sortenblatt ist es eine sehr ertragreiche, robuste, schnellwüchsige Sorte Feldsalat mit dunkelgrünen, runden Blättern und – wenn man es erntet – ein wichtiger Lieferant von Vitamin C und Vitamin A im Winter.

Warum ist das Wissen hierum nützlich? Weil Ehrenamtler aus Spaß an der Freud auf einem Acker von Gerhard Bach (Lage: östlich der Wiesenstraße östlich Anwesen Willi Riehling) Valerianella locusta auf insgesamt 150 Laufmetern ausgesät haben mit dem Ziel, dass jeder Bornheimer hier über den Herbst und Winter – wenn die Saat gut aufgeht - Feldsalat ernten kann. Das gemeindliche Anliegen ist, dass hier Familien, die keinen eigenen Nutzgarten haben, gemeinsam mit ihren Kindern für den Eigenbedarf ernten können. So können unsere Kinder noch erfahren, dass Lebensmittel nicht aus dem Supermarkt kommen, sondern angebaut und bis zur Ernte gepflegt werden müssen. Wenn sich hieraus bei den Kindern eine Wertschätzung für gesunde Lebensmittel vermitteln lässt und nebenbei der Feldsalat der Familie schmeckt, dann ist das Ziel dieses ehrenamtlichen Engagements erreicht.

Matthias Klee, Gerhard Bach, Willi Riehling und Renate Brosam beim „Säen von Valerianella locusta für Bornheim“

Gerhard Bach hat die Ackerfläche vorbereitet und zur Verfügung gestellt sowie den Samen eingekauft. Matthias Klee als Neubürger hat die Saatrillen gezogen. Renate Brosam hat fachfraulich den Samen ausgesät. Willi Riehling stellt das Gießwasser zur Verfügung, damit die Saat auch gelingt. Ihnen allen im Namen der Gemeinde ein herzliches Dankeschön. Jetzt gilt es zu hoffen, dass die Saat gut aufgeht und gedeiht. Wenn dies gelingt, wäre es schön, wenn Familien mit ihren Kindern hier für den Eigenbedarf immer wieder mal ernten würden. Denn nur dann hat sich der ehrenamtliche Einsatz gelohnt.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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29August

Bornheimer Umweltprogramm wird sogar in Berlin wahrgenommen

Am 24. August besuchte die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag Katrin Göring-Eckardt zusammen mit dem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten Dr. Tobias Lindner Bornheim, um sich über das gemeindliche Umweltprogramm zu informieren. Hinzu kam der gewählte künftige Landrat des Kreises Südliche Weinstraße Dietmar Seefeldt, dem eine gesunde Umwelt und eine intakte Natur ein besonderes Anliegen ist und sich insoweit auch für das Bornheimer Ehda-Projekt interessiert.

 

Begrüßung am Ortseingangsschild „Bornheim – erste Ehda-Gemeinde Deutschlands“ auf dem Neuberg (von links: Dietmar Seefeldt, neuer Landrat SÜW; Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag; Dr. Tobias Lindner, südpfälzischer Bundestagsabgeordneter; rechts: Dr. Karl Keilen, Ortsbürgermeister; Otmar Dietz, 1. Beigeordneter)

Was das gemeindliche Ehda-Konzept für die Grünflächenpflege bedeutet, konnte den Besuchern sehr gut am Neuberg dargestellt werden. In Bornheim heißt es: Statt maschinelles Mulchen, bei dem ca. 90% der Fauna zerschlagen werden, weiden die Bornheimer Schafe die Flächen ab, und zwar zeitlich gestaffelt (analog der Staffelmahd). Dies sichert den Erhalt und die Entwicklung einer artenreichen Flora und Fauna. Es wird nicht auf Zuchtpflanzen, sondern auf das breite Arteninventar heimischer Wildpflanzen gesetzt. Diese dürfen hier nicht nur wachsen und blühen, sondern auch Samen bilden und natürlich aussamen. Das Aussamen erhält nicht nur die „Samenbank des Bodens mit der Gesamtheit seiner Pflanzenarten“, sondern bietet der vielfältigen Tierlebewelt, der Fauna, über den Winter zusätzlich die Nahrungs- und damit Überlebensgrundlage. Die trockenen Pflanzenstengel, die die Schafe nach der Beweidung übrig lassen, sind wiederum Lebensraum zum Überwintern von zahlreichen Insekten, deshalb der „Stengelerhalt“. Im Naturschutz und in der Insektenbiologie Unkundige wollen häufig die verbleibenden toten Pflanzenstengel wegmulchen, damit die Flächen nach der Beweidung sauberer aussehen. Wer genauer hinschaut, stellt fest: Sobald das Grün nach dem ersten Regen nachwächst, verschwinden die toten Stengel optisch im saftigen Grün, sind für das Auge kaum noch wahrnehmbar. Aber sie sind da und sichern vielen Arten ihr Überleben über den Winter.
Katrin Göring-Eckardt wies auf den sich beschleunigenden Artenschwund in Deutschland in, auf den dramatischen Rückgang an Insekten – von der Wissenschaft bundesweit auf eine Minderung von ca. 80% der Insektenbiomasse berechnet – und betonte von daher die Notwendigkeit, dringend gegensteuern zu müssen. Das Bornheimer Konzept sei hierzu eine Maßnahme, die bundesweit eine große Herausforderung sei.
Dass wir in Bornheim im Schutz unseres eigenen direkten Lebensraums gut aufgestellt sind, dafür steht ein engagierter und fachkundiger Gemeinderat und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen in der Gemeinde vielfältig engagieren. Es ist aber auch die wissenschaftliche Fundierung des Projektes und das umfangreiche Artenmonitoring auf den gemeindlichen Flächen durch das Institut für Agrarökologie (Agroscience) in Neustadt, das der Gemeinde entsprechende Handlungsleitlinien aufzeigt, was mehr und etwas anderes ist als „englischen Rasen“ auf die gemeindlichen Grünflächen zu übertragen. Insoweit auch ein Dankeschön an Dr. Matthias Trapp und Mark Deubert von Agroscience, die beim Informationstermin für Fachfragen zur Verfügung standen.
Immer mehr Gemeinden in Deutschland wollen das Ehda-Konzept übernehmen, um so ihrer Verantwortung für den Erhalt der Biodiversität nachzukommen. Von daher habe ich Katrin Göring-Eckardt und Tobias Lindner (MdB) den Wunsch mitgegeben, bei der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken zu werben, mit wenig Aufwand die Ehda-Flächen landesweit elektronisch erfassen zu lassen und so allen Gemeinden ein kostengünstiges und leistungsfähiges Handwerkszeug in die Hand zu geben, Artenerhalt und Biodiversität qualifiziert sichern zu können. Es wäre schön, wenn dieser Wunsch als Ergebnis des Besuchs eine Umsetzung erführe.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

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25August

Freude beim Küchenteam des Kindergartens

Plangerecht zum Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres konnte jetzt die neue Küche im Kindergarten in Betrieb genommen werden. Die Freude beim Küchen-, dem Kindergarten- sowie dem Schulkindbetreuungsteam ist groß, entfällt doch jetzt der tägliche Gang zum Mittagessen in das Dorfgemeinschaftshaus

 

Das Küchenteam des Kindergartens in der neuen Küche (von links: Brigitte Höfer, Valerie Rudisele, Bärbel Emig)

Die neue Küche war erforderlich, weil durch den Ausbau des Kindergartens und der Schulkindbetreuung, aber auch den Trend zur Berufstätigkeit beider Elternteile mit vermehrt ganztägigem Betreuungsbedarf die Zahl der täglichen Essen deutlich ansteigen lässt. Die neue Küche ist jetzt auf bis zu 120 Essen ausgelegt, sodaß künftig theoretisch 100 Kindergarten- und 20 Schulkinder komplett versorgt werden können.
Der Küchenumbau mit neuem Außentürzugang, einer Edelstahlgewerbeküche, Erneuerung der Installationen etc. hat die Gemeinde insgesamt etwas über 70.000 € gekostet.
Herzlichen Dank an das Küchenteam, das sich in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ute Hummel intensiv in die Küchenplanung eingebracht hat. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt eine moderne Küche haben, die für die weitere Zukunft den absehbaren Bedarfen Rechnung trägt und unseren Kindern ein gutes und gesundes Essen bietet.

„Essbares Bornheim“ – Auch der Kindergarten profitiert

Herbstzeit ist Erntezeit. Davon profitieren auch unsere Kindergartenkinder.

 

 Die Kindergartenkinder mit Trauben vom Rankgerüst am Wachthäusl

So hingen am Rankgerüst am Wachthäusl wunderbar schöne ungespritzte Tafeltrauben, die die Bauhofmitarbeiter Torsten Bornschein und Bodo Kühne im Rahmen der Rankgerüst-Pflege jetzt geerntet und dem Kindergarten für die Kinder zur Verfügung gestellt haben.
Gemeindliche Tafeltrauben gibt es nicht nur am Wachthäusl, auch am Rankgerüst an der Einmündung Dammheimer Straße und auf dem Lämpelplatz, die sich freuen, wenn sie geerntet werden.
Gepflanzt wurden in diesem Jahr weitere pilzresistente Tafeltrauben im Innenhof des Rathauses und am Zaun des Kindergartenparkplatzes neben der Bushaltestelle am Lehrer Lämpel. Damit diese wenigen Reben umfangreich Frucht tragen, bedürfen sie fachkundiger Pflege. Von daher wäre es schön, wenn sich ein Pflegepate fände, am besten ein Winzer, der sich im Jahr mit wenigen Stunden hierum kümmert. Vielleicht meldet sich jemand.

Karl Keilen, Ortsbürgermeister

Posted in Neues aus Bornheim

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